Mälzerei Wurm ist erneut Mitglied im Umweltpakt Bayern

von | 29. August 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Pap­pen­heim (red). Die Malz­fa­brik Wurm aus Pap­pen­heim wur­de für wei­te­re drei Jah­re in den Umwelt- und Kli­ma­pakt Bay­ern auf­ge­nom­men. Für die erbrach­ten frei­wil­li­gen Umwelt­leis­tun­gen des Unter­neh­mens gab es nun zum wie­der­hol­ten Mal die Aus­zeich­nung des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz. Die Urkun­de erhielt Geschäfts­füh­re­rin Sophie Wurm von Land­rat Manu­el West­phal.

Die Prin­zi­pi­en von „Pap­pen­hei­mer Malz“ sind ein­fach: Höchs­te Pro­dukt- und Ser­vice­qua­li­tät sowie nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten in allen Berei­chen. Her­aus­ra­gen­de Brau­mal­ze für die Bier­her­stel­lung wer­den in Pap­pen­heim bereits seit der Grün­dung des Unter­neh­mens durch Lud­wig Wurm – vor etwa 70 Jah­ren – pro­du­ziert. Auf­grund des exzel­len­ten Rufs und der ste­tig gestie­ge­nen Nach­fra­ge wur­de die Fir­ma seit­dem kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert und moder­ni­siert.

Doch der unter­neh­me­ri­sche Erfolg allein, reicht dem Tra­di­ti­ons­be­trieb nicht aus. Man möch­te sich auch für die Zukunft wapp­nen und des­halb wei­ter­hin umwelt­freund­li­che Lösun­gen für die Zukunft der Fir­ma fin­den. Des­halb legt das unab­hän­gi­ge Fami­li­en­un­ter­neh­men, wel­ches von den Geschäfts­füh­rern und Mit­in­ha­bern Fried­rich und Sophie Wurm gelei­tet wird, schon seit Jah­ren gro­ßen Wert auf eine effi­zi­en­te und res­sour­cen­scho­nen­de Pro­duk­ti­on.

Ambi­tio­nier­te Ener­gie­zie­le sind ein wich­ti­ger Teil des Leit­bilds der Mäl­ze­rei. Bereits frü­he­re Zer­ti­fi­zie­run­gen – unter ande­rem zum  Ener­gie­ma­nage­ment – sowie jähr­li­che Audi­tie­run­gen bestä­ti­gen die Bemü­hun­gen des Unter­neh­mens zusätz­lich. Mit der Auf­nah­me in den Umwelt­pakt Bay­ern erhält die Mäl­ze­rei aus Pap­pen­heim nun erneut eine wei­te­re Aner­ken­nung für ihre Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie, die seit Jah­ren auf Nach­hal­tig­keit und Effi­zi­enz aus­ge­legt ist.

Am Fir­men­stand­ort in der Beck­stra­ße 9 in Pap­pen­heim kön­nen mit moder­nen Anla­gen bis zu 28.000 Ton­nen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Mal­ze pro Jahr her­ge­stellt wer­den. Hier­für wur­den die Anla­gen der Fir­ma in den letz­ten Jah­ren durch meh­re­re Inves­ti­tio­nen lau­fend erwei­tert und tech­nisch ver­bes­sert. So hat man bei­spiels­wei­se die Gers­te- bzw. Malz­auf­be­rei­tung saniert, den Was­ser­re­ser­ve­tank aus­ge­tauscht und nicht zuletzt neue Keim­käs­ten errich­tet. Ein neu­es Misch- und Aus­gleich­be­cken zur Abwas­ser­be­hand­lung ist im Bau. Mit­hil­fe die­ser tech­nisch anspruchs­vol­len Lösun­gen wird eine effi­zi­en­te sowie nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­on gewähr­leis­tet.

Neben den kla­ren Wert­vor­stel­lun­gen im Bereich Umwelt­schutz, setzt die Mäl­ze­rei Wurm aber auch in vie­len ande­ren Punk­ten auf Nach­hal­tig­keit und Kon­stanz. So ist es der Fir­ma ein gro­ßes Anlie­gen, Ver­ant­wor­tung für ihre Mit­ar­bei­ter und deren Zufrie­den­heit zu über­neh­men. Aber auch in der Zusam­men­ar­beit mit den Kun­den der Mäl­ze­rei wird viel Wert auf Kon­ti­nui­tät gelegt. Vie­le Geschäfts­be­zie­hun­gen bestehen bereits seit meh­re­ren Gene­ra­tio­nen, oft­mals exis­tie­ren auch per­sön­li­che Kon­tak­te.

Und auch in Bezug auf die Unter­neh­mens­füh­rung ist man sich bei Wurm mehr als einig: Fach­kom­pe­tenz, die sich über Gene­ra­tio­nen hin­weg ent­wi­ckelt hat, gepaart mit schnel­len Reak­ti­ons­zei­ten und kur­zen Ent­schei­dungs­we­gen in einem unab­hän­gi­gen Unter­neh­men – die­sen Weg möch­te man auch in Zukunft wei­ter­ge­hen. „Das ist wie beim Bier­brau­en: Die rich­ti­ge Mischung macht‘s. Wir möch­ten die Fir­ma auch wei­ter­hin visio­när, nach­hal­tig und tra­di­ti­ons­be­wusst füh­ren. Das ist unser Anspruch und dar­auf grün­det unser Erfolg“, sagt Sophie Wurm mit Blick auf die
kom­men­den Jah­re. „Es ist sehr schön zu sehen, dass wir mit der Mäl­ze­rei Wurm ein so erfolg­rei­ches wie auch nach­hal­ti­ges Unter­neh­men in der Regi­on haben. Die Auf­nah­me in den Umwelt­pakt Bay­ern ist der ver­dien­te Lohn für die vor­aus­schau­en­de Arbeit, die dort seit Jah­ren betrie­ben wird“, fin­det auch Land­rat Manu­el West­phal loben­de Wor­te.

Bild­un­ter­schrift: Sophie Wurm, Geschäfts­füh­re­rin und Mit­in­ha­be­rin, der Malz­fa­brik Wurm durf­te die Urkun­de für den Umwelt­pakt Bay­ern von Land­rat Manu­el West­phal ent­ge­gen­neh­men. Foto: Clau­dia Wagner/Landratsamt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen