Polizeibericht PI Weißenburg

von | 29. August 2024 | Altmühlfranken, Weißenburg

„Räu­ber­pis­to­le“ konn­te auf­ge­klärt wer­den

Wei­ßen­burg — Im Novem­ber letz­ten Jah­res teil­te ein damals 30-jäh­ri­ger Mann aus einem benach­bar­ten Bun­des­land der Poli­zei mit, dass er in einer Dis­ko­thek in Wei­ßen­burg sei und ihm sei­ne Auto­schlüs­sel und sein Auto selbst ent­wen­det wur­de. Kurz zuvor erhielt die PI Wei­ßen­burg aber einen Anruf, dass genau die­ser Wagen stark unfall­be­schä­digt bei einem Kreis­ver­kehr unweit der Dis­ko im Gra­ben lie­gen wür­de. Der Fah­rer und Insas­sen sei­en von der Unfall­stel­le ver­mut­lich geflüch­tet. Bei Anspra­che des Mit­tei­lers, der sei­nen Wagen wei­ter­hin als gestoh­len mel­den woll­te, wur­de erheb­li­cher Alko­hol­ge­ruch fest­ge­stellt. Zudem war der Mann leicht ver­letzt und sei­ne Klei­dung war so beschmutzt, dass dies nicht von einem Dis­ko­be­such her­stam­men konn­te. Viel­mehr war es wahr­schein­li­cher, dass der Mann selbst an dem Unfall betei­ligt war. Der Mann blieb aber hart­nä­ckig bei sei­ner Aus­sa­ge. Des­halb wur­de sein Pkw sicher­ge­stellt und u.a. auf­wen­dig kri­mi­nal­tech­nisch unter­sucht. Im Zuge der umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen durch die PI Wei­ßen­burg mit Hin­zu­zie­hung der kri­mi­nal­tech­ni­schen Spu­ren, konn­te der Mann nun aus poli­zei­li­cher Sicht ein­deu­tig als Fah­rer iden­ti­fi­ziert wer­den. Die Räu­ber­pis­to­le konn­te wider­legt wer­den. Der 30-jähr­gie muss sich nun u.a. wegen Vor­täu­schen eines Dieb­stahls, Miss­brauch von Not­ru­fen, gefähr­li­cher Ein­griff in den Stra­ßen­ver­kehr, da er unter Alko­hol­ein­fluss einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sach­te straf­recht­lich ver­ant­wor­ten.