Mehr Übernachtungen und höhere Umsätze

von | 26. August 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Tou­ris­mus­re­gi­on Frän­ki­sches Seen­land setzt sich fort.

Frän­ki­sches Seen­land (red). Die Zahl der gewerb­li­chen Über­nach­tun­gen und die Brut­to­um­sät­ze aus dem Tou­ris­mus sind im Frän­ki­schen Seen­land seit 2017 deut­lich gestie­gen. Das hat das Deut­sche Wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­che Insti­tut für Frem­den­ver­kehr an der Uni­ver­si­tät
Mün­chen, kurz dwif e. V., ermit­telt. „Der Tou­ris­mus leis­tet einen Bei­trag von mehr als 147,6 Mil­lio­nen Euro zum Ein­kom­men in unse­rer Regi­on“, betont Hans-Die­ter Nie­der­prüm, Geschäfts­füh­rer des Tou­ris­mus­ver­bands Seen­land.

Laut den Zah­len des dwif stie­gen die Brut­to­um­sät­ze aus dem Tou­ris­mus zwi­schen 2017 und 2023 um 18,8 Pro­zent. Die Zahl der Über­nach­tun­gen ent­wi­ckel­te sich mit einem Plus von 7,3 Pro­zent eben­falls posi­tiv. Im Durch­schnitt gaben die Über­nach­tungs­gäs­te pro Tag 123,80 Euro aus. Bei den Tages­rei­sen ist im sel­ben Zeit­raum ein Rück­gang von 5,4 Pro­zent zu ver­zeich­nen. Die Umsät­ze aus dem Tages­tou­ris­mus ent­wi­ckel­ten sich aber den­noch posi­tiv: Sie stie­gen um 16,3 Pro­zent gegen­über 2017. Neben dem Gast­ge­wer­be pro­fi­tier­ten auch Ein­zel­han­del und Dienst­leis­tungs­sek­tor von den Urlaubs­gäs­ten: 22,1 bezie­hungs­wei­se 19,6 Pro­zent der gesam­ten Ein­nah­men flos­sen ihnen im Jahr 2023 zu. „Die Ein­nah­men aus dem Tou­ris­mus ent­spre­chen einem Voll­zeit-Ein­kom­men von rund 4.800 Men­schen im Frän­ki­schen Seen­land“, erklärt Nie­der­prüm.

Die Gemein­den in der Regi­on pro­fi­tier­ten eben­falls von den Gäs­ten. Die rund 28,3 Mil­lio­nen Euro aus Ein­kom­mens- und Mehr­wert­steu­er flos­sen zum Teil an die Kom­mu­nen. Dazu kamen Ein­nah­men aus Grund- und Gewer­be­steu­er, Zweit­woh­nungs­steu­er, Kur­ta­xe und Tou­ris­mus­ab­ga­be, die Inves­ti­tio­nen vor Ort ermög­lich­ten – etwa in den Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes oder in moder­ne Spiel­plät­ze. Das bedeu­te­te wie­der­um einen Mehr­wert für die Men­schen, die in der Regi­on zu Hau­se sind – ganz unab­hän­gig davon, ob sie im Tou­ris­mus­sek­tor arbei­ten.

Foto: Tou­ris­mus­ver­band Frän­ki­sches Seen­land