MeinSeenland.de Camper-Festival unter Polarlichtern

von | 21. Mai 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). 500 „Van­li­fe“- & „Out­door-Fans“ aus ganz Deutsch­land fei­er­ten am lan­gen Vater- & Mut­ter­tags­wo­chen­en­de auf dem Gelän­de der Zelt­wie­se Abs­berg und am Strand des Wake­park Brom­b­ach­see ein fröh­li­ches, ent­spann­tes Fes­ti­val unter dem Mot­to „Frisch­luft­aben­teu­er im Frän­ki­schen
Seen­land“. Zusätz­lich zu den vie­len, abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramm­punk­ten wie Work­shops, Kon­zer­te, SUP-Tou­ren oder einer schwim­men­den Sau­na, begeis­ter­te die Teil­neh­mer auch ein gänz­lich unplan­ba­res Spek­ta­kel.

Manch­mal passt auch ein­fach alles wun­der­bar zusam­men. Bei traum­haf­tem Früh­lings­wet­ter an einem wun­der­schö­nen Ort im Grü­nen mit  Gleich­ge­sinn­ten aus der gan­zen Repu­blik cam­pen, aus dem rol­len­den Zuhau­se den Blick über den Klei­nen Brom­b­ach­see genie­ßen und sich auf zahl­rei­che gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten freu­en. „Nett, dass Ihr auch gleich noch Polar­lich­ter dazu gebucht habt“, scherzt Besu­che­rin und teilt wie vie­le ande­re zufrie­de­ne Besu­cher ihre Ein­drü­cke vom Fes­ti­val-Wochen­en­de am Brom­b­ach­see auf ihrem Social Media-Account.

Und davon gab es jede Men­ge zu sam­meln. Zusam­men­sit­zen am Lager­feu­er, mit SUPs in den Son­nen­un­ter­gang pad­deln, beim Bier-Yoga ent­span­nen, beim Wake­boar­den durch die Wel­len rei­ten, auf einer Platt­form im See sau­nie­ren, beim Cam­per-Markt die Aus­rüs­tung für den nächs­ten Tripp ver­voll­stän­di­gen, beein­dru­cken­de Feu­er­shows bewun­dern, von Vor­trä­gen und Work­shops rund um das The­ma Cam­ping und Rei­sen inspi­rie­ren las­sen, über Slack Lines balan­cie­ren, gemein­sam Gril­len und Schlem­men oder ein­fach nur von Cam­per zu Cam­per aus­tau­schen. Und auch für die Jüngs­ten war viel gebo­ten. Ob Kis­ten­klet­tern, Kin­der-Krea­tiv-Work­shop, ein extra ent­wor­fe­nes Rät­sel oder  Floß­bau-Kurs, die Augen der klei­nen Aben­teu­rer strahl­ten um die Wet­te.

Doch damit nicht genug. Auf­re­gen­de Tage lässt man am Bes­ten bei einem erfri­schen­den Getränk und guter, hand­ge­mach­ter Musik aus­klin­gen. Stim­mungs­vol­le Songs am Lager­feu­er mit Flo­dith, ein Strand­kon­zert mit der beein­dru­cken­den Stim­me der Lokal­ma­ta­do­rin Dia­na Ort­ner und der Auf­tritt von Pop-Senk­recht­star­ter Phil­ipp Lumpp und Pia­nis­tin Anna Vic­to­ria auf der schwim­men­den Büh­ne bei Ker­zen­schein und Schwe­den­feu­er sorg­ten für emo­tio­na­le Aben­de, die man so schnell nicht ver­gisst.

Und dann waren da ja noch die Polar­lich­ter, die den zwei­ten Fes­ti­val­tag gera­de­zu magisch das i‑Tüpfelchen auf­setz­ten. Denn tat­säch­lich kann man in unse­ren Brei­ten­gra­den wohl nur alle paar Jahr­zehn­te damit rech­nen, ein so inten­si­ves Nord­licht zu erle­ben. Spä­tes­tens als am  Nacht­him­mel pin­ke, lila und grü­ne Far­ben leuch­te­ten und sich im See und den Schei­ben der Cam­per-Bus­se spie­gel­ten war klar, dass das
MeinSeenland.de Cam­per-Fes­ti­val unter einem guten Stern steht.

Viel­leicht war es die Beloh­nung von Mut­ter Natur fürs Durch­hal­ten. Muss­ten Besu­cher und Ver­an­stal­ter doch in den ers­ten bei­den Durch­gän­gen des Fes­ti­vals 2022 und 2023 noch mit Regen, Schlamm und Käl­te zurecht­kom­men. Der Stim­mung und dem Zuspruch hat das aber nie Abbruch getan. Vie­le Gäs­te sind seit dem ers­ten Jahr dabei. Und da immer Neue dazu sto­ßen, waren die Tickets in die­sem Jahr rest­los aus­ver­kauft. Aus ganz Deutsch­land — von Lübeck über Müns­ter, Leip­zig, Stutt­gart und Berch­tes­ga­den – reis­ten sie ins Frän­ki­sche Seen­land.

Der bun­te Mix von jun­gen Erwach­se­nen, über zahl­rei­che Fami­li­en bis zu jung­ge­blie­be­nen Rent­nern prägt wohl auch die posi­ti­ve Stim­mung. „Viel grö­ßer soll es auch gar nicht mehr wer­den“, meint Ver­an­stal­ter Jonas Härt­fel­der nach dem erfolg­rei­chen drit­ten Jahr. „Wir möch­ten es fami­li­är hal­ten und wei­ter­hin eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re zwi­schen den Teil­neh­mern aller Gene­ra­tio­nen schaf­fen. Dass am Ende des Fes­ti­vals fast jeder, jeden kennt und dazu die wun­der­schö­ne, über­sicht­li­che Loca­ti­on am Ufer des Brom­b­ach­sees macht es so ein­zig­ar­tig“.