Polizeibericht PI Gunzenhausen

von | 21. Mai 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Mit Pro­mil­le gegen Poli­zei­au­to

Gun­zen­hau­sen — Am Diens­tag, 14. Mai,  kam es um 13.40 Uhr kam es direkt vor der Haus­tür der Poli­zei­in­spek­ti­on zu einem Ver­kehrs­un­fall, bei dem ein Poli­zei­be­am­ter leicht ver­letzt wor­den war aber wei­ter­hin dienst­fä­hig ist. Ein 46 Jah­re alter Mann aus dem Land­kreis Roth war mit sei­nem Auto die Rot-Kreuz-Stra­ße in Rich­tung Büh­rin­ger­stra­ße unter­wegs, der Beam­te war gera­de aus der Dienst­stel­le gefah­ren und fuhr auf der bevor­rech­tig­ten Luit­pold­stra­ße in Rich­tung Burg­stall­stra­ße. Das Stop­schild an der Kreu­zung hat­te der Auto­fah­rer, wie er spä­ter zu Pro­to­koll gab, schlicht­weg über­se­hen und fuhr unge­bremst in die Kreu­zung. Er prall­te mit sei­ner Fahr­zeug­front gegen das Heck des Poli­zei­au­tos, die­ses wur­de durch den Auf­prall um mehr als 90 Grad gedreht. Bei der Unfall­auf­nah­me stell­te sich her­aus, dass der Unfall­ver­ur­sa­cher alko­ho­li­siert war, ein vor­läu­fi­ger Test ergab mehr als 2,3 Pro­mil­le. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Bei dem älte­ren
Auto des Beschul­dig­ten über­steigt der Scha­den den Zeit­wert, die Repa­ra­tur des Dienst­wa­gens wird etwa 10.000 € kos­ten. Bei dem  Unfall­ver­ur­sa­cher wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt, er muss sich wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs ver­ant­wor­ten.