Mülltonneninferno in der fränkischen Provinz

von | 3. November 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Buch-Debüt von Chris­toph Maul

Am 11. Novem­ber erscheint bei uns die ers­te Text­samm­lung des Schil­lings­fürs­ter Kaba­ret­tis­ten Chris­toph Maul: „Müll­ton­nen­in­fer­no in der frän­ki­schen Pro­vinz“, wel­che an die­sem Tag vom Autor in der BR-Lan­des­schau und bei Radio 8 vor­ge­stellt wird.

Chris­toph Maul ist seit 2022 Sit­zungs­prä­si­dent von „Fast­nacht in Fran­ken“ und vie­len Men­schen in der Regi­on auch durch sei­ne Kolum­ne bei Radio 8 bekannt. In 20 Sati­ren erzählt er in sei­nem Buch-Debüt von Poli­tik, Nach­bar­schaft und den Wider­sprü­chen des All­tags. Sei­ne Hei­mat Schil­lings­fürst bil­det dabei den Aus­gangs­punkt für einen Blick weit über Fran­ken hin­aus.

Der Kaba­ret­tist aus Schil­lings­fürst erzählt in 20 Sati­ren von Poli­tik, Dorf­le­ben und All­tags­wahn­sinn. Eine Müll­ton­ne zur fal­schen Zeit kann auf dem Dorf eini­ges aus­lö­sen. Chris­toph Maul macht dar­aus eine Geschich­te über Nach­bar­schaft und die beson­de­re frän­ki­sche Will­kom­mens­kul­tur. Am 11. Novem­ber 2026 erscheint sei­ne ers­te Text­samm­lung „Müll­ton­nen­in­fer­no in der frän­ki­schen Pro­vinz“ im Dich­ter­wett­streit delu­xe Ver­lag. Der Kaba­ret­tist, vie­len als Sit­zungs­prä­si­dent der BR-Sen­dung „Fast­nacht in Fran­ken“ bekannt, ver­sam­melt dar­in 20 Tex­te und Sati­ren.

Aus­gangs­punkt ist Mauls Hei­mat Schil­lings­fürst in Mit­tel­fran­ken. Von dort führt sein Blick auf die gro­ße Poli­tik und auf Situa­tio­nen, in denen der All­tag sei­ne eige­ne Komik ent­wi­ckelt. Es geht um den neu­en Nach­barn mit dem Laub­blä­ser, um digi­ta­le Hel­fer mit eige­nem Wil­len, Paar­the­ra­pie und die Erho­lungs­su­che im Fami­li­en­ho­tel. Hin­ter den Poin­ten ste­hen Fra­gen nach Zusam­men­le­ben, Fort­schritt und den Wider­sprü­chen zwi­schen dem, was Men­schen sagen, und dem, was sie tun.

Maul ver­bin­det poli­ti­sche Sati­re mit erzäh­le­ri­schem All­tags­ka­ba­rett. Er beob­ach­tet ande­re und nimmt sich dabei selbst ins Visier. Die Tex­te machen den Ton sei­ner Büh­nen­ar­beit auch beim Lesen erfahr­bar: kur­ze Dia­lo­ge, über­ra­schen­de Gedan­ken­sprün­ge und Geschich­ten, die aus einer ver­trau­ten Situa­ti­on her­aus ihre Rich­tung ändern. Das titel­ge­ben­de Kapi­tel zeigt, wie aus einer Abfuhr­ord­nung eine gemein­schaft­lich orga­ni­sier­te Schi­ka­ne wird.

Chris­toph Maul wur­de 1979 in Schil­lings­fürst gebo­ren und tritt seit 2005 als Solo­künst­ler auf. Neben sei­nen Fern­seh­auf­trit­ten ist er mit einer wöchent­li­chen Kolum­ne bei Radio 8 prä­sent. Seit 2022 ist er Sit­zungs­prä­si­dent bei „Fast­nacht in Fran­ken“. In sei­nem Buch setzt er sei­ne Beob­ach­tun­gen aus Poli­tik und Pro­vinz fort. Das Vor­wort stammt von Klaus See­ger.

Das Taschen­buch umfasst 100 Sei­ten und kos­tet 14,80 Euro. Es kann über den Buch­han­del und direkt beim Ver­lag bestellt wer­den. Die ISBN lau­tet 978–3‑98809–052‑2.

Cover: Chris­toph Maul