N‑ERGIE unterstützt klimabewusste Kommunen

von | 1. Juli 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Inno­va­ti­ver Pflanz­an­satz für Obst­bäu­me: Gemein­de Dit­ten­heim spart Kos­ten und Auf­wand

Dit­ten­heim — Wie wach­sen jun­ge Bäu­me ohne gro­ßen Pfle­ge­auf­wand und nach­hal­tig robust her­an? Ein inno­va­ti­ver Pflanz­an­satz aus der Regi­on lie­fert kon­kre­te Ant­wor­ten für bestimm­te Stand­or­te. Die N‑ERGIE unter­stützt Kom­mu­nen bei der Umset­zung die­ses Kon­zepts über ihr Öko­strom­pro­dukt STROM PURNATUR, dar­un­ter auch die Gemein­de Dit­ten­heim.

Der Ansatz wur­de von dem Wei­ßen­bur­ger Baum­schul­in­ha­ber Gerd Mey­er und dem Forst­wirt Johan­nes Wag­ner ent­wi­ckelt: Inner­halb eines abge­grenz­ten, geschütz­ten Bereichs von 1,25 mal 1,25 Meter Flä­che – einem so genann­ten Affol­ter – wer­den meh­re­re Bäu­me und Begleit­grün wie Sträu­cher gepflanzt. Ziel ist es, natür­li­che Wachs­tums­pro­zes­se und Syn­er­gie­ef­fek­te zwi­schen den Setz­lin­gen gezielt zu nut­zen, um die für den jewei­li­gen Stand­ort am bes­ten pas­sen­de Baum­art zu ermit­teln – und lang­fris­tig hohen Auf­wand zu spa­ren.

Obst­bäu­me oder Schat­ten­spen­der: viel Grün für wenig Pfle­ge

Kom­mu­nen kön­nen zwi­schen drei Vari­an­ten wäh­len: Obst­ge­höl­ze, kli­ma­an­ge­pass­te Schat­ten­bäu­me oder klas­si­sche Wald­bäu­me. Die Gemein­de Dit­ten­heim hat sich für Obst­bäu­me ent­schie­den, die an der Grund­schu­le gepflanzt wur­den. „Vie­len Dank an die N‑ERGIE für die Mög­lich­keit, die­se neue Pflanz­me­tho­de ken­nen zu ler­nen und gleich zwei Mal umset­zen zu kön­nen. Wir sind sehr gespannt, wel­che Baum­art hier für unse­re Dritt- und Viert­kläss­ler her­an­wach­sen und in eini­gen Jah­ren auch rei­che Ern­te brin­gen wird“, so Bür­ger­meis­ter Gün­ter Strö­bel.

Anne­ma­rie End­ner, Kom­mu­nal­ma­na­ge­rin der N‑ERGIE, bestä­tigt: „Auch wir wer­den die Ent­wick­lung gespannt ver­fol­gen und freu­en uns über das Inter­es­se der Gemein­de Dit­ten­heim – ein Zei­chen für Umwelt­be­wusst­sein und ver­ant­wor­tungs­vol­len Weit­blick.“

Gemein­schaft för­dert Wachs­tum und Wider­stands­fä­hig­keit

„Wenn wir Setz­lin­ge in Pflan­zen­ge­mein­schaf­ten statt iso­liert aus­brin­gen, pro­fi­tie­ren sie von­ein­an­der, etwa bei der Ver­sor­gung mit Nähr­stof­fen und Was­ser“, erklärt Gerd Mey­er. „Wir möch­ten vita­le und wider­stands­fä­hi­ge Bäu­me ent­spre­chend der ört­li­chen Bedin­gun­gen eta­blie­ren, und das mög­lichst ohne zusätz­li­chen Pfle­ge­auf­wand wie Bewäs­se­rung oder Rück­schnitt. Die Pflanz­flä­che ist ohne Kunst­stof­fe ange­legt und nutzt natür­li­che Mate­ria­li­en wie Tot­holz und Laub. Das redu­ziert Ver­duns­tung und schafft Lebens­räu­me für Klein­tie­re.“

Der Ansatz ori­en­tiert sich an natür­li­chen Wald­struk­tu­ren und über­trägt die­se auf urba­ne Flä­chen wie Stra­ßen­rän­der oder Parks. Durch die dich­te Bepflan­zung ent­steht ein Mikro­öko­sys­tem, das Wit­te­rungs­ein­flüs­sen bes­ser stand­hal­ten und unter­schied­li­che Boden­be­din­gun­gen gut aus­glei­chen kann. Ers­te Pra­xis­er­fah­run­gen bestä­ti­gen die Wirk­sam­keit des Kon­zepts: Auf einer ver­sie­gel­ten Park­platz­flä­che in Wei­ßen­burg setz­te sich unter ver­schie­de­nen Arten wie Schwarz­nuss, Amber­baum und Zür­gel­baum bereits nach zwei Jah­ren der hier beson­ders gut pas­sen­de Baum durch und ent­wi­ckel­te sich erfolg­reich wei­ter.

Öko­strom­pro­dukt ermög­licht Viel­falt und Arten­schutz

Die N‑ERGIE unter­stützt teil­neh­men­de Kom­mu­nen finan­zi­ell über die soge­nann­ten För­der­cents aus ihrem Öko­strom­pro­dukt STROM PURNATUR. Pro ver­brauch­ter Kilo­watt­stun­de Strom fließt ein Cent in Umwelt­pro­jek­te in der Regi­on – dar­un­ter Baum­pflan­zun­gen und wei­te­re Maß­nah­men zur För­de­rung von Arten­schutz und Bio­di­ver­si­tät sowie Initia­ti­ven in Schu­len oder Kin­der­ta­ges­stät­ten.

Wei­te­re Infos hier unter www.n‑ergie.de/privatkunden/produkte/strom/purnatur/.

Bild­un­ter­schrift: Die Dritt­kläss­ler ver­fol­gen inter­es­siert, wie Gerd Mey­er und Johan­nes Wag­ner die Affol­ter bepflan­zen und ihr Kon­zept erklä­ren — mit dabei auch Bür­ger­meis­ter Gün­ter Strö­bel und Anne­ma­rie End­ner von der N‑ERGIE. Foto: N‑ERGIE, Andrea Rudolph