Richtfest für 39 neue Wohnungen der Stiftung Hensoltshöhe
Gunzenhausen — Mit dem traditionellen Richtfest hat die Stiftung Hensoltshöhe einen wichtigen Meilenstein bei ihrem aktuellen Wohnbauprojekt gefeiert. Auf dem Gelände entlang der neuen Ernest-Mehl-Straße (östlich der Nürnberger Straße) entstehen vier Wohngebäude mit jeweils drei Vollgeschossen sowie einer gemeinsamen Tiefgarage. Insgesamt werden 39 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern und einer Wohnfläche von zusammen rund 3.150 Quadratmetern geschaffen.
Rund 50 Gäste kamen zum Richtfest zusammen – darunter am Bau mitwirkende Mitarbeiter, Handwerker und Vertreter der beteiligten Unternehmen Goldbeck, Stadtwerke Gunzenhausen, Planungsbüro Ermisch und Partner der Stadtverwaltung Gunzenhausen sowie Vorstand und Mitarbeitende der Stiftung Hensoltshöhe.
Nach der Begrüßung durch den Projektleiter der Stiftung Hensoltshöhe, Thomas Kröppel, folgte der traditionelle Richtspruch. Anschließend würdigten Gunzenhausens Erster Bürgermeister Matthias Hörr, Ringo Haritz von Goldbeck sowie Pfarrer Dr. Wolfgang Becker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hensoltshöhe, das Projekt und die bisher geleistete Arbeit.
Moderner Wohnungsbau mit System
Eine Besonderheit des Projekts ist die Bauweise des ausführenden Unternehmens Goldbeck. Ringo Haritz von Goldbeck veranschaulichte das Prinzip beim Richtfest mit einem einfachen Bild: „Die vorgefertigten Wände werden vor Ort nahezu wie bei einem großen Baukastensystem montiert. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lassen sich deutlich kürzere Bauzeiten realisieren. Gleichzeitig ermöglicht die Fertigung im Werk – geschützt vor Wind und Wetter – eine konstant hohe Ausführungsqualität.“
„Neuer Wohnraum ist ein Gewinn für die Stadt“
Bürgermeister Matthias Hörr, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung. Die Stadt sei dankbar und froh über Unternehmen und Institutionen wie die Stiftung Hensoltshöhe, die mit Investitionen wie diesem Bauvorhaben dringend benötigten neuen Wohnraum schaffen.
Zugleich hob Hörr die besondere Rolle der Stiftung für Gunzenhausen hervor. Die Hensoltshöhe bereichere die Stadtgesellschaft nicht nur als Bauherr und Arbeitgeber, sondern insbesondere durch ihre vielfältigen sozialen und diakonischen Angebote.
Dank an alle Beteiligten
Für Pfarrer Dr. Wolfgang Becker, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hensoltshöhe, stand beim Richtfest vor allem der Dank im Mittelpunkt. „Ein Richtfest ist eine großartige Gelegenheit, Danke zu sagen“, erklärte Becker. Sein Dank gelte den zuständigen Behörden, die den äußeren Rahmen für das Bauvorhaben geschaffen haben, ebenso wie den Planungsteams bei Goldbeck und im Facility Management der Stiftung Hensoltshöhe für ihre präzise Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Besonders dankte er auch den Handwerkern und Monteuren, deren Arbeit den sichtbaren Baufortschritt erst möglich gemacht habe.
Gleichzeitig erinnerte Becker an den ersten Spatenstich im Januar. Bereits damals hatte er eine traditionelle Balkeninschrift zitiert. Mit dem Bibelwort aus Psalm 127: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“, weitete Becker den Blick über die rein bauliche Dimension hinaus: Ein Gebäude entstehe durch gute Planung, handwerkliche Arbeit und verlässliche Zusammenarbeit – zugleich solle daraus ein Ort werden, an dem Menschen künftig gerne wohnen und leben. Letztendlich aber stehe Gott über allem.
Begegnung auf der Baustelle
Nach dem offiziellen Teil klang das Richtfest bei einem gemeinsamen Buffet aus. Die rund 50 Gäste nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Mit dem Richtfest ist ein weiterer wichtiger Abschnitt des Bauprojekts erreicht. In den kommenden Monaten werden die Arbeiten an den vier Wohngebäuden und der gemeinsamen Tiefgarage weiter voranschreiten. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant.
Bildunterschrift: Zufriedene Gesichter beim Richtfest in der neuen Ernest-Mehl-Straße in Gunzenhausen. Foto: Helge Halmen/ Stiftung Hensoltshöhe)


