Neuer Wohnraum ist ein Gewinn für die Stadt

von | 15. Oktober 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Richt­fest für 39 neue Woh­nun­gen der Stif­tung Hen­solts­hö­he

Gun­zen­hau­sen — Mit dem tra­di­tio­nel­len Richt­fest hat die Stif­tung Hen­solts­hö­he einen wich­ti­gen Mei­len­stein bei ihrem aktu­el­len Wohn­bau­pro­jekt gefei­ert. Auf dem Gelän­de ent­lang der neu­en Ernest-Mehl-Stra­ße (öst­lich der Nürn­ber­ger Stra­ße) ent­ste­hen vier Wohn­ge­bäu­de mit jeweils drei Voll­ge­schos­sen sowie einer gemein­sa­men Tief­ga­ra­ge. Ins­ge­samt wer­den 39 Woh­nun­gen mit zwei bis vier Zim­mern und einer Wohn­flä­che von zusam­men rund 3.150 Qua­drat­me­tern geschaf­fen.

Rund 50 Gäs­te kamen zum Richt­fest zusam­men – dar­un­ter am Bau mit­wir­ken­de Mit­ar­bei­ter, Hand­wer­ker und Ver­tre­ter der betei­lig­ten Unter­neh­men Gold­beck, Stadt­wer­ke Gun­zen­hau­sen, Pla­nungs­bü­ro Ermisch und Part­ner der Stadt­ver­wal­tung Gun­zen­hau­sen sowie Vor­stand und Mit­ar­bei­ten­de der Stif­tung Hen­solts­hö­he.

Nach der Begrü­ßung durch den Pro­jekt­lei­ter der Stif­tung Hen­solts­hö­he, Tho­mas Kröp­pel, folg­te der tra­di­tio­nel­le Richt­spruch. Anschlie­ßend wür­dig­ten Gun­zen­hau­sens Ers­ter Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Hörr, Rin­go Haritz von Gold­beck sowie Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stif­tung Hen­solts­hö­he, das Pro­jekt und die bis­her geleis­te­te Arbeit.

Moder­ner Woh­nungs­bau mit Sys­tem
Eine Beson­der­heit des Pro­jekts ist die Bau­wei­se des aus­füh­ren­den Unter­neh­mens Gold­beck. Rin­go Haritz von Gold­beck ver­an­schau­lich­te das Prin­zip beim Richt­fest mit einem ein­fa­chen Bild: „Die vor­ge­fer­tig­ten Wän­de wer­den vor Ort nahe­zu wie bei einem gro­ßen Bau­kas­ten­sys­tem mon­tiert. Durch den hohen Vor­fer­ti­gungs­grad las­sen sich deut­lich kür­ze­re Bau­zei­ten rea­li­sie­ren. Gleich­zei­tig ermög­licht die Fer­ti­gung im Werk – geschützt vor Wind und Wet­ter – eine kon­stant hohe Aus­füh­rungs­qua­li­tät.“

„Neu­er Wohn­raum ist ein Gewinn für die Stadt“
Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Hörr, beton­te in sei­ner Anspra­che die Bedeu­tung des Pro­jekts für die Stadt­ent­wick­lung. Die Stadt sei dank­bar und froh über Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen wie die Stif­tung Hen­solts­hö­he, die mit Inves­ti­tio­nen wie die­sem Bau­vor­ha­ben drin­gend benö­tig­ten neu­en Wohn­raum schaf­fen.

Zugleich hob Hörr die beson­de­re Rol­le der Stif­tung für Gun­zen­hau­sen her­vor. Die Hen­solts­hö­he berei­che­re die Stadt­ge­sell­schaft nicht nur als Bau­herr und Arbeit­ge­ber, son­dern ins­be­son­de­re durch ihre viel­fäl­ti­gen sozia­len und dia­ko­ni­schen Ange­bo­te.

Dank an alle Betei­lig­ten

Für Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stif­tung Hen­solts­hö­he, stand beim Richt­fest vor allem der Dank im Mit­tel­punkt. „Ein Richt­fest ist eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit, Dan­ke zu sagen“, erklär­te Becker. Sein Dank gel­te den zustän­di­gen Behör­den, die den äuße­ren Rah­men für das Bau­vor­ha­ben geschaf­fen haben, eben­so wie den Pla­nungs­teams bei Gold­beck und im Faci­li­ty Manage­ment der Stif­tung Hen­solts­hö­he für ihre prä­zi­se Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit. Beson­ders dank­te er auch den Hand­wer­kern und Mon­teu­ren, deren Arbeit den sicht­ba­ren Bau­fort­schritt erst mög­lich gemacht habe.

Gleich­zei­tig erin­ner­te Becker an den ers­ten Spa­ten­stich im Janu­ar. Bereits damals hat­te er eine tra­di­tio­nel­le Bal­ken­in­schrift zitiert. Mit dem Bibel­wort aus Psalm 127: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbei­ten umsonst, die dar­an bau­en“, wei­te­te Becker den Blick über die rein bau­li­che Dimen­si­on hin­aus: Ein Gebäu­de ent­ste­he durch gute Pla­nung, hand­werk­li­che Arbeit und ver­läss­li­che Zusam­men­ar­beit – zugleich sol­le dar­aus ein Ort wer­den, an dem Men­schen künf­tig ger­ne woh­nen und leben. Letzt­end­lich aber ste­he Gott über allem.

Begeg­nung auf der Bau­stel­le

Nach dem offi­zi­el­len Teil klang das Richt­fest bei einem gemein­sa­men Buf­fet aus. Die rund 50 Gäs­te nutz­ten die Gele­gen­heit zum per­sön­li­chen Aus­tausch.

Mit dem Richt­fest ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Abschnitt des Bau­pro­jekts erreicht. In den kom­men­den Mona­ten wer­den die Arbei­ten an den vier Wohn­ge­bäu­den und der gemein­sa­men Tief­ga­ra­ge wei­ter vor­an­schrei­ten. Die Fer­tig­stel­lung ist bis Ende 2027 geplant.

Bild­un­ter­schrift: Zufrie­de­ne Gesich­ter beim Richt­fest in der neu­en Ernest-Mehl-Stra­ße in Gun­zen­hau­sen. Foto: Hel­ge Halmen/ Stif­tung Hen­solts­hö­he)