OH YEAAAAAHHHHHH!!!!!

von | 2. Juli 2024 | Altmühlfranken

Muhr am See (JF). Was kann sich ein Frei­licht-Thea­ter mehr wün­schen als Kai­ser­wet­ter, fan­tas­ti­sche Schau­spie­ler, ein groß­ar­ti­ges Stück und ein seit Tagen aus­ver­kauf­tes Haus? Ein Publi­kum, das so rich­tig Lust hat­te, den All­tag zu ver­ges­sen und sich zwei Stun­den mit absur­den The­men berie­seln zu las­sen, wie bei­spiels­wei­se ob Sub­tex­te der Anfang einer Para­noia sind, der Plu­ral von Wod­ka Wod­ket­ten lau­tet, man eine Nym­pho­ma­nin ist, wenn einem Sex wich­tig ist oder gar impo­tent, wenn Mann die­sen eher zweit­ran­gig sieht sowie sich rechts nur etwas seit­lich von der Mit­te befin­det.
Die zwei­te Pre­mie­re der dies­jäh­ri­gen Alt­mühl­see-Fest­spie­le in Muhr am See, „Die Tür neben­an“, war ein Erfolg, den man deut­lich hören konn­te: Die amü­san­ten Wort­ge­fech­te des illus­tren Paa­res – eines schwanz­ab­schnei­den­den Haus­dra­chens und einem Joghurt­ver­käu­fer in der ana­len Pha­se – wur­den von wie­hern­dem Geläch­ter und die gran­dio­se schau­spie­le­ri­sche Leis­tung von Kers­tin Krefft und René Olt­manns mit tosen­dem Applaus hono­riert. Ob die bei­den Sin­gles am Ende auch zusam­men­ge­fun­den haben? Wer weiß das schon. Freu­en Sie sich auf magi­sche Momen­te, Sex Sells und noch so eini­ges mehr!
„Voll aus dem Leben gegrif­fen, könn­te mei­ne Nach­ba­rin sein, wie zuhau­se …“ lau­te­ten die Stim­men aus dem Publi­kum und mir bleibt somit nur, der Schau­spie­ler letz­te Wor­te zu zitie­ren: „Du weißt, es wird die Höl­le?!“ „Oh, yeahhhhh!!!!!!“ (Ers­te­res nur für die Lach­mus­keln, Anmer­kung der Red.)
Den Spiel­plan, Infos zu den Stü­cken und Schau­spie­lern sowie die Chan­ce, noch letz­te Tickets zu ergat­tern unter www.altmuehlsee-festspiele.de, wei­te­re Fotos auf Face­book
Foto: Alex Kurz