Polizeibericht PI Gunzenhausen

von | 6. April 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Meh­re­re Ein­bruch­ver­su­che im Stadt­ge­biet Gun­zen­hau­sen

Gun­zen­hau­sen — In der Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag haben bis­her unbe­kann­te Per­so­nen ver­sucht, in das Gebäu­de der Seen­land­kli­nik (Lin­den­hof), des Tier­heims und meh­re­rer Büros im Bereich der Büh­rin­ger­stra­ße gewalt­sam ein­zu­drin­gen. Es wur­den Fens­ter und Türen mit Wurf­ge­gen­stän­den und Hebel­werk­zeu­gen ange­gan­gen. Zum Teil gelang es den Tätern, in die Gebäu­de ein­zu­drin­gen. Den­noch konn­ten die Täter kei­ne Beu­te machen, da kein Bar­geld oder Wert­ge­gen­stän­de vor­find­bar waren. Die an den Gebäu­den ent­stan­de­nen Sach­schä­den belau­fen sich jeweils auf meh­re­re hun­dert Euro. Es wur­den umfang­rei­che Maß­nah­men zur Spu­ren­si­che­rung ein­ge­lei­tet. Soll­ten dar­über hin­aus Zeu­gen pas­sen­de Wahr­neh­mun­gen im oder um den ent­spre­chen­den Zeit­raum gemacht haben, bit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Gun­zen­hau­sen um Mit­tei­lung.

Sach­be­schä­di­gung

Gun­zen­hau­sen — In der Nacht von Don­ners­tag auf Frei­tag wur­de an einem Wohn­haus im Adler­weg die äuße­re Schei­be der Dop­pel­ver­gla­sung einer Haus­tür gewalt­sam beschä­digt. Ob ein Ein­drin­gen in das Gebäu­de ange­strebt wur­de und ein Zusam­men­hang zu den Ein­bruch­ver­su­chen der vor­an­ge­gan­ge­nen Nacht besteht, ist bis­her unklar. Auch hier erbit­tet die PI Gun­zen­hau­sen ggf. um Mit­tei­lung ent­spre­chen­der Wahr­neh­mun­gen bezüg­lich Tat und Täter.

Unter­bin­dung eines ille­ga­len Fahr­zeug­ren­nens

Gunzenhausen/Kammerstein — Am Frei­tag­abend wur­de der PI Gun­zen­hau­sen mit­ge­teilt, dass ein Pkw auf dem Fest­platz Drift­ma­nö­ver fährt. Auch das dabei fest­stell­ba­re Aus­puff­ge­räusch­ver­hal­ten sei zu laut. Auf­grund des­sen woll­te die ent­sand­te uni­for­mier­te Strei­fe der PI Gun­zen­hau­sen vor Ort das Fahr­zeug einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zie­hen. Als die 18-jäh­ri­ge Fah­re­rin das Strei­fen­fahr­zeug erblick­te, ver­such­te sie sich mit deut­lich über­höh­ter Geschwin­dig­keit der Kon­trol­le zu ent­zie­hen. Die Ver­fol­gung setz­te sich auf der B466 in Rich­tung Schwa­bach fort. Sämt­li­che akus­ti­schen und opti­schen Anhal­te­si­gna­le der Poli­zei­strei­fe wur­den igno­riert. Die Fah­re­rin erreich­te bei ihrer Flucht Geschwin­dig­kei­ten von etwa 160 km/h und miss­ach­te­te diver­se wei­te­re Ver­kehrs­re­geln. Es kam zu meh­re­ren akut gefähr­li­chen Situa­tio­nen bis das Fahr­zeug auf Höhe Kam­mer­stein durch meh­re­re Poli­zei­strei­fen an einer errich­te­ten Stra­ßen­sper­re gestoppt und die Fah­re­rin aus dem Fahr­zeug ent­fernt wer­den konn­te. Bei nach­fol­gen­den Tests erga­ben sich kei­ne Anhalts­punk­te.