Schaden an der Quellfassung des Römerbrunnens

von | 13. Mai 2024 | Altmühlfranken, Weißenburg

Wei­ßen­burg (red). Ver­mut­lich durch den in Fol­ge der hohen Win­ter­nie­der­schlä­ge durch­weich­ten Boden hat sich die auf der Ein­fas­sung des Römer­brun­nens wach­sen­de Buche geneigt und dabei einen Riss im Mau­er­werk sowie Schä­den am Gewöl­be ver­ur­sacht. Da die Gefahr bestand, dass wei­te­re Schä­den ent­ste­hen könn­ten, muss­te umge­hend gehan­delt wer­den.

Bei einer genaue­ren Inau­gen­schein­nah­me durch Baum­klet­te­rer wur­de fest­ge­stellt, dass der gan­ze Baum in einem sehr schlech­ten Zustand war und ent­nom­men wer­den muss­te. Bei einer her­kömm­li­chen Fäl­lung hät­te es durch Erschüt­te­run­gen am Stamm­fuß schwer­wie­gen­de Beschä­di­gun­gen am Brun­nen gege­ben, so dass man sich dafür ent­schied, den Baum mit einer Hub­ar­beits­büh­ne stück­wei­se abzu­tra­gen. In Anbe­tracht der Baum­hö­he kam eine neue Hub­ar­beits­büh­ne von Bay­ern­lift mit einer Arbeits­hö­he von bis zu 44 m zum Ein­satz, die in der Grö­ße auch benö­tigt wur­de um die mäch­ti­ge Buche Gro­ße
mög­lichst scho­nend zu ent­fer­nen. Bis zur Instand­set­zung wird gebe­ten, die Brun­nen­ein­fas­sung sowie das Gewöl­be nicht zu betre­ten, um wei­te­re Schä­den zu ver­mei­den.

Scha­den an der Quell­fas­sung des Römer­brun­nens