Spatenstich in Gunzenhausen

von | 23. Januar 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Die Stif­tung Hen­solts­hö­he schafft neu­en Wohn­raum

Gun­zen­hau­sen — Bei strah­len­dem Son­nen­schein gab die Stif­tung Hen­solts­hö­he den sym­bo­li­schen Start­schuss zum Bau einer Wohn­an­la­ge, die an der Nürn­ber­ger Stra­ße ent­steht.

Den Spa­ten­stich führ­ten Ver­tre­ter der Stif­tung gemein­sam mit Betei­lig­ten des aus­füh­ren­den Bau­un­ter­neh­mens Gold­beck durch, wäh­rend im Hin­ter­grund dank des guten Wet­ters bereits ers­te Erd­ar­bei­ten durch­ge­führt wur­den. Die fröh­li­che Stim­mung beim Spa­ten­stich stand dabei sinn­bild­lich für das gute Mit­ein­an­der zwi­schen Bau­herr und Bau­fir­ma.

Arash Sepehr-Maleky, Ver­triebs­in­ge­nieur bei Gold­beck, beton­te, dass die Zusam­men­ar­beit bereits im Vor­feld jeder­zeit ver­trau­ens­voll, kon­struk­tiv und ziel­ori­en­tiert gewe­sen sei. Tho­mas Kröp­pel, Pro­jekt­lei­ter auf Stif­tungs­sei­te blick­te posi­tiv auf die kom­men­de Bau­pha­se: „Die Bau- und Arbeits­wei­se unse­res Part­ners Gold­beck hat uns über­zeugt und lässt uns zuver­sicht­lich auf die vor uns lie­gen­den Mona­te und die vor­aus­sicht­li­che Fer­tig­stel­lung des Pro­jekts Ende 2027 schau­en. Sowohl der hohe Vor­fer­ti­gungs­grad meh­re­rer Gebäu­de­mo­du­le als auch die Nach­hal­tig­keit des Pro­jekts geben uns sowohl zeit­li­che als auch finan­zi­el­le Pla­nungs­si­cher­heit.“ Damit blie­be der Wohn­raum, gemes­sen am Stan­dard, bezahl­bar, wovon auch die zukünf­ti­gen Mie­ter pro­fi­tie­ren wür­den, so Kröp­pel.

Die auf dem über 5000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück geplan­te Wohn­an­la­ge soll vier drei­ge­schos­si­ge Bau­kör­per umfas­sen. Die 39 Woh­nun­gen mit zwei bis vier Zim­mern wer­den dabei eine Gesamt­wohn­flä­che von 3150 Qua­drat­me­ter schaf­fen. Die Anla­ge wird über eine Tief­ga­ra­ge und eine Spiel­flä­che ver­fü­gen, zur Aus­stat­tung wird auch eine moder­ne Wär­me­pum­pen- und PV-Anla­ge gehö­ren.

Eine geist­li­che Per­spek­ti­ve eröff­ne­te der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Stif­tung Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker, der in Erin­ne­rung rief, dass hier nicht ein­fach nur Häu­ser ent­ste­hen sol­len, son­dern auch ein ech­tes Zuhau­se für Men­schen. „Es braucht den Segen Got­tes, damit nicht nur die Stei­ne sta­bil sind, son­dern auch das Leben, dass dar­in statt­fin­den wird“, sag­te Becker, bevor er um die­sen Segen bete­te.

Eine Beson­der­heit des Bau­vor­ha­bens: Zusam­men mit dem Unter­neh­men Cares­tone, das ein Pro­jekt auf dem angren­zen­den Grund­stück rea­li­siert, baut die Stif­tung Hen­solts­hö­he die Zufahrts­stra­ße und wird sie nach der Fer­tig­stel­lung der Stadt über­ge­ben. Sie wird Ernest-Mehl-Stra­ße hei­ßen. Der Augs­bur­ger Unter­neh­mer Ernest Mehl hat­te 1903 das Aus­flugs­lo­kal Hen­solts­hö­he gekauft, zum christ­li­chen Erho­lungs­heim umge­baut und spä­ter das Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus gegrün­det. Im Lauf der Zeit ent­wi­ckel­te sich dar­aus eine viel­fäl­ti­ge mis­sio­na­risch-dia­ko­ni­sche Arbeit und es ent­stan­den zahl­rei­che Ein­rich­tun­gen.

Bild­un­ter­schrift: Mit dem moti­vier­ten Spa­ten­stich signa­li­sie­ren die Pro­jekt­be­tei­lig­ten, dass ab jetzt mit vol­ler Kraft gebaut wird. (v. l. Frank Miko­la­jc­zak (Stif­tung Hen­solts­hö­he — SH), Frank Gals­ter (Gold­beck – GB), Obe­rin Schwes­ter Mari­on Hol­land, Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker (bei­de Vor­stand SH), Mar­le­ne Ler­chl (GB), Tho­mas Kröp­pel (SH), Arash Sepehr-Maleky (GB), Rudolf Hal­ler (SH). Foto: Hel­ge Hal­men


Ein 3D-Modell der Wohn­an­la­ge lässt erah­nen, wie sie ein­mal aus­se­hen wird.