SPD Weißenburg: Tatkraft, Zusammenhalt und gelebte Bürgernähe

von | 20. Juni 2025 | Altmühlfranken, Weißenburg

Wei­ßen­burg (red). Die Jah­res­haupt­ver­samm­lung des SPD-Orts­ver­eins Wei­ßen­burg am 05.06.2025 war auch in die­sem Jahr geprägt von Enga­ge­ment, Gemein­schaft und einer kla­ren Visi­on für die Zukunft. Mit einem Rück­blick auf zahl­rei­che Akti­vi­tä­ten unter­strich die Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de Lis­sy Peco­r­a­ro die Dyna­mik und Leben­dig­keit der Par­tei. Ein zen­tra­ler Punkt des Abends war die kon­ti­nu­ier­li­che Mit­glie­der­ge­win­nung. „Unse­re posi­ti­ve Aus­strah­lung, unser Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl und das Ste­hen hin­ter einer Sache macht uns authen­tisch – und genau das wün­schen sich die Men­schen“, erklär­te Peco­r­a­ro.

Der Wahl­kampf für die Kom­mu­nal­wahl 2026 nimmt bereits Fahrt auf, doch die Wei­ßen­bur­ger SPD bleibt nicht nur in Wahl­jah­ren aktiv. Dies zeig­te sich ein­drucks­voll beim Info­stand zur Restau­rie­rung der Stadt­mau­er. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wur­den aktiv in die Ent­schei­dungs­fin­dung ein­ge­bun­den, wäh­rend ande­re Par­tei­en sich eher auf Umfra­gen in sozia­len Medi­en beschränk­ten. Ein Bei­spiel für geleb­te Bür­ger­nä­he und ech­tes Inter­es­se am Dia­log. Auch tra­di­tio­nel­le Ver­an­stal­tun­gen wie das Römer­brun­nen­fest sowie die Teil­nah­me
am Stadt­ra­deln zei­gen, dass die Par­tei nicht nur poli­ti­sche The­men bewegt, son­dern auch das gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der stärkt. Mit einem moti­vier­ten Team und einer kla­ren Visi­on geht die SPD Wei­ßen­burg in die kom­men­den Mona­te – bereit für die Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen, die vor ihr lie­gen.

Die SPD Wei­ßen­burg bleibt auch in die­sem Jahr eine trei­ben­de Kraft für poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Aus­tausch. Neben den lau­fen­den Wahl­kampf­vor­be­rei­tun­gen ste­hen über den Som­mer zahl­rei­che Kirch­wei­hen, Fes­te und öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen an. Für die SPD ist klar: Der per­sön­li­che Kon­takt zu den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ist essen­zi­ell. „Jeder Ein­zel­ne, der in den Stadt­rat gewählt wer­den möch­te, soll­te aktiv auf die Bevöl­ke­rung zuge­hen und zei­gen, wie sehr er sich für ihre Anlie­gen ein­setzt“, beton­te Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de Lis­sy Peco­r­a­ro.

Ein beson­de­res Zei­chen der Gemein­schaft war der Besuch bei Her­mann Döb­ler, dem lang­jäh­ri­gen Unter­stüt­zer des Orts­ver­eins, zu sei­nem 90. Geburts­tag. Eben­so wur­de Ursel Stief für beein­dru­cken­de 65 Jah­re SPD-Mit­glied­schaft geehrt – ein Beweis für die Bestän­dig­keit und den Zusam­men­halt inner­halb der Par­tei. Auch bei über­par­tei­li­chen Aktio­nen enga­giert sich die SPD Wei­ßen­burg. So wur­de der „Par­king Day“ mit den Grü­nen und Vik­tor Rother orga­ni­siert, um das The­ma Stadt­ge­stal­tung und Ver­kehrs­po­li­tik zu beleuch­ten. Die Fra­ge nach einem attrak­ti­ve­ren öffent­li­chen Raum bleibt auf der Agen­da, eben­so wie der Antrag zur Begrü­nung der Innen­stadt vom 5. Dezem­ber 2024.
Ein beacht­li­cher Erfolg gelang im Okto­ber durch die schnel­le Ver­mitt­lung von För­der­mit­teln für die Sanie­rung der St. Andre­as Kir­che. Nach einem Antrag zum Denk­mal­schutz­son­der­pro­gramm konn­ten nahe­zu 40 % der geplan­ten Kos­ten gedeckt wer­den – ein Ergeb­nis direk­ter und effek­ti­ver Par­tei­ar­beit.

Auch gesell­schaft­li­che The­men ste­hen im Fokus des Orts­ver­eins: So nahm eine Dele­ga­ti­on der SPD Wei­ßen­burg an einer Demons­tra­ti­on gegen eine AfD Ver­an­stal­tung teil, um ein kla­res Zei­chen für Demo­kra­tie zu set­zen. Zudem wur­de die wich­ti­ge Arbeit der Ukrai­ne­hil­fe mit einer Frie­dens­kund­ge­bung auf dem Markt­platz fort­ge­setzt. Ein beson­de­rer Höhe­punkt des ver­gan­ge­nen Jah­res war die Vor­stel­lung von Eva Reich­stadt als Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin. Die ein­stim­mi­ge Wahl und die dar­auf­fol­gen­de Ver­an­stal­tun­gen zeig­ten die brei­te Unter­stüt­zung inner­halb der Par­tei. „Eva ist die rich­ti­ge Frau an der Spit­ze für unse­re Stadt“, unter­strich Peco­r­a­ro.

Nun geht die SPD Wei­ßen­burg in eine ent­schei­den­de Pha­se: Die kom­men­den Mona­te ste­hen im Zei­chen eines inten­si­ven Wahl­kampfs, der auf Dia­log und Nähe zu den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern setzt. „Unser Ziel ist es, die The­men wei­ter aus­zu­bau­en, eine star­ke Kan­di­da­ten­lis­te auf­zu­stel­len und öffent­lich prä­sent zu sein“, so Peco­r­a­ro abschlie­ßend. Lis­sy Peco­r­a­ro hat­te mit gro­ßer inne­rer Betei­li­gung und der ihr eige­nen Emo­tio­na­li­tät das ver­gan­ge­ne Jahr Revue pas­sie­ren las­sen. Alle Mit­glie­der dan­ken es ihr mit einem beson­ders herz­li­chen Bei­fall.

Die SPD Wei­ßen­burg bleibt eine akti­ve Kraft in der Stadt­ge­sell­schaft. Ein Zei­chen dafür setz­te auch die Über­ga­be des Par­tei­bu­ches an sechs neue Mit­glie­der: Mario Bar­to­lo­vic, Tan­ja Freu­den­berg-Raus, Inge Beh­rens, Simo­ne Naß, Silas König und Tau­lant Topla­na wur­den herz­lich will­kom­men gehei­ßen.

Anschlie­ßend sprach Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin Eva Reich­stadt in ihrem Gruß­wort unter dem Mot­to „Demo­kra­tie braucht dich – für eine Stadt, die lebt!“. Ihr Appell war klar: Demo­kra­tie erfor­dert kon­ti­nu­ier­li­ches Enga­ge­ment. „Kom­mu­na­le Poli­tik ist so viel mehr als Phra­sen und Sym­bo­le. Es geht dar­um, mit allen Betrof­fe­nen nach demo­kra­ti­schen Regeln um die bes­ten Lösun­gen zu rin­gen“, beton­te Reich­stadt. Mit Blick auf die bevor­ste­hen­de Wahl erin­ner­te sie dar­an, dass die Ära des amtie­ren­den Ober­bür­ger­meis­ters Jür­gen Schröp­pel zu Ende geht. „Dan­ke, Jür­gen, für dei­ne gute Arbeit!“ Doch nun müs­se dar­auf geach­tet wer­den, dass die Zukunft der Stadt nicht in die fal­schen Hän­de gerät. „Kom­mu­na­le Poli­tik ist kein Schau­platz für rein popu­lis­ti­sche Paro­len oder eine Poli­tik der Natio­na­len Iden­ti­tät. Es geht um prag­ma­ti­sche Lösun­gen, die den Men­schen in Wei­ßen­burg die­nen,“ erklär­te sie.

Ihr poli­ti­sches Cre­do: „Zuhö­ren, Ver­ste­hen, Han­deln!“ – und das immer mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern im Mit­tel­punkt. „Der Ober­bür­ger­meis­ter ist kein König. Erst kommt das Zuhö­ren, dann das Han­deln.“ Unser Wei­ßen­burg ist so lie­bens­wert
wie lebens­wert. Um das zu erhal­ten und wei­ter zu ent­wi­ckeln, dafür sei der enge Aus­tausch mit den Bür­gern essen­zi­ell. „Ich höre genau zu, damit wir best­mög­li­che, trag­fä­hi­ge und finan­zier­ba­re Lösun­gen fin­den für unse­re Stadt, für unser Wei­ßen­burg.“

Mit kla­rem Fokus auf eine star­ke Stadt mit Zukunft gehen wir in einen Wahl­kampf, der auf Nähe, Dia­log und ech­ten poli­ti­schen Gestal­tungs­wil­len setzt. Reich­stadt rief die Men­schen dazu auf, ihre Stim­me zu nut­zen: „Lass nicht ande­re für dich ent­schei­den!“ Wäh­len sol­le man nach Ideen, Lösun­gen und Kan­di­da­ten, die kon­struk­tiv wir­ken wol­len im Inter­es­se der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Ohne par­tei­po­li­tisch begrün­de­te Blo­cka­de­hal­tung. Und ohne die Absicht, zu spal­ten oder gar destruk­tiv wir­ken zu wol­len. Par­tei­in­ter­es­sen haben hin­ter den Inter­es­sen der Stadt und ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zurück zu ste­hen, das ist mei­ne Über­zeu­gung. Es geht in der Kom­mu­nal­po­li­tik immer zuerst um unser Wei­ßen­burg und des­sen Gedei­hen. „Demo­kra­tie lebt aber nicht zuletzt vom Mit­ge­stal­ten, vom Dis­ku­tie­ren und von der Bereit­schaft, sich für die Zukunft ein­zu­set­zen. Genau dazu lade ich jede Bür­ge­rin und jeden Bür­ger ein.“

Mit die­sem moti­vie­ren­den Appell ende­te Eva Reich­stadt. Mit gro­ßem Applaus zeig­ten die Mit­glie­der ihre Bereit­schaft ihrer Kan­di­da­tin ihre Zustim­mung und Unter­stüt­zung. Auch der schei­den­de Ober­bür­ger­meis­ter Jür­gen Schröp­pel sprach ein Gruß­wort und hob ins­be­son­de­re die För­de­rung der Kin­der­be­treu­ung her­vor, die unter sei­ner Ägi­de durch klu­ge Pla­nung und sinn­vol­le Nut­zung von För­der­mit­teln auf ein vor­bild­li­ches Niveau geho­ben wur­de.

Sach­ar­beit im Stadt­rat: Kla­re Linie der SPD
Die Arbeit der SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat wur­de durch Andre­as Kreißl in sei­ner Rol­le als neu­er Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der beleuch­tet. Trotz star­ker Hei­ser­keit über­zeug­te er mit kla­ren Wor­ten und beleg­te ein­drucks­voll, war­um die SPD-Frak­ti­on zu den aktivs­ten und effi­zi­en­tes­ten in Wei­ßen­burg zählt.

Innen­stadt­be­grü­nung – ein zähes Rin­gen mit Erfolg. Das The­ma Begrü­nung der Innen­stadt hat­te sich über Mona­te zu einem ech­ten Poli­ti­kum ent­wi­ckelt. Anträ­ge wur­den dis­ku­tiert, ver­wor­fen, wie­der neu ein­ge­bracht. „Das war ein unfass­ba­res Hin und Her“, fass­te Kreißl zusam­men. Doch letzt­lich habe die SPD es geschafft, eine ein­stim­mi­ge (!) Ent­schei­dung zu erwir­ken. „Wir haben den Kar­ren aus dem
Dreck gezo­gen“, erklär­te er mit Nach­druck – ein Erfolg für die nach­hal­ti­ge Stadt­ge­stal­tung.

Inklu­si­ons­bei­rat – Trans­pa­renz statt Mau­sche­lei. Ein wei­te­res wich­ti­ges The­ma war die Ein­füh­rung eines Inklu­si­ons­bei­rats. „Hin­ter­zim­mer­mau­sche­lei, das woll­ten wir gera­de nicht! Wir ste­hen für Offen­heit in der Kom­mu­nal­po­li­tik“, stell­te Kreißl klar. Die SPD habe von Anfang an für eine trans­pa­ren­te Wahl des Bei­rats plä­diert. Wäh­rend ande­re Vor­schlä­ge for­mal­ju­ris­ti­sche Feh­ler auf­wie­sen, setz­te sich die SPD-Frak­ti­on für eine demo­kra­ti­sche und funk­tio­na­le Lösung ein – am Ende mit Erfolg. „Wir haben schnell reagiert und dafür gesorgt, dass es über­haupt vor­an ging in der Sache“, so Kreißl.

Pho­to­vol­ta­ik auf der See­wei­her­hal­le – klu­ge Lösun­gen statt Still­stand. Beim The­ma Pho­to­vol­ta­ik auf der See­wei­her­hal­le wur­de deut­lich, dass vor­aus­schau­en­des Den­ken ent­schei­dend ist. Die Hal­le war auf Druck der CSU mit redu­zier­ter Sta­tik gebaut wor­den – ein Umstand, der lan­ge Zeit die Instal­la­ti­on von Solar­mo­du­len unmög­lich mach­te. Doch die SPD blieb hart­nä­ckig, infor­mier­te sich über neue tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten und brach­te schließ­lich einen Antrag ein, der eine rea­li­sier­ba­re Lösung ermög­lich­te. „Dar­auf kam aus den Stadt­wer­ken der
Kom­men­tar: Das ist ein rich­tig klu­ger Antrag – das machen wir!“ berich­te­te Kreißl stolz.

Bau­hof – wirt­schaft­li­che Weit­sicht als Erfolgs­stra­te­gie. Beson­ders ein­drucks­voll war die klu­ge Her­an­ge­hens­wei­se der SPD beim The­ma Bau­hof. Nach­dem eine Besich­ti­gung gezeigt hat­te, dass drin­gen­der Hand­lungs­be­darf besteht, stell­te die SPD-Frak­ti­on umge­hend einen Antrag. Doch statt Mil­lio­nen in eine kom­plet­te Neu­pla­nung zu inves­tie­ren, schlug die SPD eine prag­ma­ti­sche Lösung vor, die Ver­bes­se­run­gen ermög­licht, ohne den städ­ti­schen Haus­halt unver­hält­nis­mä­ßig zu belas­ten. „Ein Antrag, der es uns ermög­licht, die Situa­ti­on für den Bau­hof schnell zu ver­bes­sern – ohne den Haus­halt mit rund 17 Mil­lio­nen Euro zu blo­ckie­ren!“ erklär­te Kreißl. Zuletzt fand OB Jür­gen Schröp­pel einen Kom­pro­miss, in den gro­ße Tei­le unse­res Antrags ein­flos­sen und die­ser klu­ge Ansatz wur­de mit einer Mehr­heit
aus SPD und CSU dann auch ver­ab­schie­det. „Wir konn­ten und woll­ten Eva Reich­stadt nicht mit einem sol­chen finan­zi­el­len Kor­sett in ihre neu­en Auf­ga­ben als Ober­bür­ger­meis­te­rin gehen las­sen.“

Gro­ßer Bei­fall für Andre­as Kreißl – die Mit­glie­der des Orts­ver­eins ste­hen geschlos­sen hin­ter dem neu­en Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den. Zum Abschluss der Ver­samm­lung wur­den lang­jäh­ri­ge Mit­glie­der für ihr jahr­zehn­te­lan­ges Enga­ge­ment geehrt – ein Zei­chen für Bestän­dig­keit und
Zusam­men­halt inner­halb der Par­tei. Hamit Bak­ir, Kon­ny Goth, Eva Reich­stadt (10 Jah­re), Edith Cur­ci, Uwe Satz­in­ger, Wolf­gang Emich (40 Jah­re), Gabi und Joa­chim Schlör, Ger­hard Naß (50 Jah­re), Ursel Stief (66 Jah­re)

Mit die­sem star­ken Rücken­wind geht die SPD Wei­ßen­burg nun in eine ent­schei­den­de Pha­se: Ein inten­si­ver Wahl­kampf steht bevor, doch das kla­re Ziel bleibt, Wei­ßen­burg posi­tiv und nach­hal­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Bild­un­ter­schrift: Im Grup­pen-Bild sind von links zu sehen: lisa­beth Peco­r­a­ro (Vor­sit­zen­de SPD OV Wei­ßen­burg), Eva Reich­stadt (stellv. Vor­sit­zen­de SPD OV Wei­ßen­burg, OB-Kan­di­da­tin, geehrt für 10 Jah­re), Edith Cur­ci (geehrt für 40 Jah­re), Harald Dösel (Stadt­rat und Mit­glied des Vor­stands), Gabi Schlör (geehrt für 50 Jah­re), Ursel Stief (geehrt für 66 Jah­re), Ger­hard Naß (Stadt­rat, geehrt für 50 Jah­re), Mario Bar­to­lo­vic (Neu­mit­glied), Tan­ja Raus-Freu­den­berg (Neu­mit­glied), Inge Beh­rens (Neu­mit­glied), Wolf­gang Emich (geehrt für 40 Jah­re), Joa­chim Schlör (geehrt für 50 Jah­re). Foto: SPD-Orts­ver­ein Wei­ßen­burg