Stadt Gunzenhausen — Neue Rollatorspur wird gebaut

von | 26. Juni 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Wer schlecht zu Fuß ist oder gar auf Roll­stuhl oder Rol­la­tor ange­wie­sen ist, der müht sich in der Gun­zen­häu­ser Alt­stadt am teil­wei­se gro­ben Kopf­stein­pflas­ter ab. Für Bes­se­rung kön­nen Rol­la­tor­spu­ren sor­gen, zuletzt wur­den sol­che vor dem Haus des Gas­tes und in der Brun­nen­stra­ße gebaut. Zur Erwei­te­rung des bar­rie­re­frei­en Wege­net­zes in der Stadt Gun­zen­hau­sen ent­steht aktu­ell eine wei­te­re Spur aus­ge­hend vom Markt­platz, vor­bei am Café Lebens­kunst bis hin zur Alt­mühl­pro­me­na­de. Die Bau­zeit beträgt vor­aus­sicht­lich eine Woche.

Bar­rie­re­frei­heit wün­schen sich nicht nur Älte­re und Men­schen mit Behin­de­rung oder Han­di­cap, auch Fami­li­en mit Kin­der­wa­gen freu­en sich über gute, siche­re Wege. Der neue Strei­fen beginnt am Durch­gang zwi­schen NKD und MATT optik und führt bis zum Fuß­gän­ger- bzw. Rad­weg an der Alt­mühl­pro­me­na­de. Die Gesamt­kos­ten für die Ver­bes­se­rung des Wege­net­zes an die­ser Stel­le belau­fen sich auf ca. 42.000 Euro, wovon jedoch rund 60% geför­dert wer­den. Die Unter­wurm­ba­cher Fir­ma Pflas­ter­bau Wag­ner führt die Arbei­ten im Auf­trag der Stadt Gun­zen­hau­sen aus.

„Im öffent­li­chen Raum muss Bewe­gung ohne Ein­schrän­kung mög­lich sein“, betont Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „Wir bera­ten und dis­ku­tie­ren stän­dig über Ver­bes­se­run­gen. Eine Rol­la­tor­spur an die­ser von Fuß­gän­gern stark fre­quen­tier­ten Stel­le erschien uns eine prak­ti­ka­ble und stol­per­freie Lösung, die sich zudem optisch gut ins Stadt­bild inte­griert. Für etwa­ige Behin­de­run­gen wäh­rend der Umbau­pha­se bit­ten wir die Bevöl­ke­rung um Ver­ständ­nis.“

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Foto: Stadt Gun­zen­hau­sen