Stadt Gunzenhausen – Übergabe des neuen Einsatzleitwagens an die Freiwillige Feuerwehr

von | 13. Januar 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Bei den Feu­er­weh­ren gehö­ren Was­ser­kü­bel und Feu­er­pat­sche längst der Ver­gan­gen­heit an. Heu­te braucht es Arbeits­ge­rä­te auf dem aktu­el­len Stand der Tech­nik. Ist ja auch klar, denn die Auf­ga­ben der Weh­ren beschrän­ken sich nicht mehr nur auf den Brand­schutz. Mitt­ler­wei­le muss eben­so tech­ni­sche Hil­fe geleis­tet wer­den, im Extrem­fall sogar Kata­stro­phen­schutz. Und hier wird es teu­er, denn die dazu benö­tig­te gute Aus­rüs­tung kos­tet viel Geld. Geld, dass die Stadt Gun­zen­hau­sen bereit ist in die Hand zu neh­men. Immer­hin gehört eine fle­xi­bel ein­satz­fä­hi­ge Feu­er­wehr­wehr zu den Pflicht­auf­ga­ben der Kom­mu­nen. Nach mehr als 20 Jah­ren har­tem Dienst war der alte Ein­satz­leit­wa­gen der Gun­zen­häu­ser Wehr stark in die Jah­re gekom­men und muss­te drin­gend aus­ge­tauscht wer­den. Am Drei­kö­nigs­tag konn­te nun in der Feu­er­wehr­zen­tra­le Gun­zen­hau­sen ein neu­es Fahr­zeug an die ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te über­ge­ben wer­den.

„Das neue Fahr­zeug ist mit hoch­mo­der­ner Tech­nik aus­ge­stat­tet. Es ist eine wert­vol­le Erwei­te­rung der Gun­zen­häu­ser Feu­er­wehr und ein leis­tungs­star­kes Werk­zeug“, beton­te Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz im Rah­men der Fahr­zeug­über­ga­be. „Wir stel­len damit eine mobi­le Kom­man­do­zen­tra­le in Dienst, mit Hil­fe derer auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen der Über­blick behal­ten wer­den kann. Damit wird unse­re Wehr als tra­gen­de Säu­le der Sicher­heits­in­fra­struk­tur Gun­zen­hau­sens noch effi­zi­en­ter.“

Für den neu­en Ein­satz­leit­wa­gen fie­len für die Stadt Kos­ten in Höhe von fast 220.000 Euro an, die Regie­rung von Mit­tel­fran­ken bezu­schusst die Anschaf­fung mit rund 35.000 Euro. Die umfas­sen­de Aus­stat­tung ver­bes­sert die Ein­satz­mög­lich­kei­ten erheb­lich. So kön­nen künf­tig Funk­grup­pen bes­ser koor­di­niert oder mit­ten im Ein­satz­ge­biet die digi­ta­le Ein­satz­do­ku­men­ta­ti­on erar­bei­tet wer­den. An den bei­den PC-Arbeits­plät­zen befin­den sich fest ein­ge­bau­te Moni­to­re, über die­se u.a. Ret­tungs­kar­ten ange­zeigt und ana­ly­siert wer­den kön­nen. Außer­dem befin­den sich meh­re­re Digi­tal­funk­ge­rä­te an Bord, zudem eine Tele­fon­an­la­ge auf LTE-Basis, ein White­board sowie ein Strom­erzeu­ger­ag­gre­gat zur aut­ar­ken Ver­sor­gung. „Eine Arbeits­grup­pe hat­te sich im Vor­feld mit den Anfor­de­run­gen an das neue Fahr­zeug aus­ein­an­der­ge­setzt und einen Kri­te­ri­en­ka­ta­log erar­bei­tet“, erklär­te Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „Gutes Gerät allei­ne reicht aber natür­lich nicht aus. Ich möch­te daher allen ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­leu­ten mei­nen Dank für ihren hoch­enga­gier­ten Ein­satz aus­spre­chen. Es ist nicht selbst­ver­ständ­lich, akti­ver Teil einer Wehr zu sein. Wir sind heil­froh, dass es euch gibt!“

Der neue Ein­satz­leit­wa­gen ist ein wei­te­rer Bau­stein für die Gun­zen­häu­ser Wehr, um auch in Zukunft gut gerüs­tet zu sein. Aller­dings bedient sich das Fahr­zeug nicht von Geis­ter­hand, es braucht Men­schen, die sich bereit erklä­ren, die viel­fäl­tigs­ten Auf­ga­ben inner­halb der Gemein­schaft zu über­neh­men. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist auf ehren­amt­li­che Men­schen ange­wie­sen, umso mehr, umso bes­ser. Jeder möch­te, dass im Ernst­fall gehol­fen wird und bei einem Brand oder Ver­kehrs­un­fall die Feu­er­wehr anrückt. Sei­en Sie soli­da­risch und unter­stüt­zen auch Sie die Feu­er­wehr durch Ihre Mit­ar­beit. Nähe­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter www.feuer-wir.de.

Bild­un­ter­schrift: (v. l. n. r.): vor dem neu­en Fahr­zeug: FFW-Vor­sit­zen­de Lydia Palm­ow­ski, Pro­jekt­grup­pen­lei­ter ELW Patrick Hohen­stein, Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz, 1. Kom­man­dant Joa­chim Selt­mann, stellv. Kom­man­dant Uwe Jäger). Foto: Stadt Gunzenhausen/Manuel Gros­ser