Depressionen erkennen rettet Leben

von | 14. Januar 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Ice­brea­k­er – Depres­si­on im Jugend­al­ter

(red). Eine Thea­ter­pre­mie­re der ganz beson­de­ren Art fand am Mitt­woch, den 11. Dezem­ber 2024 um 07:45 Uhr am Wer­ner-von-Sie­mens-Gym­na­si­um in Wei­ßen­burg statt. Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus ver­schie­de­nen Jahr­gangs­stu­fen berei­ten inner­halb von nur vier Tagen das The­ma Depres­si­on im Jugend­al­ter gemein­sam und spie­le­risch auf. Die jun­gen Dar­stel­len­den über­zeug­ten mit einer her­vor­ra­gen­den Per­fo­mance und brach­ten authen­tisch allen Zuschau­en­den die Anzei­chen und Signa­le einer mög­li­chen Erkran­kung nahe.

Zusam­men mit dem stell­ver­tre­ten­den Schul­lei­ter Alex­an­der Höhn, begrüß­te Claus Eitel, Direk­tor in der AOK Mit­tel­fran­ken, die Anwe­sen­den. Die AOK Bay­ern über­nimmt die gesam­ten Kos­ten für das Pro­jekt. „Die aktu­el­len Zah­len aus dem Gesund­heits­be­richt der Regi­on Alt­mühl­fran­ken sind besorg­nis­er­re­gend. Die Rele­vanz, dem The­ma Depres­si­on im Jugend­al­ter mehr Beach­tung zu schen­ken und früh Anzei­chen zu erken­nen, nimmt stark zu. Dadurch kann Betrof­fe­nen recht­zei­tig gehol­fen wer­den,“ so Claus Eitel.

Wei­te­re Ehren­gäs­te waren Maria Schnel­ler, zwei­te Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Wei­ßen­burg und Wer­ner Baum, der stell­ver­tre­ten­den Land­rat. Bei­de waren äußerst begeis­tert von der schau­spie­le­ri­schen Leis­tung der Dar­bie­ten­den und von den immer wich­ti­gen und sen­si­blen Inhal­ten des Stücks.

Schirm­her­ren sind die Baye­ri­sche Kul­tus­mi­nis­te­rin Anna Stolz und die Baye­ri­sche Gesund­heits­mi­nis­te­rin Judith Ger­lach.
Initia­to­rin ist die AOK-Bay­ern.

Ziel des Stü­ckes:

Die Zuschau­er erken­nen, dass sich psy­chi­sche Erkran­kun­gen oft schlei­chend und zunächst unbe­merkt ent­wi­ckeln. Sie ler­nen Ver­dachts­mo­men­te einer begin­nen­den oder vor­han­de­nen Depres­si­on zu erken­nen und die­se anzu­spre­chen. Vor allem aber ler­nen sie, dass Depres­si­on eine heil­ba­re Krank­heit ist.
Durch thea­ter­päd­ago­gi­sches Erle­ben fin­den die Zuschau­er einen neu­en Zugang zu der Erkran­kung Depres­si­on und zu der Pro­ble­ma­tik der in der Fami­lie Betei­lig­ten, beson­ders die der Geschwis­ter­kin­der.
Die inter­ak­ti­ve und dadurch sehr inten­si­ve und per­sön­li­che Aus­ein­an­der­set­zung nimmt der Krank­heit das Frem­de und schafft Ver­ständ­nis für Erkrank­te und ihr direk­tes Umfeld.

Das Pro­jekt ist initi­iert und finan­ziert mit Prä­ven­ti­ons­mit­teln der AOK-Bay­ern.

Bild­un­ter­schrift: Ehren­gäs­te waren neben Claus Eitel (Direk­tor in der AOK Mit­tel­fran­ken) Frau Maria Schnel­ler (2. Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Wei­ßen­burg) und Herr Wer­ner Baum, der stell­ver­tre­ten­de Land­rat. Foto: AOK Bay­ern — Die Gesund­heits­kas­se — Direk­ti­on Mit­tel­fran­ken