Tanja Schorer-Dremel zu Gast in Umwelt|Jugendherberge Eichstätt

von | 15. August 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). In einer nicht all­täg­li­chen Gesprächs­run­de kamen die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Tan­ja Schorer-Dre­mel (CSU), der Prä­si­dent des Jugend­her­bergs­werks Bay­ern, Klaus Umbach, Mar­ko Jung­hä­nel von der Geschäfts­stel­le des Jugend­her­bergs­werks in der Eich­stät­ter Jugend­her­ber­ge und die enga­gier­ten Her­bergs­el­tern Harald und Susan­ne Gul­den zusam­men.

Dem Gespräch war ein Besuch von Herrn Umbach in der Kin­der­kom­mis­si­on des Baye­ri­schen Land­tags vor­aus­ge­gan­gen, deren Vor­sit­zen­de die Eich­stät­ter Abge­ord­ne­te seit 2014 ist. Ziel die­ses Tref­fens war es, die Rol­le der Jugend­her­ber­gen bei der För­de­rung der Bil­dung, Kul­tur und Gemein­schaft in Bay­ern zu beleuch­ten und Wege zu fin­den, wie die Ein­rich­tun­gen ihr Ange­bot noch bes­ser auf die Bedürf­nis­se der jun­gen Men­schen aus­rich­ten kön­nen und nöti­ge Inves­ti­tio­nen getä­tigt wer­den kön­nen.

Die Jugend­her­ber­gen in Bay­ern ver­zeich­ne­ten im letz­ten Jahr über eine Mil­li­on Über­nach­tun­gen und deutsch­land­weit sogar zehn Mil­lio­nen. Wäh­rend des ver­tie­fen­den Aus­tauschs in Eich­stätt beton­ten die Ver­tre­ter des Baye­ri­schen Jugend­her­bergs­werks die zuneh­men­de Bedeu­tung ihrer Ein­rich­tun­gen als Begeg­nungs­or­te für jun­ge Men­schen aus unter­schied­li­chen Regio­nen und sozia­len Hin­ter­grün­den. Die Jugend­her­ber­gen bie­ten nicht nur eine preis­güns­ti­ge Über­nach­tungs­mög­lich­keit, son­dern auch viel­fäl­ti­ge Pro­gram­me und Akti­vi­tä­ten an außer­schu­li­schen Lern­or­ten, die Bil­dung, Natur­er­leb­nis­se, sozia­les Mit­ein­an­der und Inklu­si­on för­dern.

Tan­ja Schorer-Dre­mel äußer­te ihre Aner­ken­nung für die Arbeit des Baye­ri­schen Jugend­her­bergs­werks und beton­te die wich­ti­ge Rol­le, die Jugend­her­ber­gen bei der För­de­rung der per­sön­li­chen Ent­wick­lung jun­ger Men­schen spie­len. Sie unter­strich die Not­wen­dig­keit, das Ange­bot wei­ter aus­zu­bau­en und gleich­zei­tig sicher­zu­stel­len, dass Jugend­her­ber­gen für alle Kin­der und Jugend­li­chen zugäng­lich sind, unab­hän­gig von ihrer sozia­len oder finan­zi­el­len Situa­ti­on, zum Bei­spiel im Rah­men eines Schul­land­heim­auf­ent­halts.

“Die Jugend­her­ber­gen in Bay­ern bie­ten eine ein­zig­ar­ti­ge Umge­bung, in der Kin­der und Jugend­li­che sich ent­fal­ten, ler­nen und wert­vol­le Erfah­run­gen sam­meln kön­nen. Als Land­tags­ab­ge­ord­ne­te, aber auch in der Ver­gan­gen­heit als Grund­schul­rek­to­rin, war und ist es mir ein Anlie­gen, die Ent­wick­lung unse­rer Kin­der und Jugend­li­chen zu för­dern und sicher­zu­stel­len, dass sie opti­ma­le Chan­cen für ihre per­sön­li­che Ent­fal­tung haben”, erklär­te Schorer-Dre­mel.

Die Ver­tre­ter des Baye­ri­schen Jugend­her­bergs­werks bedank­ten sich herz­lich bei der Abge­ord­ne­ten für ihr Inter­es­se und ihre Unter­stüt­zung. Sie hoben her­vor, dass der Aus­tausch mit der Poli­ti­ke­rin dazu bei­tra­ge, die Sicht­bar­keit der Jugend­her­ber­gen zu erhö­hen und das Bewusst­sein für ihre gesell­schaft­li­che Bedeu­tung zu schär­fen.

Prä­si­dent Klaus Umbach beton­te, dass für die Jugend­her­ber­gen nicht allein die Über­nach­tungs­zah­len wich­tig sind, son­dern auch der außer­schu­li­sche Bil­dungs­auf­trag und das Enga­ge­ment für Inklu­si­on in unter­schied­li­cher Aus­prä­gung. Die Jugend­her­ber­ge in Eich­stätt ist als Umwelt­ju­gend­her­ber­ge zer­ti­fi­ziert und leis­tet daher einen wert­vol­len Bei­trag zur Bil­dung und per­sön­li­chen Ent­wick­lung der Gäs­te.

Das Gespräch ende­te mit posi­ti­vem Aus­tausch und dem gemein­sa­men Ziel, die außer­schu­li­sche Bil­dung wei­ter zu för­dern und die Jugend­her­ber­gen noch stär­ker mit den zustän­di­gen staat­li­chen Stel­len zu ver­net­zen. Die Jugend­her­ber­ge in Eich­stätt nimmt einen hohen Stel­len­wert als Bil­dungs­ein­rich­tung ein und wird auch zukünf­tig wich­ti­ge Impul­se set­zen. Die För­de­rung der außer­schu­li­schen Bil­dung und die Zusam­men­ar­beit mit den Jugend­her­ber­gen sind Schwer­punk­te der zukünf­ti­gen Zusam­men­ar­beit, um wei­ter­hin allen jun­gen Men­schen wert­vol­le Erfah­run­gen für ihre per­sön­li­che und sozia­le Ent­wick­lung zu ermög­li­chen.

Bild­un­ter­schrift: Besuch in der Umwelt|Jugendherberge Eich­stätt: (v. l.): Tan­ja Schorer-Dre­mel, Harald Gul­den, Susan­ne Gul­den, Klaus Umbach, Mar­ko Jung­hä­nel. Foto: Büro Schorer-Dre­mel/­Jans­sen