Tipps der N‑ERGIE: Energie sparen in der Advents- und Weihnachtszeit

von | 18. Dezember 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Plätz­chen, Leb­ku­chen, Stol­len – in der Advents- und Weih­nacht­zeit wird so viel geba­cken, wie sonst wohl das gan­ze Jahr nicht und vie­le Back­öfen lau­fen auf Hoch­tou­ren. Die N‑ERGIE hat eini­ge Tipps zusam­men­ge­tra­gen, wie man in der Vor­weih­nachts­zeit – unter ande­rem in der Weih­nachts­bä­cke­rei – Ener­gie spa­ren und mit unse­ren Res­sour­cen ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen kann. Dabei kön­nen bereits klei­ne Ver­än­de­run­gen Gro­ßes bewir­ken. Und das schont nicht nur die Umwelt, son­dern auch den Geld­beu­tel.

• Zunächst ein­mal soll­te man in der Weih­nachts­bä­cke­rei auf das Vor­hei­zen des Back­ofen ver­zich­ten. Es ist oft­mals nicht nötig und ohne Vor­hei­zen ver­kürzt sich die Gesamt­lauf­zeit des Ofens erheb­lich.

• Sofern der Teig nicht zu emp­find­lich ist, soll­te man zudem beim Backen Umluft ver­wen­den. Die Back­tem­pe­ra­tur kann bei Umluft 20 bis 30 Grad nied­ri­ger ein­ge­stellt wer­den als bei Ober- und Unter­hit­ze.

• Für das Weih­nachts­es­sen gilt: Beim Kochen einen Deckel benut­zen und die Grö­ße des Topfs und der Herd­plat­te auf­ein­an­der abstim­men. Und alle Gerich­te, bei denen es mög­lich ist, lie­ber auf dem Herd als im Back­ofen zube­rei­ten. Der Herd benö­tigt vier­mal weni­ger Ener­gie als der Ofen.

• Auch bei der Weih­nachts­be­leuch­tung kann man bewusst Ener­gie spa­ren, indem man alte Lich­ter­ket­ten durch spar­sa­me LED-Lich­ter ersetzt. Die­se ver­brau­chen im Ver­gleich zu Glüh- oder Halo­gen­lam­pen nur etwa zehn Pro­zent des Stroms – und hal­ten rund 100-mal län­ger. Es gibt LEDs übri­gens auch mit warm­wei­ßem Licht. Außer­dem bie­tet es sich an, Zeit­schalt­uh­ren zu ver­wen­den und so pro­gram­mie­ren, dass die Beleuch­tung auch wirk­lich nur ab Ein­bruch der Däm­me­rung und bis zur Schla­fens­zeit brennt. Wer meh­re­re Licht­quel­len zusam­men­schlie­ßen möch­te, kann dafür strom­spa­ren­de, abschalt­ba­re Steck­do­sen­leis­ten ein­set­zen. Dar­über hin­aus bie­ten sich für den Außen­be­reich solar­be­trie­be­ne LED-Lich­ter­ket­ten an.

• Für alle, die in den Weih­nachts­fe­ri­en in den Urlaub fah­ren gilt: Bevor es auf Rei­sen geht, den­ken die meis­ten dar­an, die elek­tri­schen Gerä­te in ihrer Woh­nung aus­zu­schal­ten. Jedoch reicht es oft nicht, nur den Aus-Knopf zu drü­cken. Solan­ge sich das Kabel in der Steck­do­se befin­det, lau­fen Gerä­te wie Fern­se­her oder Com­pu­ter wei­ter auf Stand-by. Die Gerä­te soll­ten rich­tig abge­schal­tet wer­den: Ste­cker zie­hen oder Ste­cker­leis­te aus­schal­ten lohnt sich. Auch ein Abschal­ten des Rou­ters lohnt sich, wenn man län­ger nicht zuhau­se ist.

Ener­gie spa­ren, wo es nur geht – wei­te­re Tipps

Nicht nur beim Kochen, Backen und stim­mungs­voll Deko­rie­ren in der Advents- und Weih­nachts­zeit, son­dern auch in vie­len ande­ren Berei­chen kann der Ener­gie­ver­brauch auf ein­fa­che Wei­se gesenkt wer­den.

Unter www.n‑ergie.de/energie-schonen gibt es vie­le wei­te­re Tipps, wie sie gleich­zei­tig etwas für die Umwelt und ihren Geld­beu­tel tun kön­nen.

Foto: N‑ERGIE/Stefanie Dürr­beck