Übung der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes

von | 7. August 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen (red). Die Füh­rungs­grup­pe Kata­stro­phen­schutz (FüGK) des Land­rats­am­tes Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen ist bei Groß­scha­dens­la­gen und im Kata­stro­phen­fall im Ein­satz, um stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen zur Ein­satz­be­wäl­ti­gung zu tref­fen. In regel­mä­ßi­gen Übun­gen wird im Land­rats­amt der Ernst­fall geprobt, zuletzt mit Unter­stüt­zung der Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ein­heit (IuK-Ein­heit) des Land­krei­ses.

Die FüGK ist ein Kata­stro­phen­schutz­stab, bestehend aus Mit­ar­bei­tern des Land­rats­am­tes, die in ver­schie­de­nen Fach­be­rei­chen orga­ni­siert sind. In Deutsch­land sind die­se Stä­be auf Ebe­ne der Land­rats­äm­ter auf­ge­stellt, da die­se die Auf­ga­be der unte­ren Kata­stro­phen­schutz­be­hör­de  über­neh­men. Um auf den Ernst­fall vor­be­rei­tet zu sein, fin­den auch im Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen regel­mä­ßig Übun­gen statt.
Die zuletzt durch­ge­führ­te Übung wur­de von der IuK-Ein­heit, unter der Lei­tung von Kreis­brand­meis­ter Jens Mei­nel geplant. Die­se hat­te auch die Übungs­lei­tung inne und spiel­te ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en ein, die die Mit­ar­bei­ter der FüGK bewäl­ti­gen muss­ten.

Zusätz­lich simu­lier­ten die Hel­fer der IuK-Ein­heit die Ein­satz­lei­tung vor Ort, Fach­be­ra­ter von ver­schie­de­nen Behör­den und Orga­ni­sa­tio­nen oder Bür­ger. Als ange­nom­me­nes Sze­na­rio wur­de eine Unwet­ter­la­ge gewählt, die mit Sturm und star­ken Regen­fäl­len auf den Land­kreis traf. Neben dem Ein­sturz eines Fest­zel­tes kam es zu ver­schie­de­nen Stark­re­gen­er­eig­nis­sen und Sturm­schä­den an unter­schied­li­chen Orten im Land­kreis. Die Mit­ar­bei­ten­den der FüGK muss­ten wäh­rend der Übung zum Bei­spiel Hilfs­ma­te­ri­al orga­ni­sie­ren oder eine Not­un­ter­kunft für eva­ku­ier­te Bür­ger pla­nen. Auch die Pres­se­ar­beit und Bevöl­ke­rungs­in­for­ma­ti­on wur­de dabei geprobt.

Im Anschluss an die Übung kamen die Hel­fer der IuK-Ein­heit mit ihrem Ein­satz­leit­wa­gen an das Land­rats­amt, wo im Bei­sein von Land­rat Manu­el West­phal eine Abschluss­be­spre­chung und ein gegen­sei­ti­ger Aus­tausch statt­ge­fun­den hat. Die Sei­te IuK-Ein­heit beschei­nig­te der FüGK eine gute Vor­be­rei­tung und eine effek­ti­ve Arbeit wäh­rend des Ein­satz­sze­na­ri­os. „Dass die FüGK jeder­zeit auf eine Ein­satz­la­ge vor­be­rei­tet sein muss, zeig­te sich erst kürz­lich wäh­rend der Stark­re­gen­er­eig­nis­se in Schwa­ben und Ober­bay­ern. Da dort vie­le Land­rats­äm­ter den Kata­stro­phen­fall fest­ge­stellt haben, waren auch die jewei­li­gen FüGKs im Ein­satz. Ich dan­ke allen Mit­ar­bei­ten­den des Land­rats­am­tes, die sich hier ein­brin­gen und einen wert­vol­len Bei­trag für die Sicher­heit unse­rer Bür­ger leis­ten. Vie­len Dank auch an die IuK-Ein­heit für die Unter­stüt­zung“, erklär­te Land­rat
Manu­el West­phal.

Bild­un­ter­schrift: Die IuK-Ein­heit des Land­krei­ses war mit einem Ein­satz­wa­gen am Land­rats­amt zur Nach­be­spre­chung der Übung mit den Mit­glie­dern der FüGK und Land­rat Manu­el West­phal. Foto: Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen / Sabri­na Huf