… nach Sturm an Bäumen nötig
Treuchtlingen — Der Sturm der vergangenen Woche hat nicht nur sichtbare Spuren im Stadtgebiet hinterlassen. Wie eine Einschätzung des Bauhofs zeigt, weisen zahlreiche Bäume auch versteckte Schäden auf, die bei einer oberflächlichen Betrachtung nicht erkennbar sind. Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie des Verkehrs zu gewährleisten, wird die Stadt Treuchtlingen in den kommenden drei Wochen intensiv die Verkehrssicherungspflicht im Bereich der städtischen Bäume wahrnehmen.
Umfassende Baumkontrolle mittels Hebebühne
Ab heute wird der Bauhof damit beginnen, die Großbäume im gesamten Stadtgebiet systematisch und im Nachgang zum Sturmereignis zu begutachten. Hierfür kommt speziell geschultes Personal zum Einsatz, das die Bäume mittels Hebebühne auch in größeren Höhen detailliert auf Astbrüche, Risse und andere strukturelle Schäden untersucht. Diese Kontrollen sind notwendig, um potenzielle Gefahrenquellen zu identifizieren, die bei zukünftigem Wind – auch bei schwächeren Windstärken – zu unkontrollierbaren Astbrüchen oder gar zum Umsturz ganzer Bäume führen könnten.
Temporäre Sperrungen und notwendige Eingriffe
Im Rahmen dieser Sicherheitsmaßnahmen wird es vorübergehend zu teilweisen Sperrungen von Wegen und Bereichen in den städtischen Parkanlagen kommen. Die Stadt bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese Einschränkungen.
Sollten bei den Kontrollen akute Gefahren festgestellt werden, wird der Bauhof unverzüglich tätig. Dies kann das Abschneiden einzelner, stark geschädigter Äste oder in begründeten Einzelfällen auch die Fällung eines gesamten Baumes zur Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib und Leben bedeuten. Die Sicherung der öffentlichen Verkehrswege hat in diesem Fall Vorrang vor der Erhaltung des einzelnen Baumbestandes.
Langfristige Strategie: Sukzessive Verjüngung des Baumbestandes
Die aktuellen Sturmschäden haben einmal mehr deutlich gemacht, dass der sehr schöne, aber auch alte Baumbestand Treuchtingens in Teilbereichen nicht mehr so gesund ist, wie der erste Eindruck vermuten lässt. Eine sukzessive Verjüngung dieses Bestandes ist ohnehin langfristig notwendig und wird von der Stadtplanung verfolgt.
Erforderliche Ersatzpflanzungen für gefällte Bäume erfolgen – wie gewohnt – in den kommenden Pflanzperioden, um den städtischen Grünbestand langfristig zu erhalten und zu erneuern.
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