Verbraucherschutz

von | 30. Januar 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Als agrar­po­li­ti­scher Spre­cher der CSU-Lan­des­grup­pe und Ver­ant­wort­li­cher für das The­ma Wein­bau in der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on hat Artur Auern­ham­mer feder­füh­rend eine soge­nann­te klei­ne Anfra­ge, ein belieb­tes par­la­men­ta­ri­sches Instru­ment, zum The­ma E‑Label an die Bun­des­re­gie­rung erar­bei­tet. Nun liegt eine Ant­wort vor, die aus Sicht der Uni­on mehr als unzu­rei­chend ist. Anders als die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf die klei­ne Anfra­ge behaup­tet, befür­wor­tet sie das E‑Label auf Wein und wein­hal­ti­ge Geträn­ke nicht ein­deu­tig. In gewohn­ter Manier blei­ben die Bun­des­re­gie­rung und das hier­für zustän­di­ge Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um vie­le Ant­wor­ten schul­dig. Dabei kön­ne es mit dem E‑Label gelin­gen, den Ver­brau­chern mehr Infor­ma­tio­nen zu Brenn­wert und Zuta­ten an die Hand zu geben, ohne sie mit Details zu über­flu­ten.

Die Bun­des­re­gie­rung igno­riert die Tat­sa­che, dass sich zahl­rei­che Fach­ver­bän­de in Deutsch­land und Euro­pa auf Grund­la­ge erfolg­rei­cher Tests ein­deu­tig für das E‑Label aus­spre­chen. Sie lässt offen, wie es den Her­stel­ler­be­trie­ben gelin­gen soll, ein Viel­fa­ches an Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen auf allen Labels von Wein und wein­hal­ti­gen Geträn­ken unter­zu­brin­gen. „Ich fin­de es ent­täu­schend, wie ambi­ti­ons­los das Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um mit einem so wich­ti­gen The­ma wie Ver­brau­cher­schutz umgeht. Recht­li­che Mög­lich­kei­ten blei­ben unge­nutzt und
die Errun­gen­schaf­ten unse­rer Digi­ta­li­sie­rung wer­den damit abge­lehnt“, resü­miert Artur Auern­ham­mer abschlie­ßend.

Bild­un­ter­schrift: MdB Artur Auern­ham­mer: Bun­des­re­gie­rung ambi­ti­ons­los im Ver­brau­cher­schutz. Foto: Tobi­as Koch