Ansbach — Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ sind noch bis zum 8. Juni 2026 bei der Regierung von Mittelfranken ausgestellt und können im Foyer des Ansbacher Schlosses besichtigt werden. Die Schilder laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit Themen wie Respekt, Solidarität, Gleichberechtigung, Frieden und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinanderzusetzen.
Das Projekt des Künstlers Johannes Volkmann entstand im Rahmen der vierten internationalen Gipfelkonferenz der Kinder und Jugend 2021 in Nürnberg. Rund 500 Kinder und Jugendliche setzten ein sichtbares Zeichen für ein gerechtes und respektvolles Miteinander, indem vielfältige gesellschaftliche Themen aufgegriffen wurden, unter anderem Umweltverschmutzung, Rassismus, Mobbing, Krieg, Gleichberechtigung und Inklusion. Durch die allgemein verständliche Bildsprache der Verkehrsschilder, die anstelle des Straßenverkehrs das Zusammenleben regeln, erreichen sie Menschen unabhängig von Sprache, Herkunft oder Alter und regen zum Nachdenken sowie zum Austausch an.
Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ sind seit September 2025 an verschiedenen Orten im gesamten Landkreis ausgestellt und waren bereits an zahlreichen Schulen zu sehen. Ziel des Projekts ist es, Menschen aller Altersgruppen aktiv in die Gestaltung eines fairen, respektvollen und gesunden Zusammenlebens einzubeziehen und so demokratische Werte sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Die Regierung von Mittelfranken bedankt sich beim Landratsamt Ansbach für die Unterstützung und die Möglichkeit, die Wanderausstellung vor Ort präsentieren zu dürfen. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die durch ihr großes Engagement wichtige Impulse für Dialog, Toleranz und gesellschaftliche Verantwortung setzen.
Bildunterschrift: Wanderausstellung im Foyer der Ansbacher Residenz. Foto: Thomas Müller/ Regierung von Mittelfranken


