Viele Gründe zum Feiern — Diakonissen begehen große Dienstjubiläen

von | 26. Juli 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Kürz­lich fei­er­ten 17 Dia­ko­nis­sen mit einem Fest­got­tes­dienst im Bethel­saal der Stif­tung Hen­solts­hö­he ihre 50‑, 60‑, 70- und 75-jäh­ri­gen Dienst­ju­bi­lä­en. Zu den Jubi­la­rin­nen, die ihre Zuge­hö­rig­keit zum Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­haus Hen­solts­hö­he fei­er­ten, kam der  Geschäfts­füh­rer des Hen­solts­hö­her Gemein­schafts­ver­ban­des (HGV) Mar­tin Holz­warth, der sein 25-jäh­ri­ges Jubi­lä­um als dia­ko­ni­scher Mit­ar­bei­ter beging.

Dank­bar­keit im Her­zen
In die­sem Jahr fei­ern drei Schwes­tern beacht­li­che 75 Dienst­jah­re: Schwes­ter Frie­da Hahn (95 Jah­re), die vor allem als Kran­ken- und Rönt­gen­schwes­ter im Evan­ge­li­schen Kran­ken­haus in Ober­hau­sen tätig war. Schwes­ter Mim­mi Nüß­lein (94 Jah­re) war über 50 Jah­re lang Leh­re­rin für Che­mie und Mathe an der Mäd­chen­re­al­schu­le in Gun­zen­hau­sen. „In die­sen Jah­ren erleb­te ich reich­lich die Treue und Gna­de mei­nes Got­tes“, erzählt die Jubi­la­rin. Schwes­ter Ilsetraut Leis (93 Jah­re) arbei­te­te als Erzie­he­rin, lei­te­te den Kin­der­gar­ten in der Wolf­gang-Krauß-Stra­ße (Vor­gän­ger­insti­tu­ti­on vom Fami­li­en­zen­trum Son­nen­hof) und lehr­te an der Fach­aka­de­mie für Sozi­al­päd­ago­gik. Sie berich­tet rück­bli­ckend: „In mei­nem Her­zen ist eine gro­ße Dank­bar­keit für Got­tes Hil­fe und Bewah­rung bei den Kin­dern. Immer wie­der begeg­ne­ten mir eins­ti­ge  Kin­der­gar­ten­kin­der als Müt­ter und Väter.“ Auch die ande­ren Jubi­la­rin­nen teil­ten im Fest­got­tes­dienst die Dank­bar­keit über Kraft und Segen in ihrer lan­gen Dienst­zeit.

Mar­tin Holz­warth, der Geschäfts­füh­rer des Hen­solts­hö­her Gemein­schafts­ver­ban­des (HGV), ist seit 25 Jah­ren dia­ko­ni­scher Mit­ar­bei­ter. In sei­nem Gruß­wort beton­te er, dass Mose ihm ein gro­ßes Vor­bild dar­in sei, in Her­aus­for­de­run­gen die Nähe Got­tes zu suchen. Es kom­me nicht dar­auf an, dass in unse­rem Leben alles rund lau­fe, so Holz­warth, son­dern dass Gott mit uns rede.

Ja zur gro­ßen Auf­ga­be der Dia­ko­nie Pre­di­ger Lothar Rapp, Rek­tor des ver­bun­de­nen Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­hau­ses Lachen, blick­te in sei­ner
Fest­pre­digt auf das Ja der Schwes­tern zu ihrer gro­ßen Auf­ga­be der Dia­ko­nie und Nächs­ten­lie­be, des Ein­sat­zes für ande­re und für Jesus Chris­tus. Er brach­te ihnen in Erin­ne­rung: „Gott beruft uns trotz all unse­rer Feh­ler und Unzu­läng­lich­kei­ten.“ Die Dia­ko­nis­sen sei­en authen­ti­sche  Brü­cken­bau­er zwi­schen Gott und den Men­schen. Und Rapp mach­te den Jubi­la­rin­nen Mut, dass ihre Beru­fung nicht alters­ge­bun­den ist: „Jesus
möch­te das Zeug­nis und die Erfah­run­gen Ihres rei­chen Dienst­le­bens gebrau­chen für die nächs­te und über­nächs­te Gene­ra­ti­on!“

Nach vie­len musi­ka­li­schen Bei­trä­gen vom Chor der Hen­solts­hö­he und dem Ensem­ble Dol­ceran­do beschlos­sen Obe­rin Dia­ko­nis­se Mari­on Hol­land und Rek­tor Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker den kurz­wei­li­gen Got­tes­dienst mit Dank an alle Mit­wir­ken­den und Segen. Im Anschluss fei­er­ten die Jubi­la­rin­nen und der Jubi­lar zusam­men mit der Schwes­tern­schaft und Ange­hö­ri­gen im Mut­ter­haus wei­ter.

Bild­un­ter­schrift: Seit vie­len Jahr­zehn­ten im Dienst für Gott – die Jubi­la­rin­nen mit Obe­rin Sr. Mari­on Hol­land und Rek­tor Pfr. Wolf­gang
Becker. Foto: Stif­tung Hen­solts­hö­he / Auf­nah­me: Harald Braun