Vor Winterpause:  Bayerisches Eisenbahnmuseum hat bis 27. Oktober geöffnet

von | 3. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Nörd­lin­gen (red).  Bis 27. Okto­ber 2024 kön­nen die Besu­cher die umfang­rei­che Fahr­zeug­samm­lung des Baye­ri­schen Eisen­bahn­mu­se­um (BEM) in die­sem Jahr noch besich­ti­gen. Dabei bie­tet der Ver­ein Baye­ri­sches Eisen­bahn­mu­se­um e. V. das Fol­gen­de an:  Am Wochen­en­de 26. — 27. Okto­ber 2024 haben Kin­der bis 14 Jah­re, wenn sie in Beglei­tung eines Erwach­se­nen kom­men, frei­en Ein­tritt ins Muse­um (Erwach­se­ne haben kei­nen frei­en Ein­tritt).

Das BEM, das zu den bedeu­tends­ten tech­nik­his­to­ri­schen Muse­en in Deutsch­land zählt, ver­fügt über die größ­te pri­va­te Fahr­zeug­samm­lung in Süd­deutsch­land. Der Trä­ger­ver­ein des Muse­ums, der Ver­ein „Baye­ri­sches Eisen­bahn­mu­se­um e. V.“, wur­de im Jah­re 1969 gegrün­det.

Über 250 Fahr­zeu­ge ver­mit­teln einen Über­blick über die Viel­falt des Bahn­be­triebs frü­he­rer Zei­ten in Bay­ern. Die bekann­tes­ten Expo­na­te sind die baye­ri­sche Schnell­zug­dampf­lok S 3/6 3673 aus dem Jahr 1918 und die 1889 gebau­te Dampf­lok FÜSSEN. Außer die­ser Loko­mo­ti­ve sind auch alle wei­te­ren Fahr­zeu­ge­po­chen im BEM ver­tre­ten. Der umfang­rei­che Wagen­park des Muse­ums reicht vom denk­mal­ge­schütz­ten Lokal­bahn­wa­gen aus dem Jahr 1903 bis hin zum Schnell­zug­wa­gen der 1960er Jah­re. Begeh­ba­re Fahr­zeu­ge und ein Füh­rer­stand bie­ten Ein­drü­cke aus nächs­ter Nähe. Das Muse­um befin­det sich auf dem Gelän­de des Bahn­be­triebs­werks Nörd­lin­gen, das vor über 170 Jah­ren eröff­net wur­de. Neben dem 15-stän­di­gen Lok­schup­pen und der Dreh­schei­be sind wei­te­re Anla­gen zur Lok­be­hand­lung, der Was­ser­turm und die (his­to­ri­schen) Werk­stät­ten vor­han­den und wer­den auch wei­ter­hin genutzt.

Das Eisen­bahn­mu­se­um hat an den fol­gen­den Tagen sei­ne Tore für alle inter­es­sier­ten Besu­cher geöff­net:

  1. Okto­ber 2024     12 — 16 Uhr
  2. Okto­ber 2024     12 — 16 Uhr
  3. Okto­ber 2024     10 — 17 Uhr
  4. Okto­ber 2024     12 — 16 Uhr
  5. Okto­ber 2024     10 — 17 Uhr
  6. Okto­ber 2024     10 — 17 Uhr
  7. Okto­ber 2024   9 — 17 Uhr  (Rie­ser Dampf­ta­ge  —  Sai­son­ab­schluss)
  8. Okto­ber 2024   9 — 17 Uhr  (Rie­ser Dampf­ta­ge  —  Sai­son­ab­schluss)
  9. Okto­ber 2024   10 — 17 Uhr
  10. Okto­ber 2024   10 — 17 Uhr
  11. Okto­ber 2024   10 — 17 Uhr  (Kin­der bis 14 Jah­re haben frei­en Ein­tritt)
  12. Okto­ber 2024   10 — 17 Uhr   (Kin­der bis 14 Jah­re haben frei­en Ein­tritt)

Anrei­se- und Park­hin­weis

==> Wir emp­feh­len bequem mit der Regio­nal­bahn anzu­rei­sen.

==> Besu­cher die mit der Bahn anrei­sen, errei­chen über die Fuß­gän­ger­brü­cke „Höhn­brü­cke” bequem das Baye­ri­sche Eisen­bahn­mu­se­um in ca. zehn Minu­ten.

==> Für Besu­cher, die mit dem Auto anrei­sen, bestehen im Nah­be­reich des Muse­ums kei­ne Park­mög­lich­kei­ten, daher drin­gend gebe­ten im Park­haus (P6) beim Bahn­hof (Park­ge­bühr 1 € pro Tag) zu par­ken. Über die Fuß­gän­ger­brü­cke „Höhn­brü­cke” errei­chen die Besu­cher bequem das Baye­ri­sche Eisen­bahn­mu­se­um in ca. zehn Minu­ten.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Som­mer-Dampf­ta­gen und Dampf­zug­fahr­ten unter Baye­ri­sches Eisen­bahn­mu­se­um e. V.,Am Hohen Weg 6a, 86720 Nörd­lin­gen, Tel. 09081  24309. E‑Mail: info@bayerisches-eisenbahnmuseum.de,  Inter­net:  www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de

Baye­ri­sches Eisen­bahn­mu­se­um Nörd­lin­gen

Der Ver­ein Baye­ri­sches Eisen­bahn­mu­se­um e.V. wur­de 1969 in Mün­chen gegrün­det und besitzt die größ­te pri­va­te Samm­lung his­to­ri­scher Eisen­bahn­fahr­zeu­ge in Süd­deutsch­land. Über 250 Expo­na­te geben einen reprä­sen­ta­ti­ven Quer­schnitt durch die Geschich­te und die Ent­wick­lung der Eisen­bahn. Das Muse­um prä­sen­tiert den Besu­chern sei­ne Samm­lun­gen seit 1985 im ehe­ma­li­gen DB-Bahn­be­triebs­werk in Nörd­lin­gen, um die Fahr­zeu­ge in rea­lis­ti­scher und pas­sen­der Umge­bung zu zei­gen.

Besu­chern wird im Eisen­bahn­mu­se­um kei­ne sta­ti­sche Samm­lung gezeigt, son­dern eine authen­ti­sche Werk­statt sowie alle Anla­gen, die für die Ver­sor­gung von Dampf­lo­ko­mo­ti­ven not­wen­dig sind. Durch die lau­fen­de Auf­ar­bei­tung von Aus­stel­lungs­stü­cken kann der Besu­cher die Arbei­ten haut­nah und real erle­ben. Durch acht Dampf­lo­ko­mo­ti­ven, zehn elek­tri­sche Loks und fünf­zehn Die­sel­trieb­fahr­zeu­ge, die betriebs­fä­hig sind, kann das ein­drucks­vol­le Erleb­nis des Eisen­bahn­be­trie­bes ver­gan­ge­ner Zei­ten in sei­nen unter­schied­lichs­ten Vari­an­ten ver­mit­telt wer­den. Aus­ge­such­te Fahr­zeu­ge wer­den an die­sen Tagen im Betrieb vor­ge­führt.

Der Ver­ein hat aktu­ell ca. 550 Mit­glie­der, von denen etwa 80 in ehren­amt­li­cher Tätig­keit alle Arbei­ten und Leis­tun­gen im Muse­um erbrin­gen. Durch die selbst durch­ge­führ­te Aus­bil­dung inner­halb des Ver­eins wird das Wis­sen um den Betrieb und die Unter­hal­tung der his­to­ri­schen Fahr­zeu­ge erhal­ten und an künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wei­ter­ge­ge­ben.

Mit dem ste­tig betrie­be­nen Aus­bau der Fahr­zeug­samm­lung wer­den wei­te­re wert­vol­le Expo­na­te für die Nach­welt gesi­chert, aktu­el­ler Schwer­punkt sind Fahr­zeu­ge aus den 1930er bis 1980er Jah­ren zur Dar­stel­lung des Struk­tur­wan­dels bei der Eisen­bahn in die­ser Zeit.

Foto: Deut­sches Eisen­bahn­mu­se­um Nörd­lin­gen