Was trägt, wenn das Leben schwer wird?

von | 25. März 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Frau­en­früh­stück auf der Hen­solts­hö­he mit Nico­la Voll­kom­mer

Gun­zen­hau­sen — Zu einem beson­de­ren Frau­en­früh­stück kamen Mit­te der Woche etwa 220 Frau­en auf der Hen­solts­hö­he zusam­men. Unter dem The­ma „Auf wel­che Wer­te kommt es im Leben wirk­lich an? – Rezep­te für eine gesun­de See­le“ erleb­ten die Besu­che­rin­nen einen Vor­mit­tag mit geist­li­chen Impul­sen, Musik und herz­li­cher Begeg­nung.

Zur guten Atmo­sphä­re trug neben per­sön­li­chen Gesprä­chen auch das herz­haf­te Weiß­wurst­früh­stück bei. Die musi­ka­li­schen Bei­trä­ge von Almut Pfah­ler und Katha­ri­na Kon­zel­mann gaben dem Vor­mit­tag einen fest­li­chen Rah­men.

Im Zen­trum stand der Impuls von Nico­la Voll­kom­mer, die nicht bei all­ge­mei­nen Aus­sa­gen über „Wer­te“ ste­hen blieb. Anhand eige­ner Lebens­ge­schich­ten – geprägt von ihrer Kind­heit in Afri­ka, Kriegs­er­fah­run­gen in der Fami­lie sowie spä­ter Krank­heit und Ver­lust im engs­ten Umfeld – zeig­te sie, wie schnell äuße­re Sicher­hei­ten weg­bre­chen kön­nen. Ihre zen­tra­le Fra­ge: Was trägt mich wirk­lich, wenn Gesund­heit, Sicher­heit oder Lebens­plä­ne ins Wan­ken gera­ten? Voll­kom­mer mach­te deut­lich, dass das, was Men­schen oft als wich­tig erach­ten – Aner­ken­nung, Erfolg, Sicher­heit oder auch Har­mo­nie in Bezie­hun­gen – sich gera­de in Kri­sen als brü­chig erwei­sen kann. Ent­schei­dend sei viel­mehr, wor­an ein Mensch sein Herz hängt. Das zei­ge sich ganz kon­kret dar­an, was uns nachts wach­hält oder wor­über wir uns am meis­ten auf­re­gen.

Als trag­fä­hi­ge Grund­la­ge beschrieb sie den christ­li­chen Glau­ben – nicht als Theo­rie, son­dern als per­sön­li­che Bezie­hung zu Gott. Die­se eröff­ne einen Per­spek­tiv­wech­sel: weg vom eige­nen Leis­tungs­druck oder der Suche nach Bestä­ti­gung hin zu einem Leben aus Gna­de und Ver­trau­en. Ganz kon­kret benann­te sie dar­aus ent­ste­hen­de „Wer­te“, die das Leben prä­gen kön­nen: Dank­bar­keit statt Anspruchs­den­ken, Ver­ge­bung statt Ver­bit­te­rung, Hoff­nung in Kri­sen und eine tie­fe inne­re Frei­heit, die nicht von äuße­ren Umstän­den abhängt.

Die Ver­an­stal­te­rin­nen zeig­ten sich sehr dank­bar über die gro­ße Reso­nanz und die posi­ti­ve Stim­mung wäh­rend des gesam­ten Vor­mit­tags. Das Frau­en­früh­stück auf der Hen­solts­hö­he habe erneut gezeigt, wie wich­tig Räu­me für Begeg­nung, Ermu­ti­gung und geist­li­che Ori­en­tie­rung sei­en. Die Ver­an­stal­tung war für vie­le Besu­che­rin­nen ein beson­de­res Erleb­nis, an des­sen Ende jede die Fra­ge für sich selbst mit nach Hau­se neh­men konn­te: Wor­an hängt mein Herz? Wür­de es mich auch durch Kri­sen tra­gen? Wel­che Rol­le spielt Gott dabei für mich?

Das geist­li­che Zen­trum lädt jede Frau dazu ein, sich jetzt schon den Ter­min für das kom­men­de Frau­en­früh­stück im Kalen­der ein­zu­tra­gen. Es ist der 28. April 2027, mit der Refe­ren­tin Frau Maï­té Hal­ler.

Bild­un­ter­schrift: Nico­la Voll­kom­mer berich­te­te im Bethel­saal davon, was für Sie im Leben auch in Kri­sen zählt. Foto: Lisa Berg