15 Jahre Städtepartnerschaft

von | 7. November 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Treuchtlingen

Treucht­lin­gen zu Gast in Bony­hád


Bonyhád/ Treucht­lin­gen — Anläss­lich des 15-jäh­ri­gen Bestehens der Städ­te­part­ner­schaft zwi­schen Treucht­lin­gen und Bony­hád reis­te eine 17-köp­fi­ge Dele­ga­ti­on aus Treucht­lin­gen in die unga­ri­sche Part­ner­stadt.

Die Gäs­te wur­den herz­lich emp­fan­gen und erleb­ten wäh­rend ihres Auf­ent­halts die gro­ße Gast­freund­schaft und Ver­bun­den­heit der Men­schen in Bony­hád. Im Mit­tel­punkt der Rei­se stand das gemein­sa­me Jubi­lä­um der seit 15 Jah­ren bestehen­den Städ­te­part­ner­schaft. Zahl­rei­che Begeg­nun­gen und Gesprä­che boten Gele­gen­heit, die freund­schaft­li­chen Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den Städ­ten zu pfle­gen und wei­ter zu ver­tie­fen. Dabei wur­de ein­mal mehr deut­lich, dass die Part­ner­schaft weit über offi­zi­el­le Kon­tak­te hin­aus­geht und von per­sön­li­chen Begeg­nun­gen und gegen­sei­ti­gem Inter­es­se lebt.

Den Grund­stein für die Städ­te­part­ner­schaft leg­te der Schü­ler­aus­zausch zwi­schen der Sene­fel­der-Schu­le in Treucht­lin­gen und dem Pető­fi Sán­dor Evan­gé­li­kus Gim­ná­zi­um in Bony­hád, der bereits seit 1990, also seit 36 Jah­ren, besteht. Die­ser bringt über drei
Jahr­zehn­te jun­ge Men­schen aus bei­den Städ­ten zusam­men und schuff zahl­rei­che per­sön­li­che Freund­schaf­ten, die bis heu­te anhal­ten. Sie grün­det sich ins­be­son­de­re auch auf der akti­ven Tätig­keit der deut­schen Min­der­hei­ten­selbst­ver­wal­tung – denn die Ver­stän­di­gung durch eine gemein­sa­me Spra­che ist eine wich­ti­ge Grund­la­ge für einen erfolg­rei­chen Aus­tausch. Der durch Schu­le und Jugend gesetz­te Impuls wur­de auf Sei­ten der Stadt Treucht­lin­gen 2011 durch die bei­den Bür­ger­meis­ter Wer­ner Baum und Árpád Potá­pi, offi­zi­ell „in Form gegos­sen“: durch die Unter­zeich­nung des Part­ner­schafts­ver­tra­ges vom 9. April 2011.

Die Jubi­lä­ums­rei­se mach­te deut­lich, wie nach­hal­tig die­se Ver­bin­dung gewach­sen ist. Die unga­ri­schen Gast­ge­ber um Bür­ger­meis­te­rin Ibo­lya Filó­né Fernecz emp­fin­gen die Dele­ga­ti­on mit gro­ßer Herz­lich­keit und sorg­ten mit ihrer Gast­freund­schaft für einen rund­um gelun­ge­nen Auf­ent­halt. So wur­de den Gäs­ten das tra­di­tio­nel­len Bin­den der Heil­kräu­ter­sträu­ße bei­gebracht und kul­tu­rel­les und geschicht­li­ches zur Regi­on berich­tet. Der Besuch des Tar­ka Fes­ti­val und die Besich­ti­gung des Wein­guts Neu­per­ger run­de­ten das Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de ab. Auch der Kon­takt zu den bei­den wei­te­ren deut­schen Part­ner­städ­ten von Bony­had, Hoch­heim am Main und Wer­n­au, wur­de inten­si­viert.

Zum 15-jäh­ri­gen Bestehen bli­cken bei­de Städ­te daher nicht nur auf eine erfolg­rei­che gemein­sa­me Ver­gan­gen­heit zurück, son­dern zugleich nach vor­ne. Die zahl­rei­chen per­sön­li­chen Kon­tak­te, der Aus­tausch zwi­schen den Schu­len und die regel­mä­ßi­gen Begeg­nun­gen bil­den eine gute Grund­la­ge dafür, die Freund­schaft zwi­schen Treucht­lin­gen und Bony­hád auch in Zukunft leben­dig zu hal­ten und wei­ter aus­zu­bau­en.

Bild­un­ter­schrift: Alle Betei­lig­ten vor dem Rat­haus um das Treucht­lin­ger Gast­ge­schenk ver­sam­melt: Die Bank wur­de in Ein­zel­tei­len nach Ungarn trans­por­tiert und vor Ort von den bei­den Stadt­rä­ten Wal­ter König und Tim Schelenz sowie Gün­ter Rauscher zusam­men gebaut. Foto: Stadt Bony­hád