Abschluss der KiFü-Ausbildung 2024–2025

von | 14. Juli 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, Weißenburg

„Den Kir­chen­raum als wert­vol­len Ort der Got­tes­be­geg­nung prä­sen­tie­ren“ – Zer­ti­fi­zie­rung der aus­ge­bil­de­ten Kirchenführer*innen

(red). Unter dem Mot­to „Kir­chen: Schät­ze des Glau­bens – Zeug­nis­se der Geschich­te“ begann im ver­gan­ge­nen Jahr die regio­na­le Aus­bil­dung zur Kir­chen­füh­re­rin und zum Kir­chen­füh­rer inner­halb der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che in Bay­ern. Im Klos­ter Hei­den­heim wur­den am 4. Juli 2025 die 20 Ehren­amt­li­chen im Rah­men eines Tages­se­mi­nars und eines Fest­akts durch den zustän­di­gen Kir­chen­rat für Kir­che und Tou­ris­mus Kars­ten Schal­ler zer­ti­fi­ziert.

Für die hoch enga­gier­ten Teil­neh­men­den aus drei Kir­chen­krei­sen ende­te damit erfolg­reich ein Jahr span­nen­der Begeg­nun­gen mit ganz unter­schied­li­chen Kir­chen­räu­men, geist­li­chen und theo­lo­gi­schen Kon­zep­ten, Infor­ma­tio­nen zu Bau­ge­schich­te und Stil­kun­de und spi­ri­tu­el­len Ein­sich­ten in die Viel­falt und Schön­heit des Glau­bens und des­sen Aus­drucks­for­men und Sym­bo­len.

Unter Lei­tung und Mode­ra­ti­on der ehe­ma­li­gen Refe­ren­tin aus dem Got­tes­dienst-Insti­tut der ELKB, Andrea Fel­sen­stein-Ross­berg, gestal­te­ten die Bil­dungs­wer­ke Evan­ge­li­sches Bil­dungs­werk Donau-Ries e.V., Evan­ge­li­sches Bil­dungs­werk im Deka­nat Ans­bach e.V.,
Evan­ge­li­sches Bil­dungs­werk Jura-Alt­mühl­tal-Hah­nen­kamm e.V., Evan­ge­li­sches Forum West­mit­tel­fran­ken e.V. und das Evan­ge­li­sche Bil­dungs- und Tagungs­zen­trum Pap­pen­heim das viel­fäl­ti­ge und anspruchs­vol­le Aus­bil­dungs­pro­gramm.

Die Orga­ni­sa­ti­on des Kur­ses lag in der Ver­ant­wor­tung des EBW‘s Jura-Alt­mühl­tal Hah­nen­kamm mit Dia­ko­nin Mari­na Mül­ler und Kers­tin Hinz. Am Ende stand das ein­hel­li­ge Votum der Teil­neh­men­den: „Ich habe mei­nen hei­mat­li­chen Kir­chen­raum und ande­re Kir­chen­ge­bäu­de ganz neu sehen gelernt und erfah­ren, wie ich die­se bau­li­chen und spi­ri­tu­el­len Schät­ze jetzt an Ande­re gut ver­mit­teln kann.“

Die zer­ti­fi­zier­ten neu­en Kir­chen­füh­re­rin­nen und Kir­chen­füh­rer sind nun in der Lage, als Fach­leu­te durch Kir­chen­ge­bäu­de und ihre jewei­li­gen Aus­stat­tun­gen und Beson­der­hei­ten zu füh­ren und die­se auf unter­schied­li­che Art und Wei­se zu erschlie­ßen. Neben der klas­si­schen Kir­chen­raum­füh­rung gibt es auch beson­de­re For­men, z. B. für Kin­der, bei Nacht oder mit Kos­tü­men aus frü­he­rer Zeit.

Die neu­en Kir­chen­füh­rer und Kir­chen­füh­re­rin­nen in den Orts­ge­mein­den freu­en sich dar­auf, die Schät­ze ihrer Kir­chen ande­ren zei­gen zu kön­nen und spi­ri­tu­ell erfahr­bar zu machen. Den Kon­takt ver­mit­teln ger­ne die jewei­li­gen Bil­dungs­wer­ke.

Bild­un­ter­schrift: Grup­pen­fo­to; Foto: EBW JAH