Agentur für Arbeit schließt Dienststelle in Gunzenhausen

von | 16. Juli 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Kei­ne War­te­zeit – Zugang in Wei­ßen­burg mit ver­ein­bar­ten Ter­mi­nen

Gun­zen­hau­sen (red). Die Agen­tur für Arbeit Ans­bach-Wei­ßen­burg schließt zum 1. August 2025 ihre Dienst­stel­le in Gun­zen­hau­sen. Prä­senz­ter­mi­ne im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen fin­den ab die­sem Zeit­punkt nur noch in der Geschäfts­stel­le Wei­ßen­burg statt. Dort­hin wech­seln auch die Ange­stell­ten, deren Dienst­ort bis­lang in Gun­zen­hau­sen war. Betrof­fe­ne Kund*innen bekom­men zeit­nah pos­ta­lisch die Ände­run­gen mit­ge­teilt.

„Durch den star­ken Fokus auf die digi­ta­len Ange­bo­te der Agen­tur für Arbeit sind wir auch ohne den Stand­ort Gun­zen­hau­sen nah an den Kund*innen, sagt Clau­dia Wol­fin­ger, Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung. „Nahe­zu alle Anlie­gen kön­nen sie mit Hil­fe der E‑Services und der Smart­phone-App bequem von zu Hau­se erle­di­gen. Ver­ein­bar­te Ter­mi­ne kön­nen zu über­wie­gen­den Tei­len ganz ohne Anfahrt auch per Video-Anruf statt­fin­den,“ ergänzt Wol­fin­ger.

Gleich­zei­tig reagiert die Agen­tur für Arbeit auf die bereits zuneh­men­de Nut­zung der digi­ta­len Diens­te. Ab 1. August gilt in Wei­ßen­burg der ter­mi­nier­te Zugang. Das bedeu­tet, Kund*innen kön­nen ohne War­te­zeit mit vor­ab digi­tal oder tele­fo­nisch ver­ein­bar­ten Ter­mi­nen in der Dienst­stel­le vor­spre­chen. Die Agen­tur bit­tet dar­um, die­se mög­lichst online zu ver­ein­ba­ren. Kund*innen mit Not­fall­an­lie­gen kön­nen in Wei­ßen­burg vor­mit­tags auch ohne Ter­min vor­spre­chen. Zu die­sen Anlie­gen zäh­len bei­spiels­wei­se frist­lo­se Kün­di­gun­gen oder kurz­fris­tig geschlos­se­ne Auf­he­bungs­ver­trä­ge.

Digi­ta­les Post­fach – schnell, direkt, sicher

Mit dem Ange­bot eines digi­ta­len Post­fa­ches für ihre Kund*innen – ob online am hei­mi­schen PC oder via App am Smart­phone – bie­tet die Agen­tur für Arbeit Ans­bach-Wei­ßen­burg zudem einen moder­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weg, der vie­le Anfahrts­we­ge erspart und dem Daten­schutz voll­um­fäng­lich gerecht wird. Mit dem digi­ta­len Post­fach kön­nen Kund*innen Anfra­gen und Unter­la­gen direkt an die per­sön­li­chen Berater*innen über­mit­teln und in Leis­tungs­an­ge­le­gen­hei­ten Kon­takt auf­neh­men. Ein wei­te­rer Vor­teil liegt dar­in, dass über das digi­ta­le Post­fach – im Gegen­satz zu E‑Mail – auch daten­schutz­re­le­van­te Aus­künf­te erteilt wer­den dür­fen. Anmel­dung unter www.arbeitsagentur.de/eServices

BA-mobil App

Wer schon ein Pro­fil besitzt, also sich bereits arbeits­los oder arbeits­su­chend gemel­det hat, kann zusätz­lich die belieb­te „BA-mobil App“ nut­zen. Sie stellt aktu­el­le Infor­ma­tio­nen, wich­ti­ge Mit­tei­lun­gen und nütz­li­che Funk­tio­nen sicher und bequem auf dem Smart­phone oder Tablet bereit. Die “BA-mobil App“ kön­nen Kund*innen im Apple App Store und im Goog­le Play Store auf das Smart­phone oder Tablet her­un­ter­la­den.

Die App bie­tet, wie auch der digi­ta­le Post­fach­ser­vice, unter ande­rem einen Mit­tei­lungs­ser­vice, der auf unge­le­se­ne Nach­rich­ten und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen hin­weist. Sie zeigt zurück­lie­gen­de und bevor­ste­hen­de Ter­mi­ne an. Die­se las­sen sich in der Kalen­der-App spei­chern. Kund*innen kön­nen via Smart­phone ihre Bera­te­rin oder Bera­ter kon­tak­tie­ren und Nach­rich­ten zu Fra­gen der Ver­mitt­lung und Leis­tung ein­se­hen und ver­sen­den.

Foto: Bri­git­te Dorr