Alfons Brandl und Hans Popp zum Praktikum beim DIAKONEO

von | 14. Juni 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). „Unse­re Mit­men­schen ver­ste­hen und etwas bewir­ken kann nur der, der auch selbst ein­mal mit anpackt“, dem sind sich der CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Alfons Brandl und Bezirks­rat Hans Popp sicher. In einer Coro­na­pau­se vor drei Jah­ren besuch­ten die bei­den Poli­ti­ker das DIAKONEO in Pol­sin­gen und gin­gen mit einem Ver­spre­chen an Ros­wi­tha Fin­ger­hut ‚die DIA­KO­NEO-Lei­tung Woh­nen. Nun haben sie die­ses ein­ge­löst und einen Tag lang ein Prak­ti­kum in Lau­ben­ze­del und Gun­zen­hau­sen absol­viert.

Begon­nen hat das Prak­ti­kum für Brandl und Popp zunächst noch ohne grö­ße­re kör­per­li­che Anstren­gun­gen in einem Gespräch mit dem Abtei­lungs­lei­ter der Werk­statt für Men­schen mit Behin­de­rung in Lau­ben­ze­del, Erich Heu­mann. Heu­mann erklär­te ihnen dabei die Werk­statt, die ver­schie­de­nen Berei­che und indi­vi­du­ell auf die Men­schen abge­stimm­ten Arbeits­wei­sen und ging im wei­te­ren Gesprächs­ver­lauf auch auf die Pro­ble­me und Sor­gen der Werk­statt ein. So sei es bei­spiels­wei­se oft gar nicht so leicht Auf­trä­ge zu bekom­men. Brandl und Popp sind sich daher einig: „Wir sind froh, dass es star­ke welt­weit ope­rie­ren­de regio­na­le Unter­neh­men gibt, die dem zwei­ten Arbeits­markt eine Chan­ce geben und hof­fen, dass die tol­le Arbeit, die hier geleis­tet wird in Zukunft noch mehr wert­ge­schätzt wird und damit nicht nur die Auf­trags­la­ge, son­dern auch unse­re Gesell­schaft wach­sen kann.“

Vor einem Rund­gang durch alle Arbeits­grup­pen der Werk­statt muss­ten Brandl und Popp dann selbst anpa­cken. Über meh­re­re Stun­den konn­ten die bei­den dabei ver­schie­de­ne Arbeits­be­rei­che durch­ma­chen und wickel­ten unter ande­rem Schall­dämp­fer für LKW-Druck­luft­brem­sen oder stell­ten Zube­hör­tei­le für Lenk­rad­tech­nik und Getrie­be für die Stüt­zen von LKW-Auf­le­gern her. Beson­ders beein­druckt hat die bei­den CSU-Poli­ti­ker dabei, mit wel­cher Prä­zi­si­on die Men­schen trotz ihrer Ein­schrän­kun­gen gear­bei­tet haben. „Auch in Qua­li­täts­kon­trol­le wur­de so auf­merk­sam gear­bei­tet, dass den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern dort die kleins­ten Feh­ler, die man selbst gar nicht bemerkt hät­te, auf­ge­fal­len sind.“, berich­tet Popp.

Im Anschluss ging es für die bei­den nach Gun­zen­hau­sen. Dort wur­de im Jahr 2020 der Grund­stein für ein Wohn­heim für Men­schen mit Behin­de­rung gelegt, das im ver­gan­ge­nen Jahr bezo­gen wer­den konn­te. Brandl und Popp konn­ten sich bei einem Rund­gang mit Wohn­heim­lei­ter Micha­el May einen Ein­druck vom moder­nen Bau machen und waren begeis­tert von den schö­nen, gro­ßen und roll­stuhl­ge­rech­ten Zim­mern und den Gemein­schafts­räu­men, die das Heim zu bie­tet hat. „Inter­ak­ti­ons­räu­me wie der Frei­zeit­raum mit Tisch­ten­nis­plat­te oder der Außen­be­reich mit Hoch­beet und Grill las­sen die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner nicht nur neben­ein­an­der woh­nen, sie schaf­fen viel­mehr Gemein­schaft.“, ist sich Brandl sicher.

Davon konn­ten sich die bei­den Prak­ti­kan­ten gegen Ende noch selbst ein Bild machen. Nach dem gemein­sa­men Schmie­ren von Bro­ten setz­ten sich Brandl und Popp noch in einer Wohn­grup­pe zum gemein­sa­men Abend­essen und Gespräch zusam­men. Im fina­len Gespräch mit der Lei­tung Woh­nen Fin­ger­hut waren sich die bei­den CSU-Poli­ti­ker sicher: „Es ist klas­se, was in Lau­ben­ze­del und Gun­zen­hau­sen ent­stan­den ist und wel­che tol­le Arbeit sowohl die Mit­ar­bei­ten­den der Ein­rich­tun­gen als auch die Arbei­te­rin­nen und Arbei­ter in der Werk­statt leis­ten. Ein­rich­tun­gen wie die des DIAKONEO sind über­aus wich­tig für die Teil­ha­be an der Arbeits­welt und die Inklu­si­on von Men­schen mit Behin­de­rung.“

Bild­un­ter­schrift: Bezirks­rat Hans Popp (1.v.l.) und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Alfons Brandl (4.v.l.) zum Prak­ti­kums­be­such beim Wohn­haus für Men­schen mit Behin­de­rung in Gun­zen­hau­sen. Büro Alfons Brandl