Bunte frische Ostereier zum Fest

von | 20. März 2026 | Allgemein, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Oster Eier ein­fach fär­ben                                                              

Zum Oster­fest ist es guter alter Brauch, bun­te gefärb­te Eier ins Oster­nest zu legen oder zu ver­schen­ken. „Wer sicher gehen möch­te, dass sie wirk­lich frisch und gesund sind, kauft und bemalt sie mög­lichst selbst“, sagt Lin­da Schäff  bei der AOK in Mit­tel­fran­ken.  Das Min­dest­halt­bar­keits­da­tum von Eiern endet 28 Tage nach dem Lege­da­tum. Datum, Güte- und Gewichts­klas­se müs­sen auf der Ei-Ver­pa­ckung les­bar auf­ge­druckt sein. Bei der Fra­ge, ob frisch oder nicht, hilft vor dem Kochen ein Test: Ein fri­sches Ei geht im Was­ser unter, ein älte­res schwimmt.

Natürlich färben

Für das Eier-Fär­ben dür­fen nur zuge­las­se­ne Lebens­mit­tel­farb­stof­fe ver­wen­det wer­den. Künst­lich her­ge­stell­te Far­ben kön­nen bei All­er­gi­kern Über­emp­find­lich­keits­re­ak­tio­nen her­vor­ru­fen. Die kann es geben, wenn durch Ris­se Far­be ins Ei läuft oder die Far­be nach dem Schä­len über die Hän­de in den Mund gelangt. „Eier natür­lich zu fär­ben ist daher eine gesun­de und zugleich inter­es­san­te Alter­na­ti­ve“, so Lin­da Schäff.. Ein Spi­nat-Sud färbt grün, Blau­kraut blau, rote Bete rot, Gelb­wurz (Kur­ku­ma) gelb, Zwie­bel­scha­len braun. Hier­für die Eier im Fär­be­sud acht bis zehn Minu­ten lang kochen. Damit sie schön glän­zen, reibt man die Eier anschlie­ßend mit etwas Spei­se­öl ein. Die­se hart gekoch­ten Eier kön­nen im Kühl­schrank zwei bis maxi­mal drei Wochen auf­be­wahrt wer­den. Auch wenn es hübsch aus­sieht, soll­ten sie nicht tage­lang in einem war­men Raum lagern. Bes­ser nimmt man nur so vie­le aus dem Kühl­schrank, wie jeweils am sel­ben Tag auch geges­sen wer­den.

Lie­ber Hüh­ner- als Scho­ko-Eier

Hüh­ner­ei­er ent­hal­ten gesun­de Inhalts­stof­fe wie Eiweiß, Vit­amin A und eini­ge B‑Vitamine, aber auch reich­lich Cho­le­ste­rin. Neue­re For­schung zeigt, dass der Ver­zicht auf cho­le­ste­rin­hal­ti­ge Nah­rungs­mit­tel den Cho­le­ste­rin­wert kaum ver­än­dert. „Das liegt dar­an, dass der Kör­per das Cho­le­ste­rin über­wie­gend selbst pro­du­ziert und ver­schie­de­ne Fak­to­ren die Höhe des Cho­le­ste­rin­spie­gels beein­flus­sen,“ so Vor­na­me Nach­na­me. Den­noch gilt nach wie vor: Bei einer Fett­stoff­wech­sel­er­kran­kung ist eine medi­ter­ra­ne Ernäh­rung mit reich­lich Gemü­se und Bal­last­stof­fen sowie unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren hilf­reich. „Zur medi­ter­ra­nen Kost gehö­ren auch tie­ri­sche Lebens­mit­tel wie Eier und Milch­pro­duk­te, aller­dings in Maßen“, so Lin­da Schäff. Zucker hin­ge­gen kann die Blut­fett­wer­te erhö­hen, wes­halb sie rät, an Ostern das Hüh­ner­ei Scho­ko- und ande­ren süßen Eiern vor­zu­zie­hen.

Wer vom Oster­fest hart­ge­koch­te Eier übrig hat, kann die­se gut für einer wohl­schme­cken­de Salat­sauce ver­wen­den:

Vin­ai­gret­te mit Ei

(für 4 Por­tio­nen)

2 El Apfel­es­sig

1 TL mit­tel­schar­fer Senf

1 Pri­se Voll­rohr­zu­cker

Salz, Pfef­fer

2 hart­ge­koch­te Eier

3 EL Oli­ven­öl

1 Kopf grü­ner Salat oder ½ Kopf Eis­berg­sa­lat

Gar­ten- oder Brun­nen­kres­se nach Belie­ben

Zube­rei­tung

Essig, Senf, Zucker, Salz, Pfef­fer mit 2 EL kal­tem Was­ser in einer Schüs­sel gut ver­rüh­ren. Salat put­zen, waschen, zer­klei­nern und in einem Sieb abtrop­fen las­sen. Die Eier fein hacken und unter die Vin­ai­gret­te mischen. Den Salat und das Oli­ven­öl zuge­ben, gut mischen. Mit der Kres­se anrich­ten und sofort ser­vie­ren.

Foto: Pix­a­bay