CSU Gunzenhausen besichtigte Jugendherberge

von | 6. März 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Eine rund 20-köp­fi­ge Dele­ga­ti­on des CSU-Orts­ver­ban­des Gun­zen­hau­sen und der Stadt­rats­frak­ti­on unter Lei­tung der stell­ver­tre­ten­den CSU-Orts­vor­sit­zen­den Ingrid Papp­ler besuch­te – gemein­sam mit dem CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Alfons Brandl – die Gun­zen­häu­ser Jugend­her­ber­ge. Deren Lei­ter, Cle­mens Win­ter­hoff, berei­te­te den Gäs­ten einen sehr herz­li­chen Emp­fang und stell­te ihnen den – für die­sen Ter­min extra aus Nürn­berg ange­reis­ten – Geschäfts­füh­rer der CVJM Bay­ern, Hans-Hel­mut Hel­ler, und sei­nen Assis­ten­ten Bernd Jakob per­sön­lich vor.

Gleich zu Beginn ging es für die Gäs­te „hoch hin­aus“, näm­lich über die Wen­del­trep­pe hin­auf in das Turm­zim­mer mit sei­nem fan­tas­ti­schen Rund­um­aus­blick über die Alt­mühl­aue und die
Gun­zen­häu­ser Alt­stadt. Mit Bedau­ern berich­te­ten die CVJM-Ver­ant­wort­li­chen, dass die­ser wun­der­schö­ne Raum im Her­bergs­be­trieb wegen sei­nes feh­len­den zwei­ten Flucht­we­ges lei­der gesperrt blei­ben muss. Und so ging es für die CSU-Besu­cher auch gleich wie­der zwei Stock­wer­ke tie­fer in einen der Semi­nar­räu­me. Dort prä­sen­tier­te Hans-Hel­mut Hel­ler die Gun­zen­häu­ser Jugend­her­ber­ge, begin­nend mit der Über­nah­me durch die CVJM im Jahr 2019. Für die CVJM war die­se Über­nah­me eine idea­le Ergän­zung zu ihrer eige­nen Jugend­her­ber­ge auf Burg Wern­fels. Die Gäs­te erfuh­ren in die­sem Zusam­men­hang auch, dass Wern­fels eine der Top-Adres­sen unter den deut­schen Jugend­her­ber­gen mit einer sehr hohen Aus­las­tung ist, und dass die CVJM das Gun­zen­häu­ser Haus mit sei­nen 130 Bet­ten sehr gut als zwei­tes Stand­bein in unse­rer Regi­on und als „Puf­fer“ bei Bele­gungs­eng­päs­sen nut­zen kann.

Hel­ler beton­te aus­drück­lich, wie posi­tiv sich die Umstel­lung vom Sai­son­be­trieb auf Ganz­jah­res­be­her­ber­gung aus­ge­wirkt habe: „Trotz der nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie hat­ten wir allein in den Som­mer­fe­ri­en 2022 dop­pelt so vie­le Anfra­gen wie ver­füg­ba­re Bet­ten. Vor allem die ‚Walk-In-Gäs­te‘ hat­ten die Jugend­her­ber­ge auf ihrer Wunsch­lis­te. Da schlägt unse­re Lage direkt am Alt­mühl­tal-Rad­weg voll durch,“ so Hel­ler. Unter­stützt von Cle­mens Win­ter­hoff berich­te­te Hel­ler wei­ter, dass sie bis zum Jah­res­en­de 2022 ins­ge­samt gut gebucht waren und daher die­ses Jahr trotz aller Her­aus­for­de­run­gen mit ins­ge­samt 15.400 Über­nach­tun­gen posi­tiv abschlie­ßen konn­ten, ein abso­lu­ter Bele­gungs­re­kord in den 25 Jah­ren seit dem Bau der Jugend­her­ber­ge. Und auch für das Jahr 2023 ent­wi­ckeln sich die Buchun­gen sehr hoff­nungs­voll, so Win­ter­hoff: Wir freu­en uns schon jetzt im Febru­ar über knapp 10.000 Buchun­gen für die­ses Jahr!“ Auf Rück­fra­ge von Ingrid Papp­ler nach den Grün­den für die­se rund­um posi­ti­ve Ent­wick­lung ant­wor­te­te Hans-Hel­mut Hel­ler: „Unser ‚Team Gun­zen­hau­sen‘ arbei­tet sehr fami­li­är zusam­men; da ist sich kei­ner zu scha­de für irgend­ei­ne Arbeit. Bei­spiels­wei­se sprang ich selbst als Mit­ar­bei­ter ein, als die Pan­de­mie auch bei uns hef­tig zuge­schla­gen hat. Außer­dem freu­en wir uns über die effi­zi­en­te, akti­ve Unter­stüt­zung unse­rer Arbeit sei­tens der Stadt Gun­zen­hau­sen, ins­be­son­de­re durch Stadt­bau­meis­te­rin Simo­ne Teu­fel.“

Im zwei­ten Teil der Besich­ti­gung wur­den die CSU-Gäs­te von Cle­mens Win­ter­hoff durch die sehr gepfleg­ten Räum­lich­kei­ten der Jugend­her­ber­ge geführt; bei die­ser Gele­gen­heit konn­te man sich nicht nur einen sehr guten Ein­druck von den unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­räu­men und Gäs­te­zim­mern ver­schaf­fen, son­dern auch davon, wie und wo unse­re Gun­zen­häu­ser Jugend­her­ber­ge in Zukunft wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den soll­te: „Eta­gen­du­schen sind defi­ni­tiv nicht mehr zeit­ge­mäß, und ‚Nass­zel­len‘ in den Gäs­te­zim­mern sind damit wohl unser wich­tigs­tes, wenn auch lang­fris­ti­ges Ent­wick­lungs­feld“, so die CVJM-Ver­ant­wort­li­chen, „kurz­fris­tig freu­en wir uns aber schon über neue Vor­hän­ge und eine fri­sche, moder­ne Wand­far­be in den Semi­nar­räu­men.“

Für den abschlie­ßen­den Gesprächs­aus­tausch hat­te der Koch der Jugend­her­ber­ge ein sehr schmack­haf­tes Büf­fet mit regio­na­len Lecke­rei­en, aber auch mit Spe­zia­li­tä­ten aus sei­ner Hei­mat Tadschi­ki­stan. Und so klang die­se Betriebs­be­sich­ti­gung auch genau­so har­mo­nisch aus, wie die gesam­te Koope­ra­ti­on der Stadt Gun­zen­hau­sen mit der CVJM Bay­ern: „Unse­re Jugend­her­ber­ge ist wirk­lich eine gegen­sei­ti­ge „win-win-Situa­ti­on“!“

Bild­un­ter­schrift: Das Bild zeigt MdL Alfons Brandl (li.), inter­es­sier­te Mit­glie­der des Orts­ver­bands der CSU Gun­zen­hau­sen und Ingrid Papp­ler, wel­che hier dem Lei­ter der Jugend­her­ber­ge Gun­zen­hau­sen, Cle­mens Win­ter­hoff, dankt. Foto: CSU Gun­zen­hau­sen