Drei Wochen Praxiserfahrung im Ausland –

von | 7. April 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

FOS-Schü­le­rin­nen sam­meln wert­vol­le Ein­drü­cke

Auch in die­sem Schul­jahr nutz­ten zehn Schü­ler der Fach­ober­schu­le Wei­ßen­burg, Fach­rich­tung Sozi­al­we­sen, die Chan­ce, im Rah­men des Erasmus+-Programms ein drei­wö­chi­ges Prak­ti­kum an der Deut­schen Schu­le in Bra­tis­la­va zu absol­vie­ren. Der Aus­lands­auf­ent­halt ver­band fach­li­che Wei­ter­bil­dung mit inter­kul­tu­rel­lem Aus­tausch und per­sön­li­cher Ent­wick­lung.

Wäh­rend ihres Prak­ti­kums erhiel­ten die Jugend­li­chen umfas­sen­de Ein­bli­cke in die päd­ago­gi­sche Arbeit vor Ort. Sie unter­stütz­ten im Kin­der­gar­ten- und Hort­all­tag, über­nah­men Auf­ga­ben in der Betreu­ung und Beob­ach­tung der Kin­der und gestal­te­ten ver­schie­de­ne Akti­vi­tä­ten aktiv mit. Dabei konn­ten sie die im Unter­richt an der FOS erwor­be­nen theo­re­ti­schen Kennt­nis­se unmit­tel­bar in der Pra­xis anwen­den und ver­tie­fen.

Ein wich­ti­ger Bestand­teil des Auf­ent­halts war die Unter­brin­gung in Gast­fa­mi­li­en. Die­se ermög­lich­ten den Schü­lern einen authen­ti­schen Ein­blick in das All­tags­le­ben des Gast­lan­des. Die herz­li­che Auf­nah­me sowie der inten­si­ve kul­tu­rel­le Aus­tausch för­der­ten nicht nur die sprach­li­chen Fähig­kei­ten der Teil­neh­men­den, son­dern stärk­ten auch ihre inter­kul­tu­rel­len Kom­pe­ten­zen.

Neben der Arbeit an der Schu­le blieb genü­gend Zeit, Bra­tis­la­va und die Umge­bung zu erkun­den. Beson­ders die his­to­ri­sche Alt­stadt mit ihren beein­dru­cken­den Bau­wer­ken und ver­win­kel­ten Gas­sen lud zu Ent­de­ckungs­tou­ren ein. Auch Aus­flü­ge in die Regi­on stan­den auf dem Pro­gramm und run­de­ten den Auf­ent­halt ab.

Für die Teil­neh­men­den bedeu­te­te das Prak­ti­kum weit mehr als eine fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on. Es war zugleich ein per­sön­li­cher Gewinn: Sie stärk­ten ihre Selbst­stän­dig­keit, gewan­nen neue Per­spek­ti­ven und ver­tief­ten ihre Offen­heit gegen­über ande­ren Kul­tu­ren. Das Erasmus+-Projekt erwies sich damit erneut als wert­vol­le Erfah­rung, die nach­hal­tig wirkt – sowohl beruf­lich als auch per­sön­lich.

Bild­un­ter­schrift: Im Bild (v. l.): Stu­di­en­di­rek­tor Win­fried Neu­mann zusam­men mit Schü­le­rin­nen der FOS Wei­ßen­burg und Mit­ar­bei­ten­den der Deut­schen Schu­le Bra­tis­la­va (SK). Foto: FOSBOS Wei­ßen­burg