Ein uralter Baum im Garten des Gemeindehauses St. Andreas

von | 27. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Weißenburg

Wei­ßen­burg (red). Als Zei­chen der Hoff­nung wur­de nach dem tra­di­tio­nel­len Ern­te­dank­um­zug ein beson­de­rer Baum unter fach­kun­di­ger Anlei­tung im Gar­ten des Gemein­de­hau­ses Andre­as in Wei­ßen­burg gepflanzt: ein Maul­beer­baum.

Maul­beer­bäu­me gehö­ren zu den ältes­ten bekann­ten Bäu­men und kom­men in der Bibel vor.

Wuss­ten Sie, dass eine Hand­voll Maul­bee­ren mehr Anti­oxi­dan­ti­en ent­hält als eine Schüs­sel Blau­bee­ren? Die­se über­ra­schen­de Tat­sa­che zeigt, welch außer­ge­wöhn­li­che Nähr­stoff­quel­le die Maul­bee­re ist. Als wah­res Mul­ti­ta­lent unter den Bee­ren bie­tet sie zahl­rei­che gesund­heit­li­che Vor­tei­le und wird in der tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Medi­zin sowie bei Hil­de­gard von Bin­gen seit Jahr­hun­der­ten geschätzt.

Die Maul­bee­re (Morus) ist reich an Vit­ami­nen, Mine­ral­stof­fen, Anti­oxi­dan­ti­en und hoch­wer­ti­gem Eiweiß. Sie kann das Immun­sys­tem stär­ken, den Blut­zu­cker und Cho­le­ste­rin sen­ken und sogar beim Abneh­men unter­stüt­zen. Die Blät­ter kön­nen als Spi­nat zube­rei­tet wer­den.

Das Bild von Sabi­ne Huth zeigt Pfar­re­rin Catha­ri­na Fenn mit einer Besu­che­rin. Rechts das gepflanz­te Bäum­chen.

Bild­un­ter­schrift: Pflan­zung eines uralten Bau­mes im Gar­ten des Gemein­de­hau­ses St. Andre­as in Wei­ßen­burg. Foto: Ingrid Gott­wald-Weber