„Es werden zu wenig Bäume gepflanzt“ — Gartengestaltung Dirmeier spendiert Hörlbach eine Winterlinde

von | 11. Mai 2023 | Altmühlfranken, Weißenburg

Hörl­bach (red). Vie­le ken­nen noch die Eiche, die am soge­nann­ten Bier­weg von Hörl­bach nach Stop­fen­heim stand. Bis zur Eiche ging man mit dem Hund, fuhr die ers­ten Tests mit dem Fahr­rad oder mit dem Moped. Seit Kur­zem steht an dem Platz der Eiche, die gefällt wer­den muss­te, eine drei Meter hohe Win­ter­lin­de. Spen­diert und gepflanzt wur­de die rund 10-jäh­ri­ge Lin­de von Flo­ri­an Dirm­ei­er, der sie nun offi­zi­ell mit Mat­thi­as Obern­öder, 1. Bür­ger­meis­ter von Ellin­gen, und dem Hörl­ba­cher Orts­spre­cher und Ellin­ger Stadt­rat Flo­ri­an Stretz als neu­en mar­kan­ten Weg­baum in Hörl­bach vor­stell­te.

„Wir freu­en uns sehr über die Baum­spen­de von Flo­ri­an Dirm­ei­er“, so Bür­ger­meis­ter Obern­öder. „Beson­ders dank­bar sind wir dar­über, dass Gar­ten­ge­stal­tung Dirm­ei­er auch den Gieß­dienst und die Anwachs­pfle­ge des Baums für die nächs­ten Jah­re über­nimmt.“ Für Dirm­ei­er ist die Spen­de eine Freu­de, denn für sei­nen Geschmack wür­den viel zu wenig Bäu­me gepflanzt

Dirm­ei­er: „Eine Win­ter­lin­de ist ein statt­li­cher Allee­bau, der irgend­wann eine Kro­nen­hö­he von bis zu 30 Metern haben wird — an die­sem Stand­ort in Hörl­bach gut sicht­bar aus allen Rich­tun­gen. Und auch über Gene­ra­tio­nen hin­weg: Die­ser Baum wird auf lan­ge Zeit ein Zei­chen set­zen, denn ‚eine Lin­de kommt 300 Jah­re, steht 300 Jah­re und ver­geht 300 Jah­re‘.

Als hei­mi­sches Gehölz kommt die Win­ter­lin­de sehr gut mit Tro­cken­heit zurecht, was im Hin­blick auf den Kli­ma­wan­del immer wich­ti­ger wird. Außer­dem zählt die Win­ter­lin­de zu den Bie­nen­nähr­ge­höl­zen, wo sich Bie­nen und Hum­meln beson­ders wohl füh­len.

10 Jah­re Gar­ten­ge­stal­tung Dirm­ei­er – ein Hörl­ba­cher Unter­neh­men

Die Geschich­te von Gar­ten­ge­stal­tung Dirm­ei­er beginnt im eige­nen klei­nen Gar­ten hin­ter dem groß­el­ter­li­chen Haus in Hörl­bach. Dort fiel Flo­ri­an Dirm­ei­ers beruf­li­che Ent­schei­dung, die in der Aus­bil­dung bei der Baum­schu­le König in Ellin­gen mün­de­te. Dar­auf folg­ten euro­pa­wei­te Gesel­len­jah­re, dann die Meis­ter­schu­le und letzt­lich die Selb­stän­dig­keit mit Gar­ten­ge­stal­tung Dirm­ei­er 2013 am Ammer­see, wo er sich auf die Neu­an­la­gen und Umge­stal­tun­gen von Gär­ten sowie die Gar­ten- und Baum­pfle­ge spe­zia­li­siert hat­te. 2018 sie­del­te der Fir­men­stand­ort um, u.a. nach Hörl­bach, wo Gar­ten­ge­stal­tung Dirm­ei­er nun sein 10-jäh­ri­ges Jubi­lä­um fei­ern wird.

Bild­un­ter­schrift: (v.l.): Flo­ri­an Stretz, Flo­ri­an Dirm­ei­er mit Sohn Johann, Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Obern­öder. Mit auf dem Bild ist die Win­ter­lin­de samt Greif­vo­gel­gal­gen, der die emp­find­li­che Baum­kro­ne schützt. Foto: Anne­ma­rie End­ner