Gelungenes Konzept: Die akustika Nürnberg zieht eine positive Bilanz – 2025 geht es bereits weiter

von | 21. März 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Nürn­berg (red).  Auf vier Ebe­nen prä­sen­tier­ten zur akus­ti­ka 218 Aus­stel­ler aus 19 Län­dern Streich‑, Blech- und Holz­blas­in­stru­men­te sowie Tas­ten­in­stru­men­te. Mit dabei war ein Ange­bot an wei­te­ren Instru­men­ten, Zube­hör, Mate­ria­li­en sowie Dienst­leis­tun­gen und Noten. Auch Musik­schu­len, Hoch­schu­len und Ver­bän­de waren als Ansprech­part­ner für Musi­ker mit vor Ort. akus­ti­ka-Pro­jekt­lei­ter Maik Hei­ßer freut sich über das posi­ti­ve Feed­back der Aus­stel­ler: „Nach der ers­ten Mes­se im ver­gan­ge­nen Jahr haben wir inten­siv dar­an gear­bei­tet, die akus­ti­ka auf ein neu­es Niveau zu heben. Ein gro­ßer Dank geht an alle Aus­stel­ler, die sich hier betei­ligt haben und uns das Ver­trau­en geschenkt haben.

Dan­ke auch an alle Part­ner, die die akus­ti­ka unter­stützt haben und an alle Musi­ker für ihre tol­len Prä­sen­ta­tio­nen auf den vier Büh­nen. Wir freu­en uns auf die nächs­te akus­ti­ka 2025.“ Die Geschäfts­füh­rer des Mes­se­ver­an­stal­ters AFAG, Hen­ning und Thi­lo Köni­cke, zie­hen ein posi­ti­ves Fazit: „Es hat wirk­lich Spaß
gemacht auf der akus­ti­ka und es gab eini­ge bewe­gen­de Momen­te mit tol­len Kon­zer­ten, enga­gier­te Prä­sen­ta­tio­nen und indi­vi­du­el­le Bera­tun­gen. Wir haben mit der akus­ti­ka eine tol­le Bran­che näher ken­nen­ge­lernt und freu­en uns, die­ser Bran­che auch zukünf­tig eine Hei­mat zu bie­ten, einen Ort für Instru­men­ten­bau­er, Musi­ker und Musik­in­ter­es­sier­te. Des­we­gen freu­en wir uns, dass es bereits im kom­men­den Jahr mit der akus­ti­ka wei­ter geht. Gemein­sam mit dem fach­li­chen Bei­rat haben wir die Ent­schei­dung getrof­fen, die nächs­te akus­ti­ka im Früh­jahr 2025 in Nürn­berg zu ver­an­stal­ten.“

Hand­werk­li­cher Instru­men­ten­bau im Fokus
In allen drei Ange­bots­be­rei­chen der akus­ti­ka – Streich‑, Blech- und Holz­blas- sowie Tas­ten­in­stru­men­te – war die Nach­fra­ge groß, die Instru­men­ten­bau­er erleb­ten ein gro­ßes Inter­es­se an ihren hand­werk­lich gefer­tig­ten Instru­men­ten. Die Kon­zer­te sorg­ten für zahl­rei­che High­lights an den drei Mes­se­ta­gen. Work­shops für Musi­ker und Instru­men­ten­bau­er berei­cher­ten das Ange­bot an allen Tagen. Chris­toph End­res, Geschäfts­füh­rer von Blech In Nürn­berg und
Bun­des­in­nungs­meis­ter im Bun­des­in­nungs­ver­band für das Musik­in­stru­men­ten-Hand­werk, zeigt sich als fach­li­cher Part­ner mit der akus­ti­ka Nürn­berg mehr als zufrie­den: „Das Ambi­en­te ist phan­tas­tisch, die Aus­stel­ler möch­ten wie­der kom­men. Das Kon­zept mit den ein­zel­nen Räu­men auf meh­re­ren Ebe­nen ist auf­ge­gan­gen.

Als Aus­stel­ler waren wir von der Men­ge der Besu­cher über­wäl­tigt, wir hat­ten am Stand viel zu tun. Die Besu­cher wis­sen das Ange­bot zu schät­zen, nut­zen die fach­li­chen Bera­tungs­mög­lich­kei­ten und las­sen sich von Neu­hei­ten begeis­tern. Am Tag des Hand­werks konn­ten 140 Schü­ler aus drei Gym­na­si­en bei Arbeits­pro­ben ers­te prak­ti­sche Erfah­run­gen sam­meln. Die Ver­lei­hung des Deut­schen Musik­in­stru­men­ten­prei­ses wur­de im Bei­sein von Frau Yvonne
Mag­was (Vize­prä­si­den­tin Deut­scher Bun­des­tag) und Ober­bür­ger­meis­ter Mar­cus König gewür­digt. Auch mit dem Eröff­nungs­red­ner Prof. Mar­tin Maria Krü­ger, Prä­si­dent des Deut­schen Musik­rats, wur­de eine Inten­si­vie­rung der Zusam­men­ar­beit ver­ein­bart, eben­so wie mit den Berufs­fach­schu­len für Instru­men­ten­bau und Musik, um ein zukunfts­wei­sen­des Netz­werk für den Nach­wuchs ent­ste­hen zu las­sen.“

Gro­ßes Pia­no-Ange­bot und Euro­pia­no Kon­gress
Auf einer von vier Ebe­nen waren alle nam­haf­ten Pia­no- und Flü­gel-Her­stel­ler mit ihren Instru­men­ten ver­tre­ten, dar­un­ter auch Fir­men wie C. Bech­stein, Fazio­li, Kawai, Stein­grae­ber sowie Stein­way & Sons und Yama­ha. Zusam­men mit Zulie­fer­be­trie­ben berei­cher­ten die­se mit fach­ori­en­tier­ten Vor­trä­gen und Work­shops das Semi­nar­pro­gramm des Euro­pia­no-Kon­gres­ses, der par­al­lel statt­fand und zu dem vie­le inter­na­tio­na­le Teil­neh­mer auf de akus­ti­ka kamen. Die nächs­te akus­ti­ka fin­det im Früh­jahr 2025 im NCC Ost der Mes­se Nürn­berg statt. Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen unter www.akustika-nuernberg.de.

Aus­stel­ler­stim­men zur akus­ti­ka 2024

Jens Lent­zer, Yama­ha Pia­no: „Sehr posi­tiv fan­den wir die ein­zel­nen Räu­me für die Kla­vier-Her­stel­ler und sind vom Ambi­en­te der Mes­se ange­tan. Wir fah­ren mit fro­hen Erwar­tun­gen nach Hau­se.“

Jens-Uwe Lem­cke, C. Bech­stein: „Zu unse­rer ers­ten akus­ti­ka-Betei­li­gung hier in Nürn­berg kön­nen wir sagen: ers­tens die Stadt ist super, zwei­tens die Mes­se sel­ber ist super und natür­lich die AFAG ist auch abso­lut spit­ze, weil in einem Jahr etwas rich­tig Gutes auf die Bei­ne gestellt wor­den ist. Cha­peau, da kann man nur den Hut zie­hen.“

Jörg Helm­ke, Stein­way & Sons: „Wir haben gemein­sam mit unse­rem loka­len Fach­han­dels­part­ner Pia­no Haid, Nürn­berg, alle Facet­ten des hoch­auf­lö­sen­den Selbst­spiel­sys­tems Spirio|r vor sehr inter­es­sier­tem Publi­kum auf ver­schie­de­nen Büh­nen vor­stel­len kön­nen. Die Reak­tio­nen waren sehr posi­tiv und wir haben durch die akus­ti­ka vie­le neue Fans für die Mar­ke Stein­way & Sons sowie für Spirio|r gewin­nen kön­nen. Wir bedan­ken uns herz­lich bei der AFAG für die pro­fes­sio­nel­le Orga­ni­sa­ti­on und Unter­stüt­zung in allen Belan­gen.“

Max Thein, Thein Brass: „Das Ambi­en­te auf der akus­ti­ka ist wun­der­bar, es ist ein „house of music“ hier. Wir hat­ten vie­le Kun­den an unse­rem Stand, auch aus dem Aus­land kamen eini­ge hier auf die Mes­se. Wenn die­ses Kon­zept der akus­ti­ka als „house of music“ bei­be­hal­ten wird, dann sind wir Stamm-Aus­stel­ler auf die­ser Mes­se. Es macht Spaß!“

Nico­las Mül­ler, Tut­ti Fagot­ti: „Es ist 1.000 Mal bes­ser als im ver­gan­ge­nen Jahr bei der Erst­ver­an­stal­tung. Wir sind total über­rascht, wie vie­le Leu­te
gekom­men sind. Die akus­ti­ka 2024 war gut für uns, wir konn­ten tol­le Kon­tak­te knüp­fen und haben wirk­lich vie­le Leu­te an unse­rem Stand gehabt, die sich expli­zit für Fagot­te inter­es­sier­ten, sich infor­miert haben und ein Instru­ment such­ten. Wenn das Kon­zept der Mes­se so bei­be­hal­ten wird, wird die Mes­se wach­sen und popu­lä­rer wer­den. Man fühlt sich hier wirk­lich will­kom­men und es ist gut, dass die akus­ti­ka als eigen­stän­di­ge Ver­an­stal­tung statt­fin­det.“

Char­lot­te Dörf­ler, Dörf­ler: „Wir freu­en uns, dass es jetzt die Mes­se in Nürn­berg gibt. Wir kom­men aus Buben­reuth, hier in der Nähe, des­we­gen ist es für uns
ein Heim­spiel. Wir haben vie­le Kon­tak­te auf der Mes­se getrof­fen, die inter­na­tio­na­len Kon­tak­te haben noch ein wenig gefehlt. Aber die Mes­se ist eben eine neue Ver­an­stal­tung, die sich noch ent­wi­ckelt und es ist wich­tig, dass es eine Mes­se für Musik in Deutsch­land gibt, die den Aus­tausch ermög­licht. Das Kon­zer­t­an­ge­bot ist sehr toll und es ist schön, dass nicht nur Fach­pu­bli­kum, son­dern auch vie­le Musi­ker kom­men, die hier Instru­men­te aus­pro­bie­ren und uns
Her­stel­lern eine direk­te Rück­mel­dung geben.“

Andre­as Har­ke, 1. Vor­sit­zen­der Bund Deut­scher Kla­vier­bau­er BDK, Geschäfts­füh­rer Alfred Jahn GmbH & Co KG: „Die Kla­vier­bau­er sind begeis­tert von der akus­ti­ka, die Ver­bands­mit­glie­der sind glück­lich. Im Rah­men des Euro­pia­no-Kon­gress waren vie­le inter­na­tio­na­le Gäs­te in Nürn­berg, die viel Fach­wis­sen erhal­ten haben.“

Andre­as Klein­henz, Geschäfts­füh­rer Nord­baye­ri­scher Musik­bund: „Wir haben gutes Feed­back erhal­ten, die akus­ti­ka ist wich­tig, als Büh­ne für Musi­ker und als Treff­punkt, um sich zu ver­net­zen. Das Kon­zept ist auf­ge­gan­gen und ich freue mich vor allem, dass die Hoch­schu­len und Berufs­fach­schu­len mit dabei sind.“

Prof. Rai­ner Kot­zi­an, Prä­si­dent der Hoch­schu­le für Musik Nürn­berg: „Die akus­ti­ka ist ein gro­ßer Gewinn. Die Stu­die­ren­den der Hoch­schu­le für Musik konn­ten etwas prä­sen­tie­ren und zum Bei­spiel auch ein gemein­sa­mes Expe­ri­ment auf die Bei­ne stel­len. Die Stu­den­ten konn­ten direk­ten Kon­takt zu den Her­stel­lern auf­neh­men und haben die­se genia­le Mög­lich­keit genutzt, gro­ße nam­haf­te Her­stel­ler auf einem Platz zu haben und in den Aus­tausch zu
kom­men. Das Kon­zept ist auf­ge­gan­gen.“

Gün­ter H. Lobe, Gei­gen­bau­meis­ter: „Für Streich- und Zupf­in­stru­men­ten­bau­er ist das Mes­se­kon­zept auf­ge­gan­gen. Es gibt eine tol­le Viel­falt im Ange­bot, die Atmo­sphä­re ist fami­li­är und per­sön­lich. Der per­sön­li­che Aus­tausch war sehr gut mög­lich, die kur­zen Wege waren super.“

Alex­an­der Klier, Musik Klier, Regio­nal­part­ner akus­ti­ka Nürn­berg: „Das Feed­back für die akus­ti­ka 2024 ist über­wäl­ti­gend, so eine Tie­fe in den Teil­be­rei­chen ist sonst nicht zu fin­den. Das Ange­bot war ziel­ge­rich­tet, fach­lich, vie­le Mul­ti­pli­ka­to­ren konn­ten erreicht wer­den und alle sind begeis­tert. Neben Bera­tung und Infor­ma­ti­on wur­den auch eini­ge Instru­men­te gekauft.“

Tho­mas Nes­ter, Karl Höf­ner: „Uns hat es gut gefal­len auf der akus­ti­ka, es waren vie­le Besu­cher da und wir konn­ten vie­le Gesprä­che füh­ren. Es wäre schön, wenn sich noch mehr Gitar­ren-Fir­men hier prä­sen­tie­ren wür­den. Das Ambi­en­te war wirk­lich schön und die Auf­tei­lung auf den ver­schie­de­nen Eta­gen mit den ver­schie­de­nen Räu­men war super.“

Bru­no Schmidt, Arnold Stö­el­zel: „Am Frei­tag hat­ten wir viel Publi­kum aus der Umge­bung Nürn­berg, am Sams­tag kam dann natio­na­les und inter­na­tio­na­les Publi­kum sowie Händ­ler aus dem In- und Aus­land zur akus­ti­ka. Am Sonn­tag kamen sowohl pri­va­te als auch geschäft­li­che Besu­cher zu uns an den Stand. Ich kann heu­te schon sagen, wir sind nächs­tes Jahr wie­der dabei!“

akustika-nuernberg.de: Foto: Timm Scham­ber­ger