Neuer Leiter für das Geistliche Zentrum Hensoltshöhe

von | 10. Februar 2026 | Uncategorized

Pfar­rer Dr. Bern­hard Sten­gel wur­de in sein Amt ein­ge­führt

Gun­zen­hau­sen – In einem kurz­wei­li­gen und gut besuch­ten Got­tes­dienst wur­de am 8. Febru­ar 2026 Pfar­rer Dr. Bern­hard Sten­gel als neu­er Lei­ter des Geist­li­chen Zen­trums der Stif­tung Hen­solts­hö­he ein­ge­führt. Im Bethel­saal ver­sam­mel­ten sich zahl­rei­che Gäs­te aus Kir­che, Kom­mu­ne und christ­li­chen Gemein­den. Der Got­tes­dienst stand ganz im Zei­chen der Amts­ein­füh­rung und der anschau­li­chen Pre­digt von Bern­hard Sten­gel. Musi­ka­li­sche Bei­trä­ge vom Hen­solts­hö­her Chor unter der Lei­tung von Micha­el Gund­lach, vir­tuo­se Vor­trags­stü­cke von Gund­lach (Kla­vier) und Quer­flö­tis­tin Doro­thee Jero­min und vie­le gemein­sa­me Lie­der erfreu­ten die Fest­ge­mein­de.

Pre­digt und per­sön­li­cher Zusam­men­hang

Im Gespräch mit Stif­tungs­vor­stand Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker berich­te­te Bern­hard Sten­gel von sei­ner lang­jäh­ri­gen Ver­bin­dung zu den Dia­ko­nis­sen und zur Stif­tung Hen­solts­hö­he, die bereits früh als Jugend­li­cher in Hof­en (Ober­pfalz) und dann als Pas­tor im Hen­solts­hö­her Gemein­schafts­ver­band gewach­sen ist. Zuletzt war er als Gemein­de­pfar­rer der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den Gus­ten­fel­den und Regels­bach tätig. Er mach­te deut­lich, dass die Hen­solts­hö­he für ihn nicht nur ein Arbeits­platz, son­dern ein geist­li­ches Zuhau­se ist, an dem Glau­ben und Dienst untrenn­bar zusam­men­ge­hö­ren.

Sten­gel unter­strich in sei­ner Pre­digt, dass Chris­ten das Wort Got­tes zunächst selbst ver­in­ner­li­chen und dann in Lie­be wei­ter­ge­ben sol­len. Er beton­te: „Got­tes Wort will erst durch mein Herz, bevor es über mei­ne Lip­pen kommt. […] Es ist die bes­te Bot­schaft der Welt, die Bot­schaft von der Lie­be und der Men­schen­freund­lich­keit Got­tes, die sich in Jesus auf den Weg macht.“ Der Got­tes­dienst wur­de per Live­stream über­tra­gen und kann wei­ter­hin über den You­Tube-Kanal des Geist­li­chen Zen­trums ange­se­hen wer­den.

Gruß­wor­te beim Emp­fang

Im Anschluss an den Got­tes­dienst folg­te ein Emp­fang, bei dem Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Kir­che, loka­ler Poli­tik und der Stif­tung Hen­solts­hö­he Gruß­wor­te an den neu­en Lei­ter rich­te­ten.

Dekan Chris­ti­an Asch­off hob die gute und viel­fäl­ti­ge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Deka­nats und Stif­tung her­vor und lud Sten­gel zu den Pfarr­kon­ven­ten ein. Der Bür­ger­meis­ter von Gun­zen­hau­sen, Karl-Heinz Fitz, beton­te die enge Ver­bun­den­heit der Stadt mit der Hen­solts­hö­he und sag­te dem Geist­li­chen Zen­trum auch für die Zukunft sei­ne wei­te­re Unter­stüt­zung zu.

Obe­rin Mari­on Hol­land blick­te mit Vor­freu­de auf vie­le Begeg­nun­gen und Anknüp­fungs­punk­te mit der Schwes­tern­schaft. Joa­chim Schnür­le und wei­te­re Mit­glie­der des Arbeits­krei­ses des Geist­li­chen Zen­trums beton­ten die Bedeu­tung der ehren­amt­li­chen Mit­ar­beit und über­reich­ten eine Infor­ma­ti­ons­map­pe zur Arbeit des Gre­mi­ums.

Ani­ta Bla­sig, Rek­to­rin der Real­schu­le Hen­solts­hö­he, begrüß­te Sten­gel im Namen der Kon­fe­renz lei­ten­der Mit­ar­bei­ter der Ein­rich­tun­gen und Abtei­lun­gen der Hen­solts­hö­he ‑und äußer­te ihre Freu­de auf die wei­te­re Zusam­men­ar­beit. Wei­te­re Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus befreun­de­ten Gemein­den über­mit­tel­ten per­sön­li­che Grü­ße und Segens­wün­sche.

Bedeu­tung für das Geist­li­che Zen­trum

Die Amts­ein­füh­rung von Bern­hard Sten­gel mar­kiert einen neu­en Abschnitt im Geist­li­chen Zen­trum Hen­solts­hö­he, das als Arbeits­be­reich der Stif­tung eine zen­tra­le Bedeu­tung für die Gemein­de­ar­beit, die dia­ko­ni­sche Beglei­tung der Hen­solts­hö­her Ein­rich­tun­gen und die geist­li­che Ver­net­zung über die Regi­on hin­aus besitzt. Auch künf­tig wird das Geist­li­che Zen­trum ein Ort sein, an dem Men­schen im Glau­ben wach­sen und in Ver­ant­wor­tung für ihre Mit­men­schen leben.

Bild­un­ter­schrift: Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz heißt Bern­hard Sten­gel im schö­nen Gun­zen­hau­sen will­kom­men. Foto: Micha­el Thum­mert