So kommen Kinder gut durch Herbst und Winter

von | 2. November 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Apo­the­ke­rim Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen­ge­ben Tipps für ein star­kes Immun­sys­tem

Wei­ßen­burg – Wenn es drau­ßen nass und kalt wird, beginnt die Erkäl­tungs­zeit. Beson­ders Kin­der im Vor- und Grund­schul­al­ter haben häu­fig Infek­te: Acht bis zwölf pro Jahr kön­nen in die­sem Alter durch­aus vor­kom­men. Mit einer aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung, aus­rei­chend Schlaf, Bewe­gung an der fri­schen Luft und gründ­li­cher Hän­de­hy­gie­ne kön­nen Eltern dazu bei­tra­gen, dass ihre Kin­der gesund durch Herbst und Win­ter kom­men. Apo­the­ke­rin Kat­rin Bin­kert, Pres­se­spre­che­rin der Apo­the­ker im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen, gibt Tipps, wor­auf es jetzt ankommt.

Die drei Säu­len für star­ke Abwehr­kräf­te: Ernäh­rung, Schlaf und fri­sche Luft 

Obst und Gemü­se lie­fern wich­ti­ge Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe und wei­te­re Nähr­stof­fe, die der Kör­per für eine nor­ma­le Funk­ti­on des Immun­sys­tems benö­tigt. „Eltern soll­ten dar­auf ach­ten, dass ihre Kin­der auch im Win­ter regel­mä­ßig fri­sches Obst und Gemü­se essen“, emp­fiehlt Apo­the­ke­rin Bin­kert. Eine abwechs­lungs­rei­che Ernäh­rung trägt dazu bei, den Kör­per mit allen wich­ti­gen Nähr­stof­fen zu ver­sor­gen. Auch regel­mä­ßi­ges Trin­ken und aus­rei­chend Schlaf gehö­ren zu einem gesun­den All­tag. „Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihre Kin­der über den Tag ver­teilt aus­rei­chend trin­ken. Was­ser und unge­süß­te Kräu­ter- oder Früch­te­tees sind dafür gut geeig­net.“ Eben­so wich­tig ist Bewe­gung im Frei­en: „Gehen Sie mit Ihren Kin­dern ruhig auch bei küh­le­ren Tem­pe­ra­tu­ren nach drau­ßen. Mit wet­ter­ge­rech­ter Klei­dung steht einem Spa­zier­gang oder Spie­len an der fri­schen Luft nichts ent­ge­gen“, sagt Apo­the­ke­rin Bin­kert.

Gründ­li­ches Hän­de­wa­schen schützt

Wo vie­le Kin­der zusam­men­kom­men, wie bei­spiels­wei­se in der Kita oder in der Schu­le, kön­nen sich Krank­heits­er­re­ger leicht ver­brei­ten. Gründ­li­ches Hän­de­wa­schen mit Was­ser und Sei­fe hilft, das Anste­ckungs­ri­si­ko zu sen­ken. Apo­the­ke­rin Bin­kert: „Kin­der soll­ten sich beson­ders nach dem Nach­hau­se­kom­men, nach dem Toi­let­ten­gang und vor dem Essen die Hän­de waschen. Wich­tig ist, auch die Fin­ger­zwi­schen­räu­me und Dau­men ein­zu­be­zie­hen und die Hän­de anschlie­ßend gut abzu­trock­nen.“

Im Krank­heits­fall in der Apo­the­ke gut bera­ten – Wann ist ein Arzt­be­such not­wen­dig?

Trotz aller Vor­sor­ge las­sen sich Erkäl­tun­gen nicht immer ver­mei­den. „In der Apo­the­ke bera­ten wir Eltern, wel­che Arz­nei­mit­tel und unter­stüt­zen­den Maß­nah­men für das jewei­li­ge Alter und die kon­kre­ten Beschwer­den infra­ge kom­men“, erklärt Apo­the­ke­rin Bin­kert. Auch bei der Anwen­dung von Medi­ka­men­ten ist die Bera­tung wich­tig: Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker erklä­ren bei­spiels­wei­se, wie Säf­te kor­rekt dosiert wer­den und wor­auf bei der Anwen­dung von Inha­la­ti­ons­ge­rä­ten zu ach­ten ist. „Eltern kön­nen sich bei Fra­gen zur Selbst­me­di­ka­ti­on jeder­zeit an ihre Apo­the­ke wen­den. Wir hel­fen ihnen, geeig­ne­te Maß­nah­men für ihr Kind aus­zu­wäh­len und Arz­nei­mit­tel sicher anzu­wen­den“, betont Apo­the­ke­rin Bin­kert. Wich­tig ist aller­dings, dass Eltern den Krank­heits­ver­lauf im Blick behal­ten. Hohes oder anhal­ten­des Fie­ber, auf­fäl­li­ge Mat­tig­keit oder wenn ein Kind kaum noch trinkt, soll­ten Eltern ernst neh­men. Auch bei Atem­pro­ble­men oder wenn sich der Zustand des Kin­des deut­lich ver­schlech­tert, ist ärzt­li­cher Rat gefragt.

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