Sozialcourage über Frieden — Verschiedenste Engagementbeispiele in neuester Caritas-Zeitschrift vorgestellt

von | 3. Juni 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Eich­stätt (red). Um Frie­dens­si­che­rung und Ver­söh­nung in her­aus­for­dern­den Zei­ten geht es bei der dies­jäh­ri­gen bun­des­wei­ten Cari­tas-Jah­res­kam­pa­gne unter dem Mot­to „Frie­den beginnt bei mir“. Die­ses The­ma ist auch der Schwer­punkt des neu­es­ten Hef­tes der Cari­tas-Zeit­schrift Sozi­al­cou­ra­ge, das beim Cari­tas­ver­band Eich­stätt bezo­gen wer­den kann. Dar­in fin­den sich zwei Arti­kel über Frie­dens­in­itia­ti­ven im Bis­tum Eich­stätt: zum einen über das Pro­gramm Prä­Ge des Cari­tas-Frau­en­hau­ses Ingol­stadt. Hier wird bereits in den ers­ten Teen­ager­be­zie­hun­gen Gewalt vor­ge­beugt und somit Frie­den geför­dert. Zum ande­ren gibt es einen Bei­trag über ein Ehe­paar in Beiln­gries, das sich inten­siv ehren­amt­lich für geflüch­te­te Men­schen enga­giert. „Es setzt damit nicht nur ein Zei­chen für Frie­den, son­dern auch gegen Rechts­ra­di­ka­lis­mus“, heißt es im Edi­to­ri­al des Hef­tes.

Die 19-jäh­ri­ge Lio­ra Seegy aus Essen, die bei der Platt­form für sozia­les Enga­ge­ment jun­ger Men­schen „young­ca­ri­tas“ ihren Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst leis­tet, schreibt in dem Heft über ver­schie­dens­te Mög­lich­kei­ten, Frie­den zu stif­ten: vom geschenk­ten Lächeln gegen­über der Kas­sie­re­rin im Super­markt über Enga­ge­ments in der Pfle­ge, im Kran­ken­haus, in Schu­len und Kitas bis zum Bünd­nis „Ste­e­le bleibt bunt“. Ste­e­le ist ein Stadt­teil in Essen. Die Cari­tas-Kam­pa­gne „Frie­den beginnt bei mir“ kommt nach ihren Wor­ten für sie genau zur rich­ti­gen Zeit: „Weil in die­sem Mot­to Hoff­nung und Zuver­sicht steckt – und es mir per­sön­lich die Mög­lich­keit gibt, zu han­deln. Der Frie­den kann bei mir begin­nen – im Klei­nen.“ In einer Rubrik „Wo und wie stif­test du Frie­den?“ erzäh­len unter ande­ren eine Lei­te­rin eines Hos­pi­zes in Wies­ba­den und ein Sozi­al­be­ra­ter in Koblenz, wie sie in ihrer Arbeit Frie­dens­dienst leis­ten.

Auch gibt es einen Bei­trag über die zwei Frau­en Alo­na Gry­go­rye­va und Svet­la­na Schen­ke, die in der Bam­ber­ger Cari­tas-Anlauf­stel­le St. Josef für ukrai­ni­sche Geflüch­te­te arbei­ten. Sie hel­fen bei Anträ­gen, tele­fo­nie­ren mit Ämtern, machen Mut. Das Beson­de­re: Schen­ke ist Russ­land­deut­sche, Gry­go­rye­va Ukrai­ne­rin, und sie arbei­ten gut zusam­men. „Ich hel­fe den Geflüch­te­ten und hel­fe auch mir selbst. Durch mei­nen Job fin­de ich inne­ren Frie­den“, meint die Ukrai­ne­rin. Ein wei­te­rer Arti­kel infor­miert über einen Treff­punkt in Pader­born, der vor allem ein­sa­men Men­schen gut­tut. „Die­se Begeg­nungs­stät­te trägt defi­ni­tiv zur Gemein­schaft und zum Frie­den bei jedem Ein­zel­nen und im Quar­tier bei“, erfährt Mit­ar­bei­te­rin Karin Mül­ler. Bei einem Rät­sel „Was wis­sen Sie über den Frie­den?“ kann man als Teil­neh­me­rin oder Teil­neh­mer ent­we­der das Cari­tas-Kin­der­buch „Ein Tag mit Jen­ny und Sam“ oder einen hand­li­chen Taschen­spie­gel mit dem Slo­gan „Frie­den beginnt bei mir“ gewin­nen.

Das Sozi­al­cou­ra­ge­heft gibt es – in Ein­zel­ex­em­pla­ren – kos­ten­frei beim Cari­tas­ver­band Eich­stätt, Resi­denz­platz 14, 85072 Eich­stätt: Tel. 08421 50–905, E‑Mail: oeffentlichkeitsarbeit@caritas-eichstaett.de

Foto: Cari­tas­ver­band Eich­stätt