Sperr-Notruf im Ausland: Was Reisende jetzt wissen sollten

von | 20. Juni 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, Weißenburg

(red).  Ob am Strand, im Stra­ßen­ca­fé oder unter­wegs: Wenn auf Rei­sen eine Zah­lungs­kar­te ver­lo­ren geht oder gestoh­len wird, ist schnel­le Hil­fe gefragt. Der zen­tra­le Sperr-Not­ruf 116  116* ist rund um die Uhr erreich­bar, auch aus dem Aus­land. Er sorgt dafür, dass Kar­ten und Online- oder Tele­ban­king-Zugän­ge umge­hend gesperrt wer­den kön­nen. So ist man im Ernst­fall schnell auf der siche­ren Sei­te, denn jede Minu­te zählt, um finan­zi­el­len Scha­den und den Miss­brauch per­sön­li­cher Daten zu ver­hin­dern.

Doch auf­ge­passt: Nicht alle aus­län­di­schen Mobil­funk- oder Fest­netz­an­bie­ter unter­stüt­zen die Kurz­wahl. In die­sem Fall gibt es eine siche­re Alter­na­ti­ve: Der Sperr-Not­ruf ist zusätz­lich unter der 030 4050 4050 erreich­bar, eine regu­lä­re Fest­netz­num­mer, die welt­weit zuver­läs­sig funk­tio­niert.

Wich­tig dabei: Für Anru­fe aus dem Aus­land muss die rich­ti­ge Län­der­vor­wahl für Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Die bekann­te „0049“ ist nicht über­all gül­tig und kann in Län­dern wie den USA oder Kana­da bei­spiels­wei­se „01149“ lau­ten. Eine hilf­rei­che Über­sicht bie­tet der Sperr-Not­ruf hier: https://www.sperr-notruf.de/download/Sperr-Notruf_116_116-Auslandsvorwahlen_fuer_Deutschland.pdf.

„Am bes­ten bei­de Ruf­num­mern samt kor­rek­ter Vor­wahl für das jewei­li­ge Rei­se­land notie­ren und zusätz­lich im Smart­phone spei­chern. So ist man im Fall der Fäl­le gut vor­be­rei­tet, kann sofort reagie­ren und das Kon­to bleibt geschützt“, emp­fiehlt San­dra König­stein, Vor­stands­vor­sit­zen­de des Sperr-Not­rufs.

* Der Ser­vice des Sperr-Not­rufs ist kos­ten­los. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deut­schen Fest­netz ist gebüh­ren­frei. Aus dem Mobil­netz und aus dem Aus­land kön­nen Gebüh­ren anfal­len.

Foto: Pix­a­bay