Aus Sicherheitsgründen muss der Brandschutz im Theater Ansbach verbessert werden

ANSBACH (RED).  Bei einer routinemäßigen Überprüfung des Brandschutzkonzeptes für das Theater Ansbach, wurde im Großen Haus dringender Handlungsbedarf festgestellt. Es wurde eine abweichende Bauausführung im Doppelboden unter dem Gestühl festgestellt, die ursächlich für eine Untersagung der Nutzung ist, da es ansonsten zu einer größeren Brandausbreitung kommen könnte. Daher kann das Große Haus bis zur Behebung dieser Mängel nicht mehr genutzt werden.

„Die Sicherheit soll schnellstmöglich wiederhergestellt werden, so dass das Große Haus wieder genutzt werden kann“, versichert Oberbürgermeister Thomas Deffner. „Das Theater Ansbach ist ein wichtiger Baustein in der Kulturlandschaft Ansbachs, daher war die Entscheidung, die wir für die Sicherheit des Publikums und alle Beteiligter im Theater so treffen mussten, bitter, aber unumgänglich.“
Das Kleine Haus sowie das „Theater hinter dem Eisernen“ sind von der Nutzungsuntersagung nicht betroffen und können weiter ohne Einschränkung für Veranstaltungen genutzt werden. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Theaters Ansbach wird aktuell geprüft, ob die kommenden ursprünglich im Großen Haus geplanten Veranstaltungen der nächsten Zeit in andere Säle und Räumlichkeiten verlegt werden können. Ebenfalls ohne jede Einschränkungen kann das benachbarte „Backstage“ weitergenutzt werden.

Der Umfang der nötigen Eingriffe und der zeitliche Rahmen werden derzeit ermittelt. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, Lösungen für die Beseitigung der Defizite zu finden, um eine Freigabe der Nutzung sobald wie möglich wieder zu erreichen. Oberbürgermeister Deffner bedankt sich ganz herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach, die es mit einer deutlich ausgeweiteten Sicherheitswache einmalig ermöglicht hat, dass die Veranstaltung „Billy Joel Story“ stattfinden konnte.

 

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