Baumpflanzung am Klosterweiher Heilsbronn

BAUMPFLANZUNG AM KLOSTERWEIHER HEILSBRONN AM 22.NOVEMBER

(v.l.) Peter Köninger, Bezirkspräsident des bayerischen Bauernverbandes, Heilsbronns Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer und Wolfgang Neukirchner, Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung Mittelfranken haben zusammen mit Buben und Mädchen der städtischen Kindertagesstätte Peter Pan eine frisch gepflanzte Dorflinde am Klosterweiher eingegossen. (FOTO: Ursula Uhlmann)


HEILSBRONN (PM). Am Klosterweiher vor den Toren der Stadt steht nun ein frisch gepflanzter Lindenbaum. Das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken feiert in dem Jahr seinen 100. Geburtstag. Als Schlusspunkt im Jubeljahr hat Amtsleiter Wolfgang Neukirchner mit Heilsbronns Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer sowie Buben und Mädchen der Kindertagesstätte Peter Pan den Jubiläumsbaum angegossen. Damit startet die Linde in ein hoffentlich langes Leben.
Zehn Vertreter des bayerischen Bauernverbandes waren zusammen mit Bezirkspräsidenten Peter Köninger dabei. Und auch die stellvertretenden Landräte des Landkreises Ansbach, Rainer Erdel, und des Landkreises Roth, Walter Schnell, ließen sich nach dem Angießen und Grußworten samt Festrede einen Kinderpunsch und Lebkuchen vor der Jubiläumslinde schmecken. Bezirkspräsident Peter Köninger dankte dem Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken für die finanzielle Unterstützung der Kommunen beim Neubau von Kernwegen. Die Anforderungen an die Landwirte seien heutzutage höher als früher, um den gestiegenen Bedarf an Lebensmitteln zu decken.
„Hier am traditionsreichen Klosterweiher soll sie stehen, die Jubiläumslinde, vergleichbar mit einer Dorflinde, die ja auch den Mittelpunkt des Dorfes markiert“, sagte Behördenchef Wolfgang Neukirchner. „Die Jubiläumslinde steht damit für alle sieben Landkreise, Städte, Märkte und Gemeinden Mittelfrankens – und damit für alle Menschen im ländlichen Raum, die seit 100 Jahren von der Ländlichen Entwicklung profitieren.“ Er dankte dem Heilsbronner Rathauschef Jürgen Pfeiffer für den idyllischen Platz am Klosterweiher. Die Wahl fiel nicht durch Zufall auf Heilsbronn – die Stadt ist die geografische Mitte Mittelfrankens.
In den Anfangsjahren sei das Mittel der Wahl die Flurbereinigung gewesen, stellte Wolfgang Neukirchner fest. Auch heute komme es zum Einsatz, wenn es um die Entwicklung von landwirtschaftlichen Flächen gehe. „Das trifft insbesondere auf das Ziel der Agrarstrukturverbesserung zu, das dazu dient, dass uns die Landwirte tagtäglich noch besser mit hochwertigen und gesunden Lebensmitteln versorgen können“, sagte Wolfgang Neukirchner. In den 1980er Jahren kam als weiteres Instrument der Ländlichen Entwicklung die Dorferneuerung dazu und Ende der 1990er Jahren die Integrierten Ländlichen Entwicklungen. Um insgesamt 17 kommunale Allianzen und Integrierte Ländliche Entwicklungen in ganz Mittelfranken kümmert sich die Behörde.
Weitere Förderinstrumente seien beispielsweise „boden:ständig“, „FlurNatur“, „Innen statt Außen“ oder „Streuobst für alle!“, so Wolfgang Neukirchner. „Alles, was wir in der Ländlichen Entwicklung tun, ist in die Zukunft gerichtet, um lebenswerte ländliche Räume zu erhalten und gestalten“, stellte der Behördenleiter mit Blick auf die Buben und Mädchen der Kindergarten-Tagesstätte Peter Pan fest. Die hatten viel Spaß beim Angießen der Jubiläumslinde – der Bauhof hatte ein Elektro-Auto samt Wassertank und meterlangem Schlauch zur Verfügung gestellt – und auch der Glühweintopf brodelte als Leihgabe munter vor sich hin. Die Mitarbeiter des Bauhofs kümmern sich die kommenden Jahre um die Pflege der Dorflinde am Klosterweiher in Heilsbronn.

 

 

 

 

 

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