Rückblick auf die Vortragsabende mit Elke Werner vom 13.-16. Februar im Gemeindezentrum der Ev. Brückengemeinde

Foto: pm

Heidenheim (pm). Vor gut vier Monaten wurde der Neubau der Brückengemeinde in der Wilhelmstraße eröffnet. Mit einem besonderen Jahresprogramm gestaltet die Brückengemeinde nun das erste Jahr im neuen Gebäude.

Insgesamt etwa 1000 Besucher genossen die Gastfreundschaft in Kaffeehausatmosphäre während der vier Vortragsabende und des Frauenfrühstücks, während sie den Vorträgen der Theologin Elke Werner lauschten. Die Themenreihe „Darum Gott“ hatte mit zentralen Lebens- und Glaubensfragen bei vielen den Nerv getroffen und bot sehr persönliche Einblicke in das Leben bekannter Personen aus der Region.

 

Als Interviewgast, Dr. Bernd Sipple, Bürgermeister in Herbrechtingen ehrlich davon berichtete, wie niedergeschlagen und kraftlos er während seiner schweren Krankheit gewesen war und wie er gerade in dieser Zeit Gottes Nähe gespürt hat, da hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Er hat beides erlebt, die Heilung durch die Chemotherapie der klassischen Medizin und darüber hinaus eine wundersamen Heilung bei einem heftigen Ganzkörperausschlag durch das Gebet einer alten Frau in den Pyrenäen, die sogar den Professor der Freiburger Klink zum Staunen gebracht hatte, der damals mit seinem Latein am Ende war.

Elke Werner knüpfte in Ihren Vorträgen auf feine Art und Weise an diese Berichte an und beleuchtete, wie sehr Gott uns Menschen liebt und wie der Glaube auch in schwierigen Lebenssituationen Antworten auf drängende Fragen geben kann.

An jedem Abend konnten die Besucher ganz praktisch auf das Gehörte reagieren. Mehrere Stationen im Raum luden dazu ein. Eine Schatzkiste, wo man sich einen Bibelvers mit einer Ermutigung herausnehmen konnte. Oder eine Klagemauer, in deren Ritzen man Zettel stecken konnte, auf denen man Gott sein Leid oder das von anderen Menschen klagte. Ganz nach dem Vorbild der großen Klagemauer in Jerusalem. Ein Aquarium, in dem man Schuld wegwaschen konnte, die man zuvor auf mit einem wasserlöslichen Stift auf eine Folie geschrieben hatte, diente als Symbol dafür, wie Gott mit Schuld von uns umgeht, die wir ihm bekennen. Er wäscht sie völlig ab und schenkt uns einen Neuanfang!

Diesen Neuanfang mit Gott konnte man auch am Kreuz zum Ausdruck bringen, an dem man ein Band an einem Seil befestigte, das um dieses gewickelt war. Es drückte den Wunsch aus, mit Gott verbunden leben zu wollen.

Umrahmt wurden die Vorträge von Snacks und Suppe zur Begrüßung und kreativen Elementen wie Theaterszenen, Filmsequenzen und Livemusik. Zahlreiche Mitarbeiter standen für Gespräche und Gebet zur Verfügung für all diejenigen, die die Themen der Abende im persönlichen Gespräch noch weiter vertiefen wollten.

Wer darüber hinaus Antworten auf weitere Fragen zum Glauben erhalten will, kann diese in den kommenden Wochen bei zwei Glaubensgrundkursen stellen.

Vorträge und weitere Infos finden sie auf der HP der Ev. Brückengemeinde.

Porträt Elke Werner

Elke Werner ist Referentin und Autorin aus Marburg, Jahrgang 1956, verheiratet mit Roland. Sie hat evangelische Theologie und Kunst für das Lehramt an Haupt- und Realschulen studiert. Sie ist als Referentin im In- und Ausland tätig, übernimmt Predigtdienste bei Konferenzen und ist Autorin vieler Bücher und zahlreicher Artikel.

Elke Werner ist Mitgründerin des Christus-Treffs in Marburg, einer überkonfessionellen Arbeit im Rahmen der Evangelischen Landeskirche, und dort im Vorstand aktiv. Von 2000 bis 2016 war sie im Vorstand vom Filia-Forum Christlicher Frauen und fungierte als Sprecherin beim ersten Filia-Frauentag mit fast 10.000 Teilnehmerinnen aus Europa.

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