DONAU-RIES (RED). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert das Förderprogramm „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ um weitere zwei Jahre. Auch der Landkreis Donau-Ries hat den notwendigen Verlängerungsantrag gestellt, um Neuzugewanderten weiterhin bestmögliche Bildungschancen zu ermöglichen. „Unser Landkreis ist attraktiv für Arbeitnehmer aus anderen Ländern und unsere Unternehmen brauchen diese Arbeitnehmer“ weiß Landrat Stefan Rößle.

Aber auch für die im Landkreis aufgenommenen Flüchtlinge gilt: Integration ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. So sind für eine gelingende Integration der Neuzugewanderten und das Zusammenspiel aller Akteure feste Kooperations- und Koordinierungsstrukturen notwendig, die nachhaltig zu verstetigen sind. Es muss Personen geben, die sich darum kümmern, wie die Bildungskoordinatorin Dr. Gabriele Theiler. Mit der nun vorliegenden Bewilligung kann die erfolgreiche Arbeit zur Koordinierung der relevanten Bildungsakteure und Bildungsprojekte auf kommunaler Ebene bis 2020 fortgeführt werden. Dafür erhält der Landkreis 100 Prozent Förderung aus Bundesmitteln.

Mit dem Faktencheck 2017 zum Stand der Integration von Neuzugewanderten in Bildung und Ausbildung im Landkreis sind durch die Bildungskoordinatorin die notwendigen Handlungsfelder für die Arbeit der nächsten beiden Jahre datenbasiert abgesteckt. Diese sind vielfältig: So sollen mit speziellen Bildungsmaßnahmen insbesondere neu zugewanderte Frauen und Mütter beim Deutsch lernen oder dem Einstieg in den Beruf unterstützt werden. „Wer Mütter stärkt, stärkt Familien und das stärkt unseren Landkreis“ betont Dr. Theiler. Andere Themen wie die statistisch nachweisbaren schlechteren Bildungschancen für Kinder mit Migrationshintergrund sind ebenso im Fokus der Arbeit der Bildungskoordinatorin wie auch Angebote für berufliches Deutsch für EU-Arbeitsmigranten.

Bildunterschrift: Die zweite Förderperiode ist sicher! Landrat Stefan Rößle und Bildungskoordinatorin Dr. Theiler freuen sich über diese Chance für den Landkreis Donau-Ries. Foto: Simon Kapfer

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