Rothenburg (red). Im Juni 2018 ist die ANregiomed-Klinik Rothenburg zusammen mit den Medizinischen Versorgungszentren der MVZ ANregiomed GmbH von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) mit dem Zertifikat „Wirbelsäuleneinrichtung Level III“ ausgezeichnet worden. Diese Zertifizierung gilt als Nach-weis für eine weit über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehende Behandlungsqualität bei Patientinnen und Patienten, die sich mit degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen („Verschleißerkrankungen“) operieren lassen. Darüber hinaus wurde das Lokale Traumazentrum der Klinik erfolgreich rezertifiziert.

„Mit dem Wirbelsäulenzentrum wird ein erhöhtes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie unter Beweis gestellt. Hierzu gehört auch die strukturierte und kontinuierliche Fortbildung aller Ärzte und des Pflegepersonals“, erläutert der Leiter des Wirbelsäulenzentrums Dr. Stefan Heinze. Als Neurochirurg im MVZ ANregiomed Rothenburg operiert Dr. Heinze auch in der Klinik Rothenburg und hat eine Sprechstunde in der Klinik sowie im MVZ Dinkelsbühl. Zusammen mit Neurochirurg Dr. Rüdiger Popp (MVZ Rothenburg), Unfallchirurg Rainald Kiene (Sektionsleiter Unfallchirurgie Klinik Rothenburg), Allgemeinchirurg Dr. Markus Zoller (Ärztlicher Leiter MVZ ANregiomed Rothenburg) und Stationsleitung Susanne Schulze (Station 2.2. Klinik Rothenburg) konnte diese wertvolle Zertifizierung erfolgreich erreicht werden.

„Die Auszeichnung durch die DWG, die größte medizinische Fachgesellschaft für Wirbelsäulenerkrankungen in Europa, bestätigt eine hohe Behandlungssicherheit hinsichtlich der Einhaltung von Hygienestandards, reibungsloser Therapieabläufe und auch der Vermeidung von Behandlungsfehlern“, betont Dr. Popp. Im Rahmen einer umfangreichen externen Überprüfung, dem sogenannten „Audit„ konnte das gesamte Team – bestehend aus Ärzten, Pflegekräften, Hygienefachkräften, Physiotherapeuten, OP-Personal, Sozialdienst und Qualitätsmanagement – überzeugend präsentieren, dass eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen sichergestellt ist.

Zu den typischen Krankheitsbildern, die im Wirbelsäulenzentrum behandelt werden, gehören Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen und instabile Gleitwirbel an der Hals-, Brust-, und Lendenwirbelsäule. „Die umfassende Versorgung dieser Patienten, die sich meist mit sehr schmerzhaften Rückenbeschwerden an uns wenden, kann nur mit kompetenten internen und externen Kooperationspartnern gelingen“, weiß Dr. Heinze. Eine besonders enge Zusammenarbeit bestehe mit Radiologen, Anästhesisten und Internisten im gesamten westmittelfränkischen Raum.

„Unsere Patienten erwartet eine reibungslose Zusammenarbeit mit kurzen Wegen zwischen Praxis und Klinik“, hebt Dr. Zoller hervor. Bei sehr komplexen Wirbelsäulenerkrankungen könnten bei Bedarf Zweitmeinungen von externen Kooperationskliniken zur Einleitung der optimalen Therapie eingeholt werden.

Die Teilnahme an einem weiteren wichtigen regionalen Netzwerk wurde der Klinik Rothenburg kürzlich ebenfalls bestätigt: Sie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zum zweiten Mal als Lokales Traumazentrum innerhalb des Traumanetzwerks Nordbayern-Würzburg rezertifiziert. Die Teilnahme verpflichtet die beteiligten Einrichtungen 24 Stunden täglich, an sieben Tagen in der Woche zur Aufnahmebereitschaft für Schwerverletzte, also zur Bereitstellung der erforderlichen strukturellen und personellen Ressourcen in Notaufnahme und OP-Abteilung. Diagnose und Behandlung richten sich nach besonderen Qualitätsstandards, Kooperationen mit weiteren Kliniken und der Uniklinik Würzburg als überregionale Einrichtung gewähren den bestmöglichen Behandlungserfolg. „Nach einem stationären Aufenthalt besteht die Möglichkeit zur Nachversorgung im MVZ, sodass bis zur vollständigen Genesung alle Behandlungsmaßnahmen aus einer Hand kommen können“, erklärt Rainald Kiene, der als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie auch im MVZ Rothenburg tätig ist.

Bildunterschrift:  Moderne Wirbelsäulenchirurgie orientiert sich an dem minimalinvasiven Grundsatz zum möglichst schonenden Operieren in der Nähe des Rückenmarkes und der Nerven. Die bestmögliche Sicht des Chirurgen auf empfindliche Nervenstrukturen wird in Rothenburg durch ein hochauflösendes Zeiss-Mikroskop (im Hintergrund) gewährleistet. Neurochirurg Dr. Stefan Heinze, Anästhesie-Pflegeleitung Max Hörner, Stationsleitung Susanne Schulze und Unfallchirurg Rainald Kiene (v.l.) freuen sich über die beiden Zertifikate.
Foto: ANregiomed

 

 

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