Insektenvielfalt fördern: „DONAURIESig“ säen

HARBURG (RED). In Kooperation mit Kommunen, Gewerbe und Landwirtschaft möchte der Landschaftspflegeverband Donau-Ries e.V. in den nächsten zwei Jahren Flächen im Landkreis zu artenreichen Lebensräumen für Insekten aufwerten.

Der Landschaftspflegeverband Donau-Ries e.V. hat sich mit seinem zweijährigen Projekt „DONAURIESig säen – Mit heimischem Saatgut Artenvielfalt erhalten“ an der Initiative „Blühpakt Bayern“ der Bayerische Staatsregierung beteiligt. Schwerpunkt des Projektes ist es, artenreiches Grünland wiederherzustellen und blütenreiche Wege- und Uferränder zu schaffen. Bei der Wiederherstellung und Entwicklung dieser wichtigen Lebensraumstrukturen wird besonders auf die Verwendung von heimischem Saatgut bzw. Mähgut gesetzt. Dazu wird derzeit im Auftrag des Landschaftspflegeverbandes nach bereits bestehenden artenreichen Flächen im Landkreis gesucht, die als potentielle Spenderflächen für eine Samengewinnung geeignet sind.

Im Fokus des Projektes stehen besonders Flächen der öffentlichen Hand wie die sogenannten „Eh-da-Flächen“. Das sind Flächen, die sich in der Regel in kommunalen Besitz befinden, auf denen bisher jedoch nicht das Ziel Insektenschutz verfolgt wurde. Auch auf Gewerbeflächen oder landwirtschaftlich genutzten Flächen ist der Landschaftspflegeverband im Rahmen des Projektes tätig.

Gefördert wird das Projekt „DONAURIESig säen – Mit heimischem Saatgut Artenvielfalt erhalten“ durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Die Laufzeit des Projektes ist auf zwei Jahre (2019 und 2020) beschränkt. Gerne können sich Interessierte beim Landschaftspflegeverband Donau-Ries e.V. melden.

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:       Die Vorstandschaft zusammen mit den Geschäftsführerinnen des Landschaftspflegeverbandes Donau-Ries e.V. (LPV) in einer artenreichen Wiese bei Heroldingen.       FOTO:      Julia Lanzer

 

 

 

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