Konfrontation mit der Geschichte

OETTINGEN (RED). Fünfzig Mitglieder und Gäste waren kürzlich der Einladung der Oettinger Soldaten- und Reservistenkameradschaft zu einem Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau gefolgt.

Für die Oettinger sollte es eine bedrückende Konfrontation mit der deutschen Geschichte werden. Bereits am Lagereingang mit der menschenverachtenden zynischen Aufschrift „Arbeit macht frei“ konnte man schon erahnen, was einen im Inneren erwarten würde. Beim anschließenden Rundgang konnte man den Weg der Inhaftierten von der Ankunft bis zum Ende in der Gaskammer des Krematoriums nachvollziehen.

Fassungslos machten die drakonischen Strafen für Belanglosigkeiten, durch die viele Menschen den Tod fanden. Nachdenklich stimmten die in der Ausstellung gezeigten persönlichen Gegenstände von Insassen wie eine Taschenuhr, ein Füllfederhalter oder Fingerringe, letzte Spuren ermordeter Menschen. Am Ende des Rundgangs durch das mit Stacheldraht und Wachtürmen gesicherte riesige Areal führte der Weg in das Krematorium. Dort befand sich auch die als Brausebad getarnte Gaskammer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:         Das Krematorium des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau           FOTO:     privat

 

 

 

 

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