Stadtkapelle, Harburg, Dirigent, Jubiläum, Generalversammlung

Stadtkapelle Harburg wächst weiter

HARBURG (RED). Am 10. April fand die jährliche Generalversammlung der Stadtkapelle im Gasthaus „Zum Straußen“ in Harburg statt. Stadtkapellenvorstand Wolfgang Stolz begrüßte die anwesenden Mitglieder und blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besondere Highlights waren die „Große Benefizserenade“ mit 130 Musikfreunden aus Harburg, Deiningen und Fünfstetten, die Teilnahme am Trachten- und Schützenzug in München und natürlich das Jahresabschlusskonzert kurz vor Weihnachten, bei dem Elisabeth Schröppel erstmalig ein Musikstück dirigierte.

Erfreut zeigte sich der Vorstand über das stetige Wachstum der Stadtkapelle. So haben sich zum jährlichen Einschreibungsbeginn im Januar wieder sechs Neumusikanten angemeldet. Diesmal seien es nicht nur Jugendliche sondern auch zwei Erwachsene, die sich an eine Instrumentenausbildung wagten. Insgesamt sind derzeit 77 Musikerinnen und Musiker inklusive Musikschüler beim Allgäu-Schwäbischen Musikbund gemeldet.

Schatzmeisterin Corinna Heckel konnte von einem stabilen Kassenstand berichten. Es stehen jedoch einige größere Ausgaben an. So müsse eine Vielzahl an neuen Uniformen, eine große Marschtrommel, eine Lautsprecheranlage und neue Notentaschen für die Musikanten beschafft werden. Die beiden Jugendleiterinnen Janine Schneider und Alexandra Grün zeigten sich erfreut über die engagierte Stadtkapellenjugend, die sich hochmotiviert in das Vereinsleben einfügt und berichteten von den Jugendaktivitäten.

Lob für seine Musikantinnen und Musikanten äußerte der Dirigent Franz Fischer in seinem Tätigkeitsbericht. Franz Fischer feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum als Dirigent der Stadtkapelle Harburg, weshalb Bürgermeister Wolfgang Kilian und Vorstand Wolfgang Stolz die Gelegenheit nutzten, dem Dirigenten für sein unermüdliches Engagement zu danken. Dirigent Fischer sei mit seinen Musikanten eine kulturelle Bereicherung für die Stadt Harburg und auch für den Landkreis Donau-Ries so der Bürgermeister und Kreisrat Kilian. Besonders hob der Bürgermeister auch das soziale Engagement des Dirigenten und seiner Musikanten hervor.

Durch die regelmäßig stattfindenden Benefizkonzerte konnte die letzten Jahrzehnte eine enorme Spendensumme von mehreren tausend Euro unter anderem für den Diakonieverein, den Bürgerfonds oder die Kartei der Not erspielt werden. Fischer leiste durch sein Engagement auch einen nicht unerheblichen Beitrag für die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtgebiet. Einen Großteil der Musikanten hat der Dirigent sogar selbst ausgebildet. Franz Fischer sei ein herausragendes Beispiel für gelebtes Ehrenamt und für die Stadt Harburg eine wertvolle und nicht wegzudenkende Bereicherung.

Als Ausblick für dieses Musikjahr nannte Stolz den traditionellen Vatertagsstadl am 30. Mai in Bruckmüllers Stadl in Harburg, die Freundschaftsserenade mit Deinigen und Fünfstetten am 14. Juli in Deiningen, bei der erneut 130 Musizierende als eine gemeinsame Kapelle auftreten und die Harburger Serenade am 7. Juli, um 19.30 Uhr, im Schlosshof der Harburg.

Erstmalig werden hier vier Stadtkapellen unter dem Motto „der Landkreis musikalisch vereint“ zugunsten der Kartei der Not und der Kulturstiftung Harburg musizieren. Besonders freut es die Musiker aber auch, die Umrahmung des Festabends anlässlich des Festaktes zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Harburg und der französischen Partnerstadt Gouville am 1. Juni am Marktplatz in Harburg mitgestalten zu dürfen. Außerdem stehen auch außerhalb der Stadtgrenzen einige Auftritte an.

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:   Die Stadtkapelle Harburg hat derzeit 77 Musiker und Musikerinnen      FOTO:    Andrea Bayer

 

 

 

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