Carl Zeiss Meditec steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2019/20 – COVID-19-Pandemie führt zu deutlicher Abschwächung im zweiten Quartal

Jena/Oberkochen (wz). Carl Zeiss Meditec erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 einen Umsatz von 714,9 Mio. Euro (Vj. 667,2 Mio. Euro) und erreichte damit ein Wachstum von 7,2% (währungsbereinigt: +5,8%) im Vergleich zur Vorjahresperiode. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel leicht auf 102,5 Mio. Euro (Vj. 110,4 Mio. €) zurück.  „Unser Umsatzwachstum zum Halbjahr ist das Ergebnis einer grundsätzlich intakten Nachfrage nach unseren Produkten und Lösungen“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. „Jedoch waren auch wir im Laufe des zweiten Quartals signifikant von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen, was sich zunächst in der Region Asien/Pazifik und im Monat März dann auch deutlich in Europa und Nordamerika zeigte.“ Im strategischen Geschäftsbereich (Strategic Business Unit, SBU) Ophthalmic Devices stieg der Umsatz nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 um 5,5 Prozent (währungsbereinigt: +4,2 Prozent) auf 517,7 Millionen Euro (Vj. 490,7 Millionen Euro). Der Umsatz der SBU Microsurgery erhöhte sich um 11,7 Prozent (währungsbereinigt: +10,1 Prozent) auf 197,2 Millionen Euro (Vj. 176,5 Millionen Euro). Der Umsatz in der Region EMEA ging um 2,3 Prozent (währungsbereinigt: -2,3 Prozent) auf 208,7 Millionen Euro (Vj. 213,7 Millionen Euro) zurück. Insbesondere im Monat März kam es in der Region zu einem Rückgang der Aufträge infolge der COVID-19-Pandemie.

Das operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern: EBIT) fiel in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 leicht auf 102,5 Millionen Euro (Vj. 110,4 Millionen Euro). Die EBIT-Marge ging von 16,5 Prozent auf 14,3 Prozent zurück. Der Gewinn pro Aktie stieg auf 0,71 € (Vj. 0,65 Euro), da im Vergleich zum Vorjahr Belastungen aus Währungssicherungsgeschäften deutlich geringer ausfielen. „Wie wir schon Anfang April mitgeteilt haben, können wir aufgrund der weltweiten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie derzeit noch keine genaue Prognose für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2019/20 geben. Priorität haben für uns derzeit die Sicherheit unserer Mitarbeiter und die Aufrechterhaltung des Produktionsbetriebs und Service, um unsere Kunden bestmöglich unterstützen zu können“, kommentiert Dr. Ludwin Monz.

• Die im MDAX und im TecDax der deutschen Börse gelistete Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist einer der weltweit führenden Medizintechnikanbieter. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und applikationsorientierte Lösungen, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Hauptsitz des Unternehmens ist Jena. Etwa 41 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen rund 59 Prozent werden von der Carl Zeiss AG, einer weltweit führenden Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, gehalten. Weitere Informationen unter www.zeiss.de/med

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