Das schlägt uns auf den Magen

ANSBACH (RED). Zum zehnten Mal in Folge initiiert die AOK in Mittelfranken gemeinsam mit dem Bayerischen Apothekerverband (BAV) die Informationskampagne „Arzneimittel sicher einnehmen“. In diesem Jahr liegt der Beratungsschwerpunkt der Apotheken auf dem Thema „Magensäureblocker“. „Vom 1. Juni bis zum 31. Juli 2019 können sich AOK-Versicherte bei einer der 45 teilnehmenden Apotheken in Stadt und Landkreis und natürlich bei über 200 weiteren Apotheken in Mittelfranken zu verschiedenen Magensäureblockern beraten und ihren Medikamentenmix überprüfen lassen“, erklärt Horst Leitner, AOK-Regionalleiter in Ansbach, die Aktion. „Mit der Kampagne wollen wir auf die wichtige Rolle der Apotheker und Ärzte aufmerksam machen und schonende Alternativen zu Magensäureblockern aufzeigen.“

Volkskrankheit Magenbeschwerden

Fast jeder Zweite leidet gelegentlich unter Sodbrennen – rund elf Prozent der Bevölkerung hat regelmäßige Beschwerden. Ein häufiger Auslöser für Magenbeschwerden ist Stress. Aber auch ungesunde Ernährung, hastiges Essen oder Lebensmittelunverträglichkeiten können den Magen reizen. Manchmal steckt aber auch eine ernsthafte Erkrankung hinter den Symptomen. Die Betroffenen greifen meist zu freiverkäuflichen Arzneimitteln. „Zur Behandlung von Sodbrennen stehen drei Wirkstoffgruppen zur Verfügung: Antazida, H2-Blocker und Protonenpumpen-Inhibitoren, auch Magensäureblocker genannt. Jedes dieser Medikamente bekämpft die Beschwerden auf unterschiedliche Art und Weise“, rät Tanja Franz von der Apotheke Eyb. Sie ergänzt: „Bei der Einnahme sind viele Einnahme- und Sicherheitshinweise zu beachten. Lassen Sie sich deshalb unbedingt in Ihrer Apotheke beraten. Denn auch rezeptfreie Präparate sind nicht harmlos. Sie haben ebenfalls Nebenwirkungen und können bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen Medikamenten Wechselwirkungen verursachen“.

Schonende Alternativen

Bei Sodbrennen gibt es viele natürliche Heilmittel, die Linderung verschaffen können. Dazu gehören pflanzliche Arzneimittel wie Kamille, Süßholz, Fenchel und Eibisch. Und auch eine Umstellung der Ernährungs- und eine Änderung der Lebensgewohnheiten kann Magenbeschwerden reduzieren. Mehrere kleine, ballaststoffreiche Mahlzeiten über den Tag verteilt, basische Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, viel Wasser oder Kräutertee und langsames Essen helfen die Beschwerden zu lindern. Außerdem ist es wichtig, sich auch im stressigen Alltag Momente der Entspannung zu gönnen – zum Beispiel mit den kostenfreien AOK-Gesundheitsangeboten.

Eine Übersicht der teilnehmenden Apotheken und weitere Informationen zur Aktion „Arzneimittel sicher einnehmen“ finden Sie unter www.aok-mittelfranken.de oder bei Ihrer AOK vor Ort.

Foto: Apothekerin Tanja Franz und AOK-Regionalleiter Horst Leitner geben den Startschuss zur Aktion „Arzneimittel sicher einnehmen“. Foto: AOK

 

 

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