Regionalpavillon, Wassertrüdingen, Landkreise, Gartenschau

Der Regionalpavillon in Wassertrüdingen

WASSERTRÜDINGEN (RED). Begonnen haben die Planungen mit dem Landschaftsarchitekten Maik Böhmer. Dieser hat festgestellt, dass der Übergang von der Stadt in die Natur viel zu konturlos scheint. Wo die Stadt aufhört und die Landschaft beginnt, war nicht erkennbar.

Das alte Lagerhaus, das sich an eben jenem Standort des jetzigen Pavillons befand, war mehr ein Fremdkörper als eine Bereicherung für das Stadtbild. Ein Bürgerentscheid sorgte schließlich für den Abriss des Lagerhauses aus der Nachkriegszeit. Der Weg war frei für einen neuen „Eingang“ in die Stadt. Das markante Gebäude, mit einer Grundfläche von rund 100 Quadratmetern, bleibt den Bürgern auch langfristig erhalten. In den 108 Tagen Gartenschau teilen sich die Landkreise Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Donau-Ries die ebenerdige Etage des Pavillons für die Vorstellung der gesamten Region.

„Drei, die Landkreise verbindende Themen wurden gefunden, die das Programm bestimmen werden: Kunst und Kultur, Natur und Freizeit sowie Kulinarische Genüsse“ erklärt Stefanie Regel, vom Regionalmanagement Ansbach. „Die Menschen der Region präsentieren sich dort für die Besucher in ihren Vereinen oder Gruppen mit ihren Traditionen. Auf den oberen Etagen erwartet die Gartenschau-Besucher eine Ausstellung über das Leben an und in der Wörnitz, sowie die Fischwirtschaft. Die Europäische Union fördert über den Meeres- und Fischereifonds 80 Prozent der Baukosten des Gebäudes. Nach der Gartenschau bleibt der Pavillon weiterhin ein Treffpunkt für die Menschen der Landkreise. Von den Plattformen aus, die höchste ist in etwa sieben Metern Höhe, hat man einen wunderbaren Blick – auf den Oettinger Forst, das Wörnitztal, den Hesselberg bis zum Hahnenkamm, aber auch die Altstadt kann man von dort betrachten.

Das rund 475.000 Euro teure Gebäude sei „ein richtiger Hingucker“ geworden, so Thomas Merkel vom Landkreis Ansbach. Nun, wo das Gebäude nahezu fertiggestellt ist, ziehen die Landkreise besonders tatkräftig an einem Strang, um den Besuchern der Gartenschau 108 Tage lang dann auch ein tolles Programm zu bieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:      Die Vertreter der Landkreise haben sich bei einem gemeinsamen Termin den Regionalpavillon und die nun erreichbare Aussichtsplattform angesehen.      FOTO:     privat

 

 

 

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